Öhlins Fahrwerk

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    • Ja das ist schon ein wirklich feines Fahrwerk und langsam stellt sich bei mir wieder dieses Grinsen ein, was ich vergangenes Jahr auch hatte, als ich @Svanniversary 's Anniversery samt Öhlins fahren durfte.
      Es sagt schon viel aus, wenn man eine einem selbst sehr bekannte Kurve durchfährt - nicht ubeding schneller, aber sicherer - das Fahrwerk dabei in sich ruht, man weiß, dass da noch mehr geht und einem halb laut ein "abgefahren" über die Lippen kommt.
      Ich habe auch mal eine Vollbremsung (natürlich freie Landstraße ohne Verkehr) simuliert. Ich war doch überrascht wie viel Sicherheit man da zugewinnt. Gefühlt hält das Fahrzeug besser die Spur und man kann auch härter bremsen, ehe das ESP anfängt zu regeln.
      Auch beim Komfort gibt es ein kleines Update. Ich fahre zur Zeit relativ häufig mir bekannte Strecken und habe das Gefühl, dass sich die Initialhärte, die mir zugegebenermaßen anfangs ein paar Graue Haare beschert hat, sich stark gegeben hat. Wirklich schlechte Straßen kommen natürlich immer noch durch, aber es fühlt sich so an, dass die Dämpfer noch geschmeidiger ansprechen und damit die Spitzen mittlerweile mehr "abfeilen".

      MX-5 ND G-184 SL | Öhlins R&T 70/40

      I spent a lot of money on booze, birds and fast cars. The rest I just squandered.(George Best)

    • Sehr gut ausgedrückt @Anditburns der für mich verblüffendste Vorteil liegt im Alltagsbetrieb, wenn man mal nicht auf der drittletzten Rille unterwegs ist: der Wagen läßt sich sehr sauber und präzise steuern, das bringt eine Ruhe rein, die es bei der Serie nie gab.
      Auf den Komfort habe ich diese Woche mal bewußt geachtet, ich war gut 2.500 km auf diversen Straßen aller Güteklassen unterwegs und habe nur in der Gegend von Lille auf miserabel unterhaltenen Nebenstrassen geflucht. Ein paar englische B Roads waren grenzwertig, der Rest gut auszuhalten, 1% fluchen, 99% Spaß.

    • Turmalin_MX5 schrieb:

      Auch beim Komfort gibt es ein kleines Update. Ich fahre zur Zeit relativ häufig mir bekannte Strecken und habe das Gefühl, dass sich die Initialhärte, die mir zugegebenermaßen anfangs ein paar Graue Haare beschert hat, sich stark gegeben hat. Wirklich schlechte Straßen kommen natürlich immer noch durch, aber es fühlt sich so an, dass die Dämpfer noch geschmeidiger ansprechen und damit die Spitzen mittlerweile mehr "abfeilen".
      Das ist schon typisch. Ich erlebe das bei unseren Neuwagen auch immer wieder. Auch so ein Dämpfer muss sich erst einlaufen und wird dann geschmeidiger. Also ein tatsächlicher, objektiv vorhandener Einlaufeffekt und nicht nur Einbildung ;) .
      Den Rest kann man dann nach ein paar hundert bis tausend km mit der Dämpfereinstellung feintunen.

      Viele Grüße Sven
      MX-5 G184 30th Anniversary, Oehlins Road&Track (70/40), I.L. Streben (Domstreben und Unterbodenstreben), Fahrwerkseinstellung (nur Werte)

      „The speed was okay, but the corner was too tight.“ (Juha Kankkunen)

    • Neu

      Ulli schrieb:

      LM_787_B schrieb:

      Daher hatte ich am Anfang auch bedenken mit dem Öhlins. Ich muss aber sagen, das ich sehr begeistert bin. Vor allem mit der Fahrt in den Kurven, was da geht ohne das man denkt gleich wegzufliegen ist schon der Hammer.
      Hi,
      ist das wirklich so, das mit dem Öhlins deutlich höhere Kurvengeschwindigkeiten möglich sind auf gleicher Strecke, als z.B. mit dem Mazda Bilsteinfahrwerk? Oder ist es so, das man sich bis in schnellere Bereiche sicher fühlt mit dem Ö-Fahrwerk und der Grenzbereich nur weiter ausgenutzt wird?

      Gruß Ulli
      Ich habe die letzten Tage, in denen ich wieder auf den üblichen Arbeitswegen unterwegs war, mal bewusst drauf geachtet: ja, mit dem Öhlins ist man schneller. Signifikant. Eine Kurve, leicht wellig, in der ich beim Serienfahrwerk mit 45 bis 50 mit langem Hals und spitzen Fingern durchgeeiert bin, ging entspannt mit 60, eine rechts-links Kombination direkt nach einer Ampel und stehendem Start: Serie mit leicht werdendem Heck in der ersten Kurve und Endgeschwindigkeit 60, Öhlins ohne Traktionsprobleme gut 70 (früh um halb fünf im Gewerbegebiet) mit dem Gefühl, daß da mehr geht.
      Auch das „Kleeblatt“ auf der Autobahn ging gefühlt viel schneller, da war ich aber mit fahren beschäftigt und konnte nicht auf den Tacho gucken.