Heck in Highspeed-Kurven zu lose

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Heck in Highspeed-Kurven zu lose

      Das Problem haben wahrscheinlich nicht so viele hier im Forum, aber ich starte trotzdem einen Thread zu meinem Problem. Vielleicht kommen ja ganz interessante Beiträge.

      Auf der Nordschleife gibt es einige Abschnitte, wo man mit viel Tempo kleine Kurvenradien fährt. Vergleichbar mit langgezogenen Kurven auf der Autobahn. Mein Problem ist, dass trotz sehr guter Fahrwerkabstimmung und Reifen mit hohem Gripvermögen das Heck zu lose ist. Das ist ein sehr unangenehmes Gefühl, wenn das Heck bei über 200 Sachen aktiv wird. Bei eingeschalteten Fahrhilfen sieht man dann auch die Lampe aufblitzen. Wie bekomme ich mehr Downforce auf der HA? Eine Pommestheke fällt aus, damit kommt man nicht auf die NOS. Keilform? Tiefer legen? Diffusor? Mit mehr Gewicht auf der HA wird das sicher auch nicht besser.

      Irgendwelche Ideen?

      Wolfram

      MX-5 ND G160 SL+SP, BC Racing Gewinde, K-Sport 6-Kolben Bremse mit Ferodo Racing Belägen, Sparco Tarmac mit Michelin Pilot Sport Cup 2, Sauger-Tuning (Mishimoto Air Intake, Cat Cams Nockenwellen, Goodwin Racing Longtube Fächerkrümmer + 200-Zellen-Kat, Simons MSD, Fox ESD, EcuTek Mapping + Patch), SPS Lenkrad, Stubby, REV9 Embleme, Mazda Bodykit, Zymexx Hecklippe, Alu-Pedale, rote Domstrebe, 811 Design Folierung, Racelogic Track-Recording. Daily = Suzuki Swift Sport (2018).
    • Fahrzeug auf Radlastwage einstellen. -> Gewicht auf HA.
      „breitere“ Räder
      Ansonsten hilft ev. ein kleiner Spoiler/Abrisskante an der Kante des Kofferraumdeckels.

      Ist halt leider ein Problem bei leichten Fahrzeugen.

      Thema Fahrwerkseinstellung lasse ich mal außen vor, da du ja sonst sehr zufrieden
      bist.

      Ps. Motivation. (Siehe Modifikationen in der Beschreibung)
      MX5 NC 200PS

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von GarchingS54 ()

    • Jain zum Fahrwerk. Wenn es da noch was zu verbessern gibt, dann mache ich das :)

      MX-5 ND G160 SL+SP, BC Racing Gewinde, K-Sport 6-Kolben Bremse mit Ferodo Racing Belägen, Sparco Tarmac mit Michelin Pilot Sport Cup 2, Sauger-Tuning (Mishimoto Air Intake, Cat Cams Nockenwellen, Goodwin Racing Longtube Fächerkrümmer + 200-Zellen-Kat, Simons MSD, Fox ESD, EcuTek Mapping + Patch), SPS Lenkrad, Stubby, REV9 Embleme, Mazda Bodykit, Zymexx Hecklippe, Alu-Pedale, rote Domstrebe, 811 Design Folierung, Racelogic Track-Recording. Daily = Suzuki Swift Sport (2018).
    • Wie sieht es denn aktuell mit der Dämpfung an der Hinterachse aus? Der Wagen war ja generell recht lose an der Hinterachse, als ich ihn auf der NOS gefahren bin.

      Ansonsten sollte es schon nicht verkehrt sein, generell noch etwas mehr Stabilität in die Hinterachse zu bekommen, z.B. mit mehr Sturz und Spur (würde bei der Fragestellung hauptsächlich an die Spur gehen).

      Die Fahrtechnik spielt bei hohem Tempo natürlich auch eine große Rolle, insbesondere die Lenkstrategie (Gradient und Geschwindigkeit).

      Viele Grüße
      Sven

      MX-5 G160 Sportsline mit Sportpaket, KW V3, Bastuck Abgasanlage
      Fahrwerkgeometrie: Fahrwerkseinstellung (nur Werte)

      „The speed was okay, but the corner was too tight.“ (Juha Kankkunen)

    • Was mir noch einfällt.
      Du fährst ja noch immer ein Softtop und da du das Fahrzeug primar auf der Rennstrecke verwenden willst, denke bitte an deine Sicherheit!!!

      Auch wenn du bereits viel in das Fahrzeug investiert hast, käme die Erkenntnis, dass es für diesen Einsatzzweck sichere Fahrzeug gibt, nicht zu spät.

      Soll wirklich nicht Oberlehrer mäßig rüber kommen, aber die Überschlagsgefahr ist auf der NOS einfach latent.

    • Wolfram schrieb:

      Das Problem haben wahrscheinlich nicht so viele hier im Forum, aber ich starte trotzdem einen Thread zu meinem Problem. Vielleicht kommen ja ganz interessante Beiträge.

      Auf der Nordschleife gibt es einige Abschnitte, wo man mit viel Tempo kleine Kurvenradien fährt. Vergleichbar mit langgezogenen Kurven auf der Autobahn. Mein Problem ist, dass trotz sehr guter Fahrwerkabstimmung und Reifen mit hohem Gripvermögen das Heck zu lose ist. Das ist ein sehr unangenehmes Gefühl, wenn das Heck bei über 200 Sachen aktiv wird. Bei eingeschalteten Fahrhilfen sieht man dann auch die Lampe aufblitzen. Wie bekomme ich mehr Downforce auf der HA? Eine Pommestheke fällt aus, damit kommt man nicht auf die NOS. Keilform? Tiefer legen? Diffusor? Mit mehr Gewicht auf der HA wird das sicher auch nicht besser.

      Irgendwelche Ideen?

      Wolfram
      Da wir das gleiche FW haben und beide Spaßreifen fahren:
      Welche Geo und welche Dämpfereinstellungen fährst Du?
    • Eine 07:37 werde ich nie erreichen :) Aber die Rundenzeit ist mir nicht so wichtig.

      Mit mehr Gewicht auf der HA probiere ich auf jeden Fall mal aus.

      Ich habe die kleine Zymexx Hecklippe drauf. Ich schaue mal, ob es etwas höheres gibt, was man eingetragen bekommt.

      An der HA hatte ich nur 4 Klicks zugedreht, als wir auf der NOS waren, Sven. Aktuell fahre ich mit 12 Klicks, was mir auf der Straße schon zu hart ist. Auf der NOS ist das so auf jeden Fall besser geworden. Auf unseren Runden waren ja auch noch die V12 drauf, die Cup 2 haben deutlich mehr Grip.

      Ich muss das Fahrwerk wohl noch mal vermessen lassen und mehr Sturz an der HA einstellen lassen. Die VA ist im Verhältnis wohl etwas zu stabil, weil ich nie ein Untersteuern habe, auch nicht beim reinbremsen in die Kurve.

      An meiner Fahrtechnik muss ich defnitiv noch arbeiten, wahrscheinlich fahre ich zu nervös und bringe so Unruhe ins Fahrwerk. Am besten nehme ich mal ein paar Stunden auf der NOS mit einem erfahrenen Trainer.

      Wegen einem Käfig bin ich schon mit SPS in Kontakt. Aktuell gibt es nichts fertiges, da müsste ich meinen ND als Entwicklungsträger zur Verfügung stellen. Ich suche aber auch noch weiter. Der Hinweis zur Sicherheit ist absolut angebracht! So ganz wohl ist mir auch nicht dabei, aber da muss ich jetzt durch.

      Meine Fahrwerkeinstellungen sind:

      Beobachtungen zum ESC (Electronic Stability Control)

      Wolfram

      MX-5 ND G160 SL+SP, BC Racing Gewinde, K-Sport 6-Kolben Bremse mit Ferodo Racing Belägen, Sparco Tarmac mit Michelin Pilot Sport Cup 2, Sauger-Tuning (Mishimoto Air Intake, Cat Cams Nockenwellen, Goodwin Racing Longtube Fächerkrümmer + 200-Zellen-Kat, Simons MSD, Fox ESD, EcuTek Mapping + Patch), SPS Lenkrad, Stubby, REV9 Embleme, Mazda Bodykit, Zymexx Hecklippe, Alu-Pedale, rote Domstrebe, 811 Design Folierung, Racelogic Track-Recording. Daily = Suzuki Swift Sport (2018).
    • Wolfram schrieb:

      Eine 07:37 werde ich nie erreichen :) Aber die Rundenzeit ist mir nicht so wichtig.

      Mit mehr Gewicht auf der HA probiere ich auf jeden Fall mal aus.

      Ich habe die kleine Zymexx Hecklippe drauf. Ich schaue mal, ob es etwas höheres gibt, was man eingetragen bekommt.

      An der HA hatte ich nur 4 Klicks zugedreht, als wir auf der NOS waren, Sven. Aktuell fahre ich mit 12 Klicks, was mir auf der Straße schon zu hart ist. Auf der NOS ist das so auf jeden Fall besser geworden. Auf unseren Runden waren ja auch noch die V12 drauf, die Cup 2 haben deutlich mehr Grip.

      Ich muss das Fahrwerk wohl noch mal vermessen lassen und mehr Sturz an der HA einstellen lassen. Die VA ist im Verhältnis wohl etwas zu stabil, weil ich nie ein Untersteuern habe, auch nicht beim reinbremsen in die Kurve.

      An meiner Fahrtechnik muss ich defnitiv noch arbeiten, wahrscheinlich fahre ich zu nervös und bringe so Unruhe ins Fahrwerk. Am besten nehme ich mal ein paar Stunden auf der NOS mit einem erfahrenen Trainer.

      Wegen einem Käfig bin ich schon mit SPS in Kontakt. Aktuell gibt es nichts fertiges, da müsste ich meinen ND als Entwicklungsträger zur Verfügung stellen. Ich suche aber auch noch weiter. Der Hinweis zur Sicherheit ist absolut angebracht! So ganz wohl ist mir auch nicht dabei, aber da muss ich jetzt durch.

      Meine Fahrwerkeinstellungen sind:

      Beobachtungen zum ESC (Electronic Stability Control)

      Wolfram
      Welche VA-Dämpfung fährst Du?

      Davon ab: mit Deiner Sturzbalance wundert es mich nicht, dass die ohnehin sehr stabile VA des ND, zusätzlich stabilisiert durch Deine Federratenbalance, die HA als weich erscheinen lässt. Da würde ich ansetzen und v Sturz zurück- oder h hinzugeben.

      Wir fahren v und h wimre 13 Klicks zu. Diese Größenordnung braucht das Auto, wenn präzise und flott gefahren werden soll. Darunter ist es weicher und wird eben auch unterdämpft.
    • Vorne ist noch die SPS Einstellung, das sollten dann um die 14 Klicks sein. Hinten drehe ich dann mal noch was weiter zu. Mit dem Sturz klingt plausibel. Die VA soll so bleiben, da lasse ich dann hinten noch was drauf geben. Was geht hinten eigentlich maximal? Hast du vielleicht mal Lust, meinen ND zu fahren?

      MX-5 ND G160 SL+SP, BC Racing Gewinde, K-Sport 6-Kolben Bremse mit Ferodo Racing Belägen, Sparco Tarmac mit Michelin Pilot Sport Cup 2, Sauger-Tuning (Mishimoto Air Intake, Cat Cams Nockenwellen, Goodwin Racing Longtube Fächerkrümmer + 200-Zellen-Kat, Simons MSD, Fox ESD, EcuTek Mapping + Patch), SPS Lenkrad, Stubby, REV9 Embleme, Mazda Bodykit, Zymexx Hecklippe, Alu-Pedale, rote Domstrebe, 811 Design Folierung, Racelogic Track-Recording. Daily = Suzuki Swift Sport (2018).
    • Wolfram schrieb:

      Vorne ist noch die SPS Einstellung, das sollten dann um die 14 Klicks sein. Hinten drehe ich dann mal noch was weiter zu. Mit dem Sturz klingt plausibel. Die VA soll so bleiben, da lasse ich dann hinten noch was drauf geben. Was geht hinten eigentlich maximal? Hast du vielleicht mal Lust, meinen ND zu fahren?
      Max weiß ich nicht, ist ja auch abhängig von der Fahrhöhe. 2,5 Grad gehen sicherlich.

      Können wir gerne machen, Du wohnst ja nicht weit entfernt.
    • GarchingS54 schrieb:

      Fahrzeug auf Radlastwage einstellen. -> Gewicht auf HA.
      Mit der Radlastenwaage kann man nur die Diagonalen ausgleichen. Die Verteilung des Gewichts nach hinten geht damit natürlich nicht.
      Generell verbessert man den Grip an einer Achse in dem man
      - das Fahrwerk weicher macht, oder an der anderen Achse härter. Generell kann man an der anderen Achse immer das gegenteilige tun.
      - Reifen breiter
      - Felgen passend i.a. breiter
      - Reifen weicher
      - Stabi weicher
      - Sturz optimieren i.a. mehr negativer Sturz
      - weniger Nachspur bzw. mehr Vorspur hinten. Mit Nachspur wir er bei hohen Geschwindigkeiten unruhig (auch auf der Geraden).
      - Mehr Abtrieb (Diffusor, Frittentheke) oder an der anderen Achse weniger Abtrieb.

      Generell wird das Heck ruhiger wenn man softer fährt. D.h. weniger aprubte Lenk- oder Gasbefehle.
      Etwa die Bremse soft lösen, langsam Gas geben. Nicht zu hektisch einlenken. Schnell aber nicht reißen.
      Wo wird das Auto denn unkontrolliert eingangs der Kurve, Ausgangs oder in der Mitte.
    • Ich bin am 17.09. noch mal in Altendiez. Welche Werte soll ich einstellen lassen, was sich sicher und flott auf der NOS fahren lässt?

      Einige Sachen habe ich schon ausprobiert. Z.B. weniger Reifendruck hinten. In langsamen Kurven ist dann mehr Grip da, aber im Highspeed-Bereich wird das Heck lose. I.d.R. direkt am Kurveneingang. Ich werde jetzt erst mal mal mit den Fahrwerkeinstellungen weiter machen und die Vorschläge umsetzen. Schritt für Schritt. Und meine Fahrtechnik verbessern (der wohl größte Schwachpunkt derzeit).

      MX-5 ND G160 SL+SP, BC Racing Gewinde, K-Sport 6-Kolben Bremse mit Ferodo Racing Belägen, Sparco Tarmac mit Michelin Pilot Sport Cup 2, Sauger-Tuning (Mishimoto Air Intake, Cat Cams Nockenwellen, Goodwin Racing Longtube Fächerkrümmer + 200-Zellen-Kat, Simons MSD, Fox ESD, EcuTek Mapping + Patch), SPS Lenkrad, Stubby, REV9 Embleme, Mazda Bodykit, Zymexx Hecklippe, Alu-Pedale, rote Domstrebe, 811 Design Folierung, Racelogic Track-Recording. Daily = Suzuki Swift Sport (2018).

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Wolfram ()

    • @'Thilo.
      Sehr oft wird eine leichte Keilform eingestellt, der Optik wegen. Das führt dazu, dass die zumeist eh schon schwerere VA noch mehr „Gewicht“ bekommt.

      Mit der Radlastwaage meine ich, dass genau das gemacht wird, um diesen Umstand auszugleichen. Dies führt meist dazu, dass die VA deutlich weiter hoch kommt und die Optik leidet.

      Der Kollege oben im MX5 fährt bei unter 1000kg übrigens 245/40-17 semis auf 9x17.
      In seiner Beschreibung stehen einige Infos zum Setup und statt rum zu rätseln, könnte man ja ev. mal ihn Fragen und um Input bitten.

    • GarchingS54 schrieb:

      Sehr oft wird eine leichte Keilform eingestellt, der Optik wegen. Das führt dazu, dass die zumeist eh schon schwerere VA noch mehr „Gewicht“ bekommt.

      Mit der Radlastwaage meine ich, dass genau das gemacht wird, um diesen Umstand auszugleichen. Dies führt meist dazu, dass die VA deutlich weiter hoch kommt und die Optik leidet.
      Jetzt bin ich ganz verwirrt. Durch Keilform (also hoch oder runter drehen an einer Achse) bleibt die statische Gewichtsverteilung gleich.
      Mit Aerodynamik könnte etwas Abtrieb entstehen, was aber auch den höheren Schwerpunkt mehr als kompensiert werden sollte.

      Was will man mit der Radlast da korrigieren? Wie gesagt man kann nur das Kippeln eines Stuhls korrigieren, nicht aber wann er an einer schiefen Ebene umkippt, um es mal blumig aus zu drücken.


      Wolfram schrieb:

      Einige Sachen habe ich schon ausprobiert. Z.B. weniger Reifendruck hinten.
      Reifendruck habe ich glatt vergessen. Man muss aufpassen das der Reifen nicht zu warm wird. Aber ich glaube auf der Nordschleife bekommt man nicht so viel Temperatur - etwa verglichen mit dem Grand Prix Kurs. Bei 50 - 50 Gewichtsverteilung sollte der Reifendruck aber in etwa gleich gewählt werden.