Tieferlegung versus andere Felgen/Reifen

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    • Gedankenspiel: 17" Felge gegen 18" Felge
      205/45/17
      215/35/18
      Tachoabweichung 1 km/h
      Ca: 25 mm abroll Umfang
      8mm Geringerer Durchmesser

      Kein TÜV kein ADAC interessiert sich dafür.
      Beim TÜV Vorfahren die prüfen ob das Rad irgendwo streift, wenn nicht wird alles eingetragen.

      Gruß hulk

      MX-5 Skyactiv-G 160 i-ELOOP mondsteinweiß Leder, nur zum Spaß :thumbup:

    • Harkpabst schrieb:

      Die Doch-Fachfrau @Highfidele hat es perfekt erklärt: Der Abrollumfang darf sich nicht (nennenswert) ändern, also bleibt der Durchmesser des gesamten Rads zwangsweise gleich.

      Selbst wenn man größere Raddurchmesser verwenden dürfte, würde das Verhältnis nicht „symmetrischer“, denn bei einem größeren Rad würde ja auch der Abstand nach vorne und hinten im Radkasten schrumpfen. Der Unterschied der Maße würde eher noch auffälliger.

      Spurplatten (oder Felgen mit kleinerer Einpresstiefe) ändern an den abgezeichneten Maßen zwar eigentlich gar nichts, aber wenn man nicht genau senkrecht auf die Radachse guckt, ist der optische Eindruck trotzdem anders, da der Abstand von der Radhauskante zur Reifenkante sich durchaus ändert: Oben wird er kleiner, vorn und hinten größer.

      Wenn man die Abstände nach ästhetischem Empfinden gleich haben möchte, bleiben nur verstellbare Federbeine („Gewindefahrwerk“), wobei man darauf achten muss, ob die minimale Tieferlegung nicht schon zu tief ist.

      Mit den Eibach-Federn, die Mazda auch anbietet, kommt das Auto mit der Zeit vorne schon recht tief. So war es zumindest bei mir. Für einen symmetrischen Look evtl. schon zu viel.

      IMG_20170207_153442.png
      Findest du das jetzt sehr tief?
      Wenn das Bild von dir, deinen grauen, mit Federn in "Endlage" darstellt, finde ich das genau richtig....
      Oder kam der noch tiefer?
      Blue Sky :thumbup:

      2.0 SL ohne SP, upgrade auf "Model 2016" mittels DS, Bilstein & OEM Eibach, I.L.M(VA30/HA40), Graphitgrau
      Dotz Kendo dark 7x17 ET35 mit 205/45/17 Dunlop Wintersport 4D, für die kalte Zeit
      (Signing 3.9.16 {Order out 2.10.16} - Produktion 28.11.16 - Übergabe 14.2.2017)
    • Ohne die Tieferlegungsfedern oder ein Schraubfahrwerk ist aber mehr Luft nach oben, als nach vorne oder hinten... :thumbdown:
      Daher kommt auch der Country-Look...

      Wenn´s, wie vom Thread-Ersteller gewünscht, überall gleich wäre,
      könnte ich da eventuell auch mit leben...

      Aber den größen Abstand ÜBER dem Rad - geht gar nicht...

      Blue Sky :thumbup:

      2.0 SL ohne SP, upgrade auf "Model 2016" mittels DS, Bilstein & OEM Eibach, I.L.M(VA30/HA40), Graphitgrau
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    • Das Bild wurde nicht extra für diesen Zweck geschossen, ich hatte es nur gerade zur Hand. Aus etwas flacherem Winkel sieht man den geringeren Abstand nach oben besser. Für mich ist das optisch wie rein praktisch das absolute Maximum.

      Beim Vergleich mit der Hinterachse würde man sehen, dass das Auto vorne tiefer kommt als hinten. Wenn man genau das will - gut. Für mich ist es wieder genau an der Grenze dessen, was ich gut finde.

      Der Abstand nach vorn und hinten im Radhaus hängt außerdem noch von der Fahrwerkseinstellung ab. Je höher der Nachlaufwinkel, desto mehr rutscht das Rad nach vorne. Für höhere Rückstellkräfte in der Lenkung muss der Nachlauf aber am oberen Ende der Toleranz (und des überhaupt machbaren Einstellbereichs) liegen. Und schon kann man die optische Symmetrie vergessen ...

    • @die-gelbe-trude

      Stimmt, den Anhang habe ich gestern Abend nicht gelesen.... und dann auch noch den Wegstreckenzähler mit dem Geschwindigkeitsmessgerät in einen Topf geworfen. :/


      Die StVZO und der Anhang beziehen sich aber eindeutig auf Werte, die mit der Serienbereifung eingehalten werden müssen. (Punkt 4.3.1 der Richtlinie 75/443/EWG).

      Was hier jedoch fast unerheblich ist, denn dort steht ja, wieviel das Geschwindigkeitsmessgerät maximal zu viel anzeigen darf. Und das sind die von Dir aus der Vorschrift genannten 10% + 4km/h. Zu wenig darf nie angezeigt werden.

      Bei einem größeren Abrollumfang als Serie wird das Geschwindigkeitsmessgerät aber weniger als mit Serienradgröße anzeigen. Unter Umständen weniger als die tatsächliche Geschwindigkeit - und das darf nach dem Anhang zu 57 StVZO ja nie der Fall sein...

      Und da kommt dann er TÜV ins Spiel mit seiner Richtlinie zu abweichenden Reifendimensionen... .
      Antje - mit MAX und dem Sonnengelben (93er MR2) :love:
      G160, saphirblau, EL - bestellt: 01.02.2016 - Übergabe: 19.05.2016
      Rückfahrkamera, Eibach Pro-Kit, SL-Bilsteindämpfer, Edelstahl-Einstiegsleisten, blaue Einstiegsbeleuchtung, Stubby, Zymexx Meshgrill 'S', Zymexx ZStyle#Classic2 (soviel zu: bleibt alles Serie...)


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Highfidele ()

    • Auch nicht ganz richtig, die Angaben der StVO bzw. EG-Richtlinie gelten für jede Rad-Reifen-Kombination, die auf dem Fahrzeug ist. Egal wann und warum sie dran gekommen ist. Die 17zölligen beim 2.0 sind ja z.B. auch nicht Serie, wie man den Zulassungspapieren entnehmen kann und die Reifen haben ca. 2% mehr Umfang als die vom 16zölligen.

      Wenn man den Nachweis Antritt, das der Tacho mit irgendwelchen Rad-Reifen-Kombinationen außerhalb der Norm innerhalb der vorgeschriebenen Abweichung liegt bekommt man das eingetragen. Dann kommt man aber eben u.U. nicht mit den normalen Prüfungsentgelten hin, weil eine anerkannte Tachoprüfung auch wieder kostet.

      Habe ich in den 90ern mal machen lassen um einen Fahrrad-Tacho alleinig am Motorrad eingetragen zu bekommen. Seitdem sind mittlerweile auch 3 verschiedene Rad-Reifen-Kombinationen eingetragen worden, die mit der Serie nichts mehr zu tun haben. Waren alles Einzelabnahmen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von die-gelbe-trude ()

    • die-gelbe-trude schrieb:

      Die 17zölligen beim 2.0 sind ja z.B. auch nicht Serie, wie man den Zulassungspapieren entnehmen kann.
      Definiere mal, was deiner Meinung nach „Serie“ ist.

      Tatsache ist, dass jeder nach Deutschland gelieferte G 160 auf den 205/50 R17 ET45 Rädern rollt. So steht es auch in jeder Zulassungsbescheinigung. Dass im CoC kurioserweise diese Bereifung im Feld „Auch zulässig“ steht, hat doch mit dem serienmäßigen Zustand ab Werk nichts zu tun.

      Ansonsten bin ich ja inhaltlich ja voll bei dir, auch was die Tachoabweichung beim G 131 angeht. Wichtiger als immer zu betonen, was alles problemlos geht, weil irgendwer sowas irgendwann mal eingetragen hatte ist aber, weniger technikaffinen Fahrern klarzumachen,dass man nicht einfach jedes beliebige Rad in jeder beliebigen Größe ans Auto stecken kann und darf (!), nur weil der Lochkreis zufällig stimmt. Früher hätte das der Reifenfritze verhindert, aber bei Online-Bestellung von Kompletträdern fällt dieses Korrektiv u.U. weg.

      Wenn man das erst mal verstanden hat, dann kann man gerne Tipps geben, was mit oder ohne Prüfer oder Sachverständigen eben doch geht, wrnn man bereit ist, etwas Aufwand zu treiben.

      Im Übrigen solltest du bei deinem offensichtlichen Fachwissen darüberstehen, wenn jemand - mit besten Ansichten - deine Aussagen hinterfragt, auch wenn es letztlich im Detail ein falsches Verständnis war. Da hast du es nicht nötig dünnhäutig zu reagieren.
    • Harkpabst schrieb:

      Definiere mal, was deiner Meinung nach „Serie“ ist.
      Ist für mich ist Serie was vom Hersteller geprüft wurde um die Betriebserlaubnis für die Serienproduktion zu gelangen. Also dieser spezielle Zusand des Fahrzeuges. "Auch möglich" gehört meiner Ansicht nach nicht zur Serie, auch wenn es viele machen.

      Habe in den Papieren meines Motorrades 3 Rad-Reifen-Kombinationen (außer den Serienrädern) mit dem Vermerk "auch möglich" eingetragen und das hat garantiert nichts mit Serie zu tun.
    • Das was in der COC bei der Auslieferung steht ist auch der Umfang, der seitens des Herstellers typisiert wurde. Da kann man schon von Serie sprechen, insbesondere wenn die Fahrzeuge so ausgeliefert werden.

      Viele Grüße
      Sven

      MX-5 G160 Sportsline mit Sportpaket, KW V3, Bastuck Abgasanlage
      Fahrwerkgeometrie: Fahrwerkseinstellung (nur Werte)

      „The speed was okay, but the corner was too tight.“ (Juha Kankkunen)

    • Ist hier jemand mit 215/45-17 oder 205-215/40-18 auf dem ND unterwegs und hat diese eintragen lassen?
      Wenn ja, dann gibt es sicher eine Info, ob der Tacho angepasst werden musste oder nicht.

      Wurde die Kombination so bereits vom Tüv abgenommen, kann dieses Gutachten als Vergleichsgutachten für andere User herhalten, welche sich damit ein ev. Tachoprotokoll (günstig = ADAC wurde ja bereits genannt) und Diskussionen ersparen können.

    • LineR schrieb:

      So, das ganze Gehadere hat ein Ende, nun muss ich selber mal testen...
      Bestellt sind die XXR527, bzw advaned wheels 1108 in 8,25x17 und aufgespannt werden Michelin Pilot Sport 4 in 215/45. Die Yokohamas lohnen sich für mich nicht, aufgrund meiner Kilometerleistung >>25k und mit meiner Fahrweise bekomme ich die eh nicht warm..
      Ich hatte bei @LineR gestern deshalb nachgefragt, aber noch keine Antwort bekommen.
    • Sorry, habe ich wohl überlesen. Ixh selber lann dir keine antwort geben, da ich es selber nicht weiß. Eintragung usw. macht alles SPS. Ich bin aber ja nixht der erste mit 215/45/17.

      Viele Grüße, Harry