Zu der These, dass der Verkauf der SD-Karten womöglich legal ist, komme ich aufgrund meiner Beobachtungen was diverse Industriezweige angeht. So wie viele Hersteller Zulieferer für alle möglichen Komponenten ihrer Produkte haben und sogar ihre Produkte durch Dritte fertigen lassen (Apple und viele andere technikorientierte Unternehmen lassen bei Foxconn Baugruppen oder das Gesamtprodukt montieren) so sieht es dann auch bei der Entsorgung von Restbeständen aus. Es werden Dritte damit beauftragt. Und wenn es die Auslegung der Verträge erlauben die zu entsorgenden Güter weiter zu veräußern wird das auch getan, da es ja Einnahmen generiert und womöglich den Aufwand reduziert um seiner Verpflichtung gegenüber dem Auftraggeber nachzukommen. Wenn bei solchen Entsorgungen etwas schief läuft, liest man davon in der Presse:
https://www.heise.de/ct/artike…Bay-gefunden-4615144.html
https://www.heise.de/security/…iertem-Router-2838066.htm
https://www.heise.de/security/…wehr-bei-eBay-217921.html
Womöglich stört sich Mazda nicht einmal über die anderswo angebotenen SD-Karten, weil sie wissen, dass sie häufig veraltet sind, eine begrenze Laufzeit bieten (im Sinne der Aktualisierung) und falls es Probleme gibt, nicht in der Pflicht stehen irgendwie Abhilfe zu leisten. Ähnlich wie Microsoft wenn es um günstig erworbene Lizenzen geht:
https://www.heise.de/ct/artike…ce-bei-Edeka-4483497.html
Auch diese Ausführungen untermauern nicht die Herkunft der SD-Karten, zeigen lediglich das der Verkauf ausgemusterter Produkte durch Dritte gängige Praxis ist und nicht immer ein umgekippter Laster oder technikaffine Menschen der Grund sind. Um aber nochmal auf die eigentliche Frage zurückzukommen, ob man ein Angebot bei Amazon als legal erkennen kann: Nein kann man nicht.
Danke für den Hinweis:
- Das Update Intervall verlängert sich mit einer neuen Karte nicht. Das hat jemand schon getestet