Neuer Dienstwagen CX 3

  • Ich fahre zur Zeit einen sehr komfortablen BMW X 1 als Dienstwagen. Schön ausgestattet etc; NP 59.700€, die ich auch brav versteuere. Nun steht ab Herbst ein neuer Wagen an; ich habe mich aufgrund der Vorgaben der Verlagsmutter für einen CX 3 mit wahrer Vollausstattung entschieden. NP knap 32.000€. Ich bin gespannt, inwieweit man dem Auto den halben Preis gegenüber dem X 1 anfühlen wird. Hat jemand hier Erfahrung mit einem CX 3 (Benziner 150 PS, Sports-Line mit Tecnikpaket und Navi; AWD und Automatik)?
    Beste Grüße Rupert

    Mazda MX 5 ND Sports-Line; Sportpaket G 160, rubinrot, EZ 9.11.2016 (seit 9/20 nicht mehr im "Fuhrpark")
    Mazda CX 3 2.0 Sky Activ G 150 Sports-Line AWD AT Leder pure white, Technikpaket, Mitternachtsblau metallic, EZ 29.10.2018
    VW Golf Variant Life Unlimited TDI Kingsred metallic, EZ 22.11.2022

    Skoda Octavia Combi 2.0 TDI 150 PS, Style, Pakete Infotainment plus, Fahrassistenz plus, Winter plus, Komfort und Licht & Sicht, Panoramaschiebedach, Moon-weiß perleffekt, EZ 30.5.2023

  • Hatte den nur mal in 120 PS Variante (SG) als Leihwagen. Ich war vom Platzangebot etwas enttäuscht, habe hier aber keinen Vergleich zum X1.
    Die 120 PS jedenfalls waren doch sehr dürftig. Ansonsten fuhr es sich für einen solchen Panzer doch recht angenehm - wenn auch zu Beginn recht unübersichtlich.
    Optisch in meinen Augen das ansprechendere Auto. Ich hoffe du wirst damit zufrieden sein, berichte demnächst gerne mal! :)


    Aus Erfahrung mit ähnlichen "teuer-vs-günstig" Versuchen behaupte ich mal: der Preisunterschied wird sich auch in der Qualität widerspiegeln. Wie stark dies sein wird und wie sehr dich das stören wird, hängt wieder von den persönlichen Präferenzen ab. ;)


    Ein großes Plus hat deine Auswahl schon mal: es bleibt weiterhin ein vernünftig steuerbare Bedieneinheit für Navi&Co. In meinen Augen der wichtigste Punkt, da man diese doch recht häufig bedient. Neben dem Punkt der Zuverlässigkeit, die ich ebenfalls bei Mazda und BMW ziemlich auf einem Level sehe, sollte der Grundstein also gelegt sein. ;)


    Gibt aber auch krasse Gegenbeispiele... Der aktuelle Mitsubishi L200 vs die neue Mercedes X-Klasse zum Beispiel. Deutlich höherer Preis, "keine" Rabatte und dennoch ist die X-Klasse ein Fahrzeug zum vergessen. Der Mitsubishi schnitt insgesamt deutlich besser ab, dabei ist er bei weitem kein Technikwunder: Scheibenwischer zu schwach konstruiert, Motorhaube bei 180+ extrem am Flattern, Navi&Multimedia nur äußerst umständlich bedienbar, Anhängerkupplung für gängige Anhänger zu hoch montiert -> nur mit Nicht-OEM Nachrüstlösungen zu beheben usw. ...
    Dagegen ist der Amarok bspw. ebenfalls deutlich teuerer, dafür aber auch qualitativ besser.


    Andere Beispiele aus eigener Erfahrung -> BMW 1er vs. Toyota Yaris, BMW 3er vs. Skoda Octavia (wobei der 10 Jahre alte 3er in großen Teilen auch noch "besser" ist als der o.g. L200...), BMW X6 vs. Mercedes GLK
    Alle Autos hatten/haben ihre eigenen Vorzüge, aber im großen und ganzen war hier immer der Grundsatz: You get what you paid for. Außer bei Jeep, da sind alle Fehler nur Features! :D

  • Stand vor kurzem vor der Wahl zwischen CX-3 G150 AWD mit Handschaltung, CX-5 G194 AWD mit Automatik und Toyota RAV4 Hybrid 4x4.
    Der CX-3 flog als erstes raus.
    Gestört hat mich der Mazda 2 Innenraum und die Lautstärke (passt nicht zum Preis) und die polternde/springende Vorderachse beim überfahren von niedrigen Randsteinen. Der Testverbrauch war mir auch etwas zu hoch.
    CX-3: 8,0-8,5 L
    CX-5: 9,5 L
    RAV4: 8,0-8,5 L

  • Haben seit November 2015 einen CX-3 in genau dieser Konfiguration und aktuell ca. 28Tkm drauf. Der Wagen wird bei uns hauptsächlich auf Kurzstrecke zum Einkaufen oder in der Freizeit zum Skifahren usw. bewegt wenn unsere beiden MX-5 zu klein sind oder zu wenig reinpasst.


    Als einer der ersten CX-3 hatte der Wagen Schin mehrere Serviceaktionen (Klimakompressor, Lenkgetriebe, Heckklappenrost, ...) mitgemacht und war qualitativ nicht auf dem Level wie wir es von Mazda gewohnt waren. Unser Händler konnte aber alles umgehend abstellen und mittlerweile dürfte das Modell deutlich ausgereifter sein.


    Der Wagen fährt sich wirklich sehr handlich, aber er ist wahrlich kein Platzriese. Da darf man sich nicht allzu viel von der Größe außen erwarten.


    Was kommt denn bei dir an Kilometern im Jahr zusammen? Bei viel Strecke im geschäftlichen Einsatz (fahre einen BMW 120dA mit Vollausstattung als Geschäftswagen) würde ich den Wagen nicht wirklich nehmen. Das Fahrwerk ist nicht unbedingt komfortabel und eher hoppelig (habe im BMW das Adaptive Fahrwerk), die Automatik ist mit der ZF 8HP nicht zu vergleichen (oftmals seltsame Schaltpunkte und einfach zwei Gänge zu wenig), den Motor muss man beim flotten arg drehen und er klingt dann gequält (ganz anderer Charakter als im ND) und bei hohem Tempo auf der AB fehlen deutlich Reserven und der Verbrauch ist dann auch nicht mehr prickelnd. Und die Sitze sind eher schmale Gartenstühle im Vergleich zu den Sportsitze von BMW mit einstellbaren Seitenwangen, Lordosenstütze und ausziehbarar Beinauflage.


    Das Navi von Mazda ist leider auch ein Witz gegenüber einem Navi Prefessional mit vollem Connected Drive (RTTI, ...).


    Zum Verbrauch noch: Bei unseren Fahrprofil fahren wir den CX-3 aktuell mit 7,59l (E10, Klima immer an).


    Irgendwie merkt man eben doch recht deutlich den Preisunterschied zu einem BMW (zumindest als Vielfahrer) ... und bei weiteren Fragen - her damit ... ;)


    PS: Welchen X1 fährst du denn aktuell? E84 oder F48? Der aktuelle F48 mit der Frontantriebsplattform wäre auch nicht meins ... :(

    BMW Z4 M40i + Mazda MX-5 NA 1.6 03/91 Mariner Blue - Ich fahre einen MX-5 ... mein Mixer steht in der Küche! -

  • Gibt aber auch krasse Gegenbeispiele... Der aktuelle Mitsubishi L200 vs die neue Mercedes X-Klasse zum Beispiel. Deutlich höherer Preis, "keine" Rabatte und dennoch ist die X-Klasse ein Fahrzeug zum vergessen. Der Mitsubishi schnitt insgesamt deutlich besser ab, dabei ist er bei weitem kein Technikwunder: Scheibenwischer zu schwach konstruiert, Motorhaube bei 180+ extrem am Flattern, Navi&Multimedia nur äußerst umständlich bedienbar, Anhängerkupplung für gängige Anhänger zu hoch montiert -> nur mit Nicht-OEM Nachrüstlösungen zu beheben usw. ...
    Dagegen ist der Amarok bspw. ebenfalls deutlich teuerer, dafür aber auch qualitativ besser.

    Der x-Class ist übrigens ein umgelabelter Nissan Navara (und der Fiat ein Mitsubishi)


    Der L200 ist gleichzeitig das schlechteste Auto im Vergleich, abe auch das billigste.


    Navara und Amarok sind die beiden einzig ernst zu nehmenden Markt-Teilnehmer.

  • Der x-Class ist übrigens ein umgelabelter Nissan Navara (und der Fiat ein Mitsubishi)


    Der L200 ist gleichzeitig das schlechteste Auto im Vergleich, abe auch das billigste.


    Navara und Amarok sind die beiden einzig ernst zu nehmenden Markt-Teilnehmer.

    Mir bekannt - genau darum waren wir von der X-Klasse auch so enttäuscht, denn man (also wir zumindest) hätte doch einen Navara in Premiumqualität erwartet. :huh: Wobei ich selber wenig Erfahrung mit dem Navara habe.
    Keine Ahnung wer für den Mercedes die Zielgruppe sein soll... aaaaaber es kommt ja bald noch ein Mercedes-Aggregat, das dann vernünftigt laufen und auch nur etliche Tausender extra kosten soll. :rolleyes:


    Ansonsten vom L200 nach wie vor Preis/Leistungs-mäßig begeistert. Schafft unter Last und auf dem Acker was er soll und kommt im Alltag problemlos mit 7-8l aus. Natürlich aber kein Vergleich zum V6 Amarok... :thumbsup:


    Nun aber genug OT :rolleyes:


    Das Navi von Mazda ist leider auch ein Witz gegenüber einem Navi Prefessional mit vollem Connected Drive (RTTI, ...).


    Zum Verbrauch noch: Bei unseren Fahrprofil fahren wir den CX-3 aktuell mit 7,59l (E10, Klima immer an).


    Irgendwie merkt man eben doch recht deutlich den Preisunterschied zu einem BMW (zumindest als Vielfahrer) ... und bei weiteren Fragen - her damit ...

    Interessant wie unterschiedlich die Wahrnehmung manchmal ist. Vieles kommt einem aber eben auch erst nach langfristigem Langstreckenbetrieb komisch oder nervig vor.

  • Einen CX3 kann man nicht mit einem X1 vergleichen. Das ist wie mit Äpfel und Birnen.


    Wir selber fahren einen CX3 mit Frontantrieb und 120 PS. Der Verbrauch liegt zwischen 5,7 und 6,2 l. Auch empfinden wir das Auto als sehr leise und komfortabel. Die Innenraumgröße passt zu den kompakten Ausmaßen des CX3.


    Ja, die Armaturen finde ich auch nicht toll. Hier hat Mazda noch Verbesserungspotential.


    Den X1 solle man eher mit dem CX5 vergleichen. Wobei das auch nicht so richtig passt.

  • Wir fahren den CX-3 genau in dieser Konfiguration als Winterauto und sind sehr zufrieden damit. Verbrauch ca. 7,1 -7,9 L
    Auf längeren Strecken mit 130-140 km/h sehr entspannendes Reisen.
    Durch den Allradantrieb is leider der Tank etwas kleiner, das nervt als.
    Die 150 PS fühlen sich eher wie 120 PS an, reicht aber locker.

  • Der CX3 ist wirklich nur ein etwas erhöhter 2er. Der ist nicht Fisch, nicht Fleisch. Selbst mein Meister meinte, dass man als Bindeglied einen CX4 oder so brauchen würde-etwa in Mokka-Größe und vor allem -Höhe.
    Und erst jetzt mit dem Sondermodell Takumi hat man auch an eine hintere Armlehne gedacht.
    Gruß aus Kärnten