serienreifen mx5

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    • Es interessant zu erleben, wie ein schwacher Reifen damit gut geredet wird, indem man darauf hinweist, man solle die Fahrwerkseinstellungen überprüfen.

      Ich fahre den RF mit Serienfahrwerk.
      Mein Sohn den Roadster mit Bielsteindämpfer.

      Und wir beide haben dieselben Erfahrungen mit dem S001 gemacht.

      Ich denke, es liegt weniger am Fahrwerk, als wie am Reifen.

      Und ich habe grundsätzlich nichts gegen Bridgestone. Mit deren Vorgängerreifen auf dem NC war ich sehr zufrieden. Und ebenso mit den Bridgestonereifen auf meinem Motorrad.

    • Shirax schrieb:

      ... aber die Strecke ist gewässert und glatt und beim Losfahren über ein paar Metallplatten versetzt es dem Auto einen Schubs (links oder rechts) und man muss versuchen mit Gegenlenken und Bremsen das Auto wieder einzufangen. No way. Ich habe es auch beim dritten Anlauf nicht geschafft und bin elegant drehend über die Piste geschlittert.
      Die haben euch die Schleuderplatte nur dreimal fahren lassen? Das ist meiner Meinung nach viel zu wenig, um einen Lerneffekt zu erzielen. Dafür muss man das schon mehrmals mit Ankündigung der Richtung und dann natürlich mehrmals ohne Ankündigung fahren.

      Erst recht, wenn einem das Auto noch nicht vertraut ist. Und erst recht erst recht, wenn man sich an ein anderes Antriebskonzept gewöhnen muss.

      Emjot63 schrieb:

      ... man solle die Fahrwerkseinstellungen überprüfen.

      Ich fahre den RF mit Serienfahrwerk.
      Mein Sohn den Roadster mit Bielsteindämpfer.
      Ob Bilstein gelabelte Dämpfer oder nicht ändert doch erst einmal nichts am generellen Einfluss der Fahrwerkseinstellung, also Sturz, Spur und Nachlauf. Beide Varianten sind ab Werk gleich eingestellt, nämlich Pi mal Auge.

      Trotzdem fahre ich persönlich auch lieber Reifen mit höherem Gripniveau, selbst wenn der Grenzbereich schmaler wird.

      Hatten eure NCs auch das Selbstsperrdifferential?
    • Harkpabst schrieb:

      Die haben euch die Schleuderplatte nur dreimal fahren lassen? Das ist meiner Meinung nach viel zu wenig, um einen Lerneffekt zu erzielen. Dafür muss man das schon mehrmals mit Ankündigung der Richtung und dann natürlich mehrmals ohne Ankündigung fahren.
      Es war das ADAC Intensivtraining mit 8 Stunden Dauer. Klingt zwar nach viel Zeit, aber es gibt zuvor eine ausführliche Theorie mit Fragestunde. Bis dann alle 8 - 12 Autos zum jeweiligen Parcours fahren, einzeln losstarten, kurze Nachbesprechung mit Tipps und jede Übung noch zweimal wiederholen, ist der Tag ratzfatz vorbei.

      Trotzdem hat sich die Sache gelohnt, gut angelegtes Geld. Ich kenne jetzt Vollbremsungen und obwohl ich schon beim 1. Versuch durchaus engagiert auf die Bremsen gestiegen bin, war es eine deutliche Steigerung zum kompromisslosen Bremsen beim letzten Versuch. Das hat sich ausgezahlt, als mich vor zwei Monaten ein LKW übersehen hat und einfach auf meine Fahrspur rübergezogen hat.

      Es hat mich nur den Außenspiegel gekostet, obwohl ich den Eindruck hatte, gleich zerdrückt er mir die komplette Seite. Ich weiß es nicht mehr genau – kleiner Schockzustand - aber ich gehe davon aus, dass ich eine Vollbremsung hingelegt habe, weil es fürs Gasgeben und Davonfahren nicht gereicht hätte.
    • Bei mir sind leider noch 5 bzw 6 mm Profil auf den Bridgestones. Die werde ich wohl noch eine Saison fahren, denn warum sollte ich gerade eingefahrene Reifen wegschmeißen? Danach kommt aber definitiv was anderes drauf - der Nassgrip der Potenzas ist echt nicht der Hit und auch im Trockenen ginge da IMO mit einem anderen Reifen mehr.

      Wenn ich jetzt kaufen müsste, würde der Michelin PS4 das Rennen machen. Im Sommerreifentest auf Toyota GT86 war der nämlich Sieger - und viel näher an das Konzept MX-5 kann man ja aktuell kaum kommen.. :)

      E.

    • Der PS4 ist ein sehr guter Reifen. Kenne ihn von vielen anderen Autos und habe ihn dann für den MX blind bestellt. Glaube nicht, dass man da enttäuscht wird.

      Mit den Bridgestone musst Du Dir schon etwas mehr Mühe geben. Wir haben es innerhalb einer Saison und ca. 10 tkm auf 3 mm Restprofiltiefe geschafft. Da war aber auch ein Fahrsicherheitstraining dabei, wo er mit zwei Fahrern ran musste.
      Auf jeden Fall war das für mich weit genug abgefahren, dass ich über den Winter den PS4 aufziehen lasse, so dass ich damit in die neue Saison starten kann. Freue mich schon drauf ;-).

      Viele Grüße
      Sven

      MX-5 G160 Sportsline mit Sportpaket, KW V3, Bastuck Abgasanlage
      Fahrwerkgeometrie: Fahrwerkseinstellung (nur Werte)

      „The speed was okay, but the corner was too tight.“ (Juha Kankkunen)

    • 1Elvis schrieb:

      Bei mir sind leider noch 5 bzw 6 mm Profil auf den Bridgestones. Die werde ich wohl noch eine Saison fahren, denn warum sollte ich gerade eingefahrene Reifen wegschmeißen?
      Weil dich die Reifen in eine blöde Situation bringen könnten, die es mit anderen Reifen nicht gäbe? Und weil der daraus resultierende Schaden wahrscheinlich deutlich teurer werden dürfte als vier neue Reifen?

      Das zumindest war meine Entscheidung und ich habe dieselbe Profiltiefe wie du.
      P.S. Warum sind die Reifen hinten eigentlich mehr abgefahren als vorne?
    • Weil Du zu viel Gas gibst und mit der Hinterachse rutscht ;-).
      Die Achse, die mehr schlupft, verschleißt schneller. Wenn das bei Dir hinten ist, belastet Du das Auto weniger beim Bremsen und mehr beim Beschleunigen.

      Bei mir war es ringsum recht gleichmäßig.

      Viele Grüße
      Sven

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    • 1Elvis schrieb:

      Shirax schrieb:

      P.S. Warum sind die Reifen hinten eigentlich mehr abgefahren als vorne?
      Weil der MX-5 Heckantrieb hat. Deine HA überträgt die Motorkraft auf die Straße ... also nutzen sich da auch die Reifen stärker ab.
      E.
      Nicht zwangsläufig. Das hängt stark von der Fahrweise ab.
      Bei einem eher langweiligen Fahrer wäre es trotzdem die Vorderachse, weil die Bremsleistung viel höher ist, als die Antriebsleistung.
      Der „engagierte“ Fahrer kann das Verhältnis Vorder-zu Hinterachse aber verschieben ;-).

      Viele Grüße
      Sven

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    • Ja, das kann tatsächlich zum Problem werden. Da hat er Recht und es ist schon sehr sinnvoll hin und wieder mal etwas schärfer zu fahren, oder wenigstens gelegentlich bewusst schärfer zu bremsen.

      Hintergrund ist, dass sich immer Flugrost bildet. Den muss ich dann wieder abfahren und es ist alles gut. Wenn ich das nicht schaffe, fängt die ganze Scheibe an zu gammeln, bis sie irgendwann unrund läuft und Geräusche macht.

      Das ist vor allen Dingen ein Problem von sehr leichten und leistungsstarken Autos, wie dem MX. Denn die Bremse ist nicht nur für das leichte Gewicht, sondern auch für die verhältnismäßig hohe Leistung ausgelegt, d.h. größer, als sie sonst wäre. D.h. dann auch, dass sie im normalen Verkehr eher überdimensioniert ist und selten ausgenutzt wird und daher eben anfälliger ist.

      Viele Grüße
      Sven

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