serienreifen mx5

  • mit deinen neu georderten ps4 werden dir solche unkontrollierten heckausbrüche nicht mehr passieren. war auch genau meine erfahrung. der springende punkt waren für mich andere reifen. danach war bereits alles gut. hab dann noch zusätzich mein fahrwerk einstellen lassen bei raxxidriver. danach war das fahrverhalten nochmal besser, das unkontrollierte ausberechen war allerdings bereits beim wechslen der reifen wie weggeblasen

  • mit deinen neu georderten ps4 werden dir solche unkontrollierten heckausbrüche nicht mehr passieren.

    Das halte ich für eine Übertreibung.


    Das Auto bricht dann nur heftiger und auf höherem Niveau aus, was noch schwerer zu kontrollieren ist (aber es gibt ja ESC). Da habe ich selbst mit dem Bridgestone schon sehr unschöne Erfahrungen gemacht, als ich mir das mal ohne ESC angeschaut habe. Wenn der Reifen noch mehr kann und sich alles bei höheren Querkräften und Querbeschleunigungen abspielt, wird es nicht einfacher zu beherrschen.

  • Das halte ich für eine Übertreibung.
    Das Auto bricht dann nur heftiger und auf höherem Niveau aus, was noch schwerer zu kontrollieren ist (aber es gibt ja ESC). Da habe ich selbst mit dem Bridgestone schon sehr unschöne Erfahrungen gemacht, als ich mir das mal ohne ESC angeschaut habe. Wenn der Reifen noch mehr kann und sich alles bei höheren Querkräften und Querbeschleunigungen abspielt, wird es nicht einfacher zu beherrschen.

    Volle Zustimmung, jedoch muss gesagt werden, dass mit dem besseren Reifen besser fährt, wer sich im "normalen" Bereich der Fahrdynamik aufhält - dort, wo der Serienbrückenstein schon versagt. Zudem sind gute Reifen besser und vorhersehbarer fahrbar als die Brückensteine.


  • Volle Zustimmung, jedoch muss gesagt werden, dass mit dem besseren Reifen besser fährt, wer sich im "normalen" Bereich der Fahrdynamik aufhält - dort, wo der Serienbrückenstein schon versagt. Zudem sind gute Reifen besser und vorhersehbarer fahrbar als die Brückensteine.

    Och - trocken sind die Bridgestone jetzt nicht so schlecht. Das Seitenkraftniveau ist mäßig, aber Übergangsverhalten und Lastwechselreaktionen sind in Ordnung. Da gibt es wirklich schlechtere Reifen.
    Ich würde sogar so weit gehen, dass sie aufgrund des überschaubaren Seitenkraftaufbaus ganz gut geeignet sind, um sich im Trockenen ranzutasten, was Reifen und Auto so können (natürlich am Besten beim Fahrsicherheitstraining, oder anderswo abseits des öffentlichen Straßenverkehrs).
    Trocken ist er aus meiner Sicht auch recht linear und vorhersehbar, so dass ich da nicht von „versagen“ sprechen würde.
    Im Zusammenspiel mit dem KW V3 geht das sehr gut, außer dass eben irgendwann etwas früher Schluss ist, weil der Reifen früher in den Übergangsbereich kommt.
    In Verbindung mit den Serienfahrwerken geht dann natürlich noch etwas weniger.


    Es gibt natürlich viele Reifen, die Trocken deutlich mehr können, aber das hebt wie geschrieben auch das Niveau und wenn es dann schief geht, wird es auch richtig anspruchsvoll.
    Man hat mit so einem Reifen dann zwar mehr Reserven, muss aber noch mehr aufpassen, dass man nicht an/über die Grenzen kommt.
    Das ist auch im OEM Geschäft immer wieder ein Thema. Nehme ich den Reifen, der nicht das Querkraftmonster ist, aber der gutmütig ist und die Grenzen sauber ankündigt, oder nehme ich den Reifen mit dem hohen Niveau und riskiere, das dann irgendwann gar nichts mehr geht. In der Serienentwicklung gewinnen meistens die Reifen mit den gutmütigeren Eigenschaften.

  • Das halte ich für eine Übertreibung.


    Das Auto bricht dann nur heftiger und auf höherem Niveau aus, was noch schwerer zu kontrollieren ist (aber es gibt ja ESC).

    Vielleicht fahre ich mit den neuen Reifen nochmal zum ADAC-Sicherheitstraining. Beim ersten Mal, Auto neu und erst gerade mal 3 Monate gefahren ohne vorherige Erfahrung mit Hecktrieblern, ist es mir nicht gelungen einen Test zu bestehen. Keine Ahnung wie der heißt, aber die Strecke ist gewässert und glatt und beim Losfahren über ein paar Metallplatten versetzt es dem Auto einen Schubs (links oder rechts) und man muss versuchen mit Gegenlenken und Bremsen das Auto wieder einzufangen. No way. Ich habe es auch beim dritten Anlauf nicht geschafft und bin elegant drehend über die Piste geschlittert. Bei allen anderen Test habe ich mich aber akzeptabel geschlagen.


    Andererseits fürchte ich um mein Ego. Was wenn ich es auch mit dem neuen Reifen nicht schaffe? :whistling:

  • Das nennt sich Impuls auf der Schleuderplatte und unter den Randbedingungen spielt der Reifen keine so große Rolle, da der Reibwert recht niedrig ist und der Impuls von außen eingeleitet wird.
    Da gehört einfach Gefühl und eine schnelle und richtig dosierte Gegenreaktion dazu.


    Je öfter man das übt, umso besser wird es ;-). Schadet also bestimmt nicht.

  • Die Schleuderplatte ist aber auch echt fies, vor allen Dingen mit dem kurzen Radstand ;-).

  • Vielleicht fahre ich mit den neuen Reifen nochmal zum ADAC-Sicherheitstraining. Beim ersten Mal, Auto neu und erst gerade mal 3 Monate gefahren ohne vorherige Erfahrung mit Hecktrieblern, ist es mir nicht gelungen einen Test zu bestehen. Keine Ahnung wie der heißt, aber die Strecke ist gewässert und glatt und beim Losfahren über ein paar Metallplatten versetzt es dem Auto einen Schubs (links oder rechts) und man muss versuchen mit Gegenlenken und Bremsen das Auto wieder einzufangen. No way. Ich habe es auch beim dritten Anlauf nicht geschafft und bin elegant drehend über die Piste geschlittert. Bei allen anderen Test habe ich mich aber akzeptabel geschlagen.
    Andererseits fürchte ich um mein Ego. Was wenn ich es auch mit dem neuen Reifen nicht schaffe? :whistling:

    Ich würde dir ein Driftraining ans Herz legen... wir waren damals bis auf einen BMW nur MX-5 ND und ich muss sagen das es sehr GEIL war und ich viel über das Auto erfahren habe. Jeder hat die Platte gemeistert und noch einige andere Dinge an dem Tag :)


    http://www.drift-schule.de/ind…c3eiknlr7v35g5galu21oe7a2


    Ich hatte und habe im Moment auch noch den Serienreifen drauf, so schlecht ist der nun auch nicht und an dem Driftraining hat der sich gut gehalten. Aber es stimmt schon was viele hier schreiben... da hat Mazda jetzt nicht gerade den tollsten Reifen auf den MX-5 gezogen. Ich werde im Sommer für meinen IGNITION auch neue Reifen suchen... die Frage ist halt nur WELCHE :whistling:?(;)

    Mazda Wins 1991 Le Mans 24 Hours - RENOWN Mazda 787B - Never Stop Challenging!
    MX-5 ND RF 30th Anniversary 0692/3000 & Mazda CX-60
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  • Der serienmäßige Bridgestone ist im Nassen eine Katastrophe.


    Sowohl mein Sohn, als auch ich selber, sind vom NC aud den ND umgestiegen und brachten somit Erfahrungen mit dem MX5 mit. Uns beiden war bewusst, dass der ND anders als der NC abgestimmt ist. Er kommt schneller mit dem Heck herum.


    Im Trockenen ist das kein Problem. Aber sobald es feucht und nass wird, rutscht der Bridgestone schon bei geringen Geschwindigkeiten. Nicht nur mit dem Heck, sondern auch mit den Vorderreifen.


    Meine schlechteste Erfahrung habe ich gemacht, als ich einmal am Berg stand und anfahren wollte. Die Hinterreifen drehten so durch, als ob ich auf weißen Fahrbahnmarkierungen stehen würde. Selbst die Traktionskontrolle konnte das nur unvollständig kontrollieren. Und ich stand da auf einer normalen Teerdecke.


    Seit 2 Monaten fahren wir beide mit Pirelli Winterreifen. Mit diesen Reifen zeigt der ND ein völlig anderes Verhalten. Diese Reifen bauen im Nassen einen deutlich besseren Grib auf. Man hat wesentlich mehr Reserven und kann vernünftig im Nassen fahren. Da wo der Bridgestone schon rutschte, liegt der Pirelli immer noch sicher und ohne das kleinste Rutschen. Wir fühlen uns mit diesen Reifen im Nassen wesentlich wohler.


    Ich habe mich dann daran gemacht und die Grenzen ausgelotet. Der Pirelli rutscht und bricht erst viel später aus, was zur Folge hat, dass die dann gefahrenen Geschwindigkeiten deutlich höher sind. Dadurch ist das Ausbrechen dann natürlich etwas heftiger und bedarf etwas mehr fahrerischem Können. Auch die Reaktion der Traktionskontrolle ist dann stärker. Man befindet sich nun aber etwa auf dem Niveau des NC. Alles ist aber immer noch kontrollier- und beherrschbar.


    Für uns ist dadurch klar, dass der Bridgestone an dem frühzeitigem Rutschen und Ausbrechen im Nassen schuld ist. Im Trockenen ist alles im grünen Bereich.


    Wer seinen ND nur im Trockenen fährt, wird mit dem Serienreifen wenig Probleme haben. Wer aber auch im Nassen fährt, sollte entweder seinen Fahrstil anpassen oder über einen anderen Reifen nachdenken.