Ist der Mazda MX5 bei feuchter Straße wirklich so ungemütlich

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  • Dem Bridgestone ist eigentlich nur das tückische Verhalten bei Nässe anzukreiden. Der Haftungsabriss kommt einfach so unverhofft und schnell. Das habe ich bei noch keinem anderen Reifen so erlebt. Und wir meinen hier nicht Track-Geschwindigkeit. Es ist ja auch nicht die Erfahrung eines einzelnen, hierzu gibt es unzählige Meldungen im Forum. Ansonsten ist der Reifen schon ok.

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    MX-5 ND G160 SL+SP, BC Racing Gewinde, K-Sport 6-Kolben Bremse mit Ferodo Racing Belägen, Sparco Tarmac mit Michelin Pilot Sport Cup 2, Sauger-Tuning (Mishimoto Air Intake, Cat Cams Nockenwellen, Goodwin Racing Longtube Fächerkrümmer + 200-Zellen-Kat, Simons MSD, Fox ESD, EcuTek Mapping + Patch), SPS Lenkrad, Stubby, REV9 Embleme, Mazda Bodykit, Zymexx Hecklippe, Alu-Pedale, rote Domstrebe, 811 Design Folierung, Racelogic Track-Recording. Daily = Suzuki Swift Sport (2018).
  • Jep und das Rennstreckenargument lasse ich wie immer nicht gelten.

    Fahrwerke und Reifen sollen einem im Alltag Reserven für überraschende Situationen geben und einen nicht unangenehm überraschen. Wildwechsel, Fehler anderer oder eigene Fehler sollen ja nicht gleich im Abflug enden.
    Davon abgesehen schadet es nicht die eigenen Grenzen und die des Autos zu kennen, Stichwort Fahrsicherheitstraining.

    Viele Grüße
    Sven

    MX-5 G160 Sportsline mit Sportpaket, KW V3, Bastuck Abgasanlage
    Fahrwerkgeometrie: Fahrwerkseinstellung (nur Werte)

    „The speed was okay, but the corner was too tight.“ (Juha Kankkunen)

  • MX505 schrieb:

    Nicht alle OEM Reifen haben Kennzeichen, sie können aber trotzdem von der Standard Spec. abweichen.
    Kennzeichnungen sind bei Reifenherstellern und einigen OEMs nicht so beliebt.
    Bekommt man die dann (sollten sie wirklich hervorragend funktionieren) denn neu im freien Handel gekauft? Oder dann nur über den entsprechenden Service des OEMs?

    G-160 SL Sportpaket; H&R Federn; 40/50mm Spurverbreiterung; 2 Sätze original SL-Felgen mit S001 und Hankook i*cept; Eton POW 160.2

  • Z.T. gibt es bei einigen Versendern, wie Reifen.de einen Hinweis, um welche Spec. es sich handelt. Ansonsten hat man keine Chance.
    Beim Markenhändler weiß man auch nicht, was man bekommt, weil es denen in der Regel frei steht wo sie einkaufen.
    Der Markenhändler sollte aber ggf. in der Lage sein die OEM Reifen beim Hersteller zu bestellen.

    Viele Grüße
    Sven

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  • Zitat:Die Thematik der Reifenfrage ist wie die in der Kirche mit dem Glauben. Solang man keine China Pellen fährt ...hat sich noch keiner abgeschossen.

    Ebend doch deshalb läuft ja die Debatte.....China Reifen sind besser als Ihr Ruf und selbige werden immer besser. Auch kein Wunder es werden die Profile und Gummimischungen von Namhaften Herstellern genutzt und was vor 3 Jahren sehr gut war wird heutzutage kein absoluter Mist sein.

    Beim letzten ADAC Test ( lassen wir mal die Vorbehalte weg) hat ein Winterreifen aus Asien mit sehr gut abgeschnitten.
    Die Leute in China sind doch keine Deppen mehr, wollen ihre Produkte auch verkaufen und entwickeln ständig weiter. In vielen Dingen sind die Leute uns hochhaus überlegen.
    Die von Motorradfans hochgelobten Sportreifen der Marke Metzeler kommen aus China.
    Habe schon mehrhere Sätze China Reifen auf BMW, Audi, Mercedes, Kia, Fiat gefahren sowohl Winter als auch Somer....absolut 0 Probleme. Nicht alles glauben was in den Medien steht...so gut dürfen die Reifen von dort ja auch nicht sein..... :whistling::saint::D
  • MX505 schrieb:

    Z.T. gibt es bei einigen Versendern, wie Reifen.de einen Hinweis, um welche Spec. es sich handelt. Ansonsten hat man keine Chance.
    Beim Markenhändler weiß man auch nicht, was man bekommt, weil es denen in der Regel frei steht wo sie einkaufen.
    Der Markenhändler sollte aber ggf. in der Lage sein die OEM Reifen beim Hersteller zu bestellen.
    Der Reifehändler sieht die verschiedenen Versionen, z.B. MO im Computer und kann entsprechend ordern.
  • Und die Reifen ohne Kennzeichnung, wie z.B. bei Mazda sieht er in der Regel nicht...

    @Blackline 62 definiere mal „China Reifen“. Ich kenne tatsächlich keinen einzigen Reifen aus China der auf Augenhöhe mit den Premiumherstellen spielt. Gemeint sind Reifen, die in China entwickelt wurden, wie z.B. Nankang und Co. Europäische Hersteller die weltweit fertigen sind ein anderes Thema.
    Es gibt allerdings ein paar Koreaner wie z.B. Hankook und Kumho, die schon gut dabei sind.

    Viele Grüße
    Sven

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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MX505 ()

  • MX505 schrieb:

    Jep und das Rennstreckenargument lasse ich wie immer nicht gelten.

    Fahrwerke und Reifen sollen einem im Alltag Reserven für überraschende Situationen geben und einen nicht unangenehm überraschen. Wildwechsel, Fehler anderer oder eigene Fehler sollen ja nicht gleich im Abflug enden.
    Davon abgesehen schadet es nicht die eigenen Grenzen und die des Autos zu kennen, Stichwort Fahrsicherheitstraining.
    Das tun die Fahrwerke auch. Sofern du nicht Testfahrer, Inhaber einer Renn Lizenz o.ä. bist, schwöre ich dir Stein und Bein das du als ungeübter Fahrer das Fahrzeug mit HighTech Komponenten im Grenzbeteich weg wirfst.
    Das ist auch ganz normal, da wir "normalos" in Grenzbereichen nicht geübt sind. Investiere lieber in ein Fahrsicherheits Training um dein Fahrzeug im Grenzbereich erleben und beherschen zu lernen.. das ist sinnvoller als in Hightech Fahrwerke.

    Mit den China Pellen meinte ich LingLong und sonstige Exoten im absoluten billig Preis Niveau.
  • Mercedes-Diesel schrieb:

    Sofern du nicht Testfahrer, Inhaber einer Renn Lizenz o.ä. bist,
    Ja bin ich ;-).

    Und ich habe Reifen und Fahrwerke genau unter diesem Aspekt entwickelt und erprobt - Gutmütigkeit und Beherrschbarkeit.
    Da sind es am Ende Kleinigkeiten, die entscheiden, ob Du das Auto noch fängst, bzw. das ESC das Fahrzeug noch stabilisieren kann, oder ob Du abfliegst.

    Gerade wenn man im Grenzbereich nicht geübt ist, benötigt man die Reserven, die ein guter Reifen und ein gutes Fahrwerk bieten. Ich würde da persönlich niemals faule Kompromisse eingehen.
    Das passt zu den alten Werbefimen, dass am Ende 5 m Bremsweg darüber entscheiden, ob ich zum Stehen komme, oder mit fast 20 km/h Restgeschwindigkeit einschlage (Zahlen habe ich jetzt nicht im Detail recherchiert, nur zur Veranschaulichung.

    Es geht ja hier auch nicht, um Hightech, Semis, oder Renntechnik, sondern darum einen Reifen zu fahren, der keine eklatanten Schwächen hat und unter allen Umständen Reserven bietet.

    Ich habe auch immer wieder neue Reifen von alternativen Anbietern, z.B. aus China getestet und es ist immer wieder so ausgegangen, dass sie irgendeine größere Schwäche hatten. Was die Premiumhersteller auszeichnet ist, dass sie vielleicht nicht immer überall überragend sind, aber in der Regel auch keine ausgeprägten Schwächen haben (Ausnahmen wie der Bridgestone bestätigen die Regel).

    Viele Grüße
    Sven

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  • Einverstanden, aber die Erfahrung die du hast, haben 90% der hier lesenden User nicht. Du fängst im Grenzbereich, weil du geübt und genau weist was du machen musst. Jürgen oder Bernd von nebenan, die zur Arbeit fahren oder am Wochenende durch die Landschaft cruisen, eben nicht.. die machen genau das verkehrte.
    Wenn man nicht mit dem "Igel" in der Tasche Reifen kauft, bei Premium Herstellern wie Conti, Dunlop, Michelin o.ä. kauft, dazu such die aktuellen Testberichte im Netz liest oder beim Händler seines Vertrauens beraten lässt, ist das in Ordung.

    Eines noch anbei....ich kann von einem Fahrzeug im Preis Segment unter 30 tsd. Euro keine (Fahrwerks) Technik vom Carrera erwarten. Der MX5 ist ein Cruiser...ein Fun Gerät zum erschwinglichen Preis. Was ich in den 3 Wochen als Besitzer erfahren habe, das Auto fühlt sich im kurvigen Tarain wohl, das macht Spaß und ist beherschbar. Für Langstrecken Etappen die ich beruflich fahren muss, habe ich was ganz anderes im der Garage...der kostet aber das dreifache eines MX5....da ist auch eine entsprechende Fahrwerkstechnik dann verbaut.

    Nichts deso Trotz, ein Fahrsicherheitstraining kann ich jedem nur wärmstens empfehlen. Was nützt die beste Technik, wenn man in Gefahrensituationen falsch entscheidet...weil man den Umgang nicht kennt....

  • Was ich von jedem vernünftigen Fahrzeug, egal in welcher Preisklasse, erwarten kann ist ein vorhersehbares und sicheres Fahrverhalten. Das bietet der MX auch, wenn man einen vernünftigen Reifen aufzieht und noch besser, wenn man das Fahrwerk einmal vernünftig einstellen lässt.

    Der kann schon eine ganze Menge für seinen Preis und ist weder anspruchslos noch unsicher im Fahrverhalten.
    Technisch ist der MX mit einer Doppelquerlenkerachse vorne und einer Mehrlenkerachse hinten, überwiegend ausgeführt in Alu, eigentlich sogar sehr gut aufgestellt und gar nicht so weit von einem Porsche weg.

    Zum Fahrsicherheitstraining natürlich volle Zustimmung, hatte ich ja weiter oben auch schon geschrieben. Richtig reagieren zu lernen, ist definitiv eine sehr gute Methode, um die Fahrsicherheit zu erhöhen.

    Viele Grüße
    Sven

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  • Oder man passt seine Geschwindigkeit den Witterungsbedingungen an und macht sich selbst seinen Puffer zum Grenzbereich. Ich bin da eher bei der Meinung von @Mercedes-Diesel und finde einiges in dem Thread etwas überspitzt dargestellt.

    Das der Bridgestone bei Nässe keine Bestnoten erzielt kann man in allen Tests lesen die man finden kann, aber zwischen leichte Schwächen bei Nässe und Todesfalle ist irgendwie noch ein Unterschied. Ich bin auch nach einer Woche ND im Starkregen nach Hause gefahren, wo unter jeder Autobahnbrücke die Zweiradfahrer gestanden sind. Laut dem Thread müsste ich oder mind. mein Auto jetzt hin sein, ist aber nichts passiert und hab mich auch in keinem Moment unsicher gefühlt oder ähnliches.

    Wenn ich dann natürlich Sachen lese wie "bei 7,5k hab ich auf nasser Strasse in den dritten geschaltet", ja da bringt man auch mit nem 90PS NA einen Bestnotenreifen bei Nässe übers Griplimit.

  • MX505 schrieb:

    Was ich von jedem vernünftigen Fahrzeug, egal in welcher Preisklasse, erwarten kann ist ein vorhersehbares und sicheres Fahrverhalten.

    Technisch ist der MX mit einer Doppelquerlenkerachse vorne und einer Mehrlenkerachse hinten, überwiegend ausgeführt in Alu, eigentlich sogar sehr gut aufgestellt und gar nicht so weit von einem Porsche weg.
    Definiere mal bitte vorhersehbares und sicheres Fahrverhalten. Die Aussage ist sehr schwammig.

    Du sagst das ein MX5 nicht so weit von einem Porsche weg ist... das ist jetzt bestimmt nicht Ernst gemeint oder ?
    Ich will dir nicht zu nahe treten...aber da liegen WELTEN zwischen. Hast du mal einen Porsche gefahren ?

    Du ich habe da mal eine Idee... Im Frühjahr treffen wir uns mal in Gründau auf dem ADAC Trainings Gelände zum Fahrsicherheitstraining mit unseren MXxern....da sind bestimmt noch einige andere User bei. Würde mich mal interessieren wie du den Wagen an die Grenzen bringst bzw. beherrscht...
    Ich wollte sowieso mal auffrischen und wäre sicher eine super Gelegenheit sich mal kennenzulernen und Spaß zu haben.
    Deal ?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mercedes-Diesel ()