Beiträge von joamart

    Ich habe nun eine Antwort von Mazda Motors Deutschland erhalten und telefonisch Rücksprache gehalten:
    Die Gummiventile sind in der gewählten Länge vom KBA für den ND mit 160 PS genehmigt, da sich das Ventil bei hohen Geschwindigkeiten an der Felge abstützt. Ein Abreißen an der Bordsteinkante sei nicht zu befürchten, da der Überstand nicht so groß ist, dass ein kritischer Winkel möglich ist. Eine Begründung für den langen Ventiltyp konnte/wollte man mir nicht geben (lange Ventile sind für den Roboter beim Befüllen der Räder leichter zu greifen). Meinem Wunsch nach einem Auszug der Unterlagen für das KBA mit dem verbauten Ventiltyp könne man nicht entsprechen.


    Das KBA prüft die Unterlagen bei OEMs nur sehr oberflächlich und gibt sich in der Regel mit der Aussage zufrieden, dass alle gesetzlichen Bestimmungen erfüllt sind. Entsprechend erfüllen alle Pkw die gesetzlichen Abgasvorschriften nur bei den speziellen Prüfbedingungen. Das gleiche gilt auch Geräuschmessung bei PKW und Motorrädern: zahlreiche Sportwagen und Motorräder erfüllen die Grenzwerte nur in dem Testfenster (Software erkennt Testzyklus und Klappe im Auspuff wird nicht geöffnet - :) - kommt bekannt vor).


    Mein Reifenhändler will mir die Ventile jetzt kostenlos wechseln, wenn ich im Frühjahr von den Winterrädern wieder auf die Sommerräder wechsele.


    Gruß JM



    PS: ich habe beruflich mit der Automobilindustrie zu tun und Familienmitglieder arbeiten in der Entwicklungsabteilung eines namhaften Sportwagenherstellers.

    Hallo Zusammen,


    als ich unseren Mixxer bei meinen freundlichen Reifenhändler zur Auswahl von Winterkompletträdern vorstellte, sagte er mir, die auf den Originalfelgen montierten Gummiventile sind zu lang (stehen ca. 1 cm über den Reifen hinaus) und Gummiventile seien für ein Fahrzeug, das schneller als 210 km/h fährt auch nicht erlaubt.


    Der Antrag auf Tausch der Ventile bei meinem Mazda Händler wurde von Leverkusen abgelehnt. Mazda sieht in Gummiventilen - auch wenn sie noch dazu zu lang sind - kein Risiko.


    Erst glaubte ich Gummiventile können nur bei Kontakt mit dem Bordstein abreissen, doch dann habe ich gelesen: "Ein Versuch an einem 6 J x 14 LM-Rad hat ergeben, dass sich das montierte Gummiventil TR 413 ab 150 km/h durch die Fliehkraft mehr als 25° neigte. Über 210 km/h war das Gummiventil zu mehr als 45° geneigt und lag ab 280 km/h an der Felge an. Fast alle Fahrzeugtypen, die dieses Rad verwenden dürfen, laufen schneller als 150 km/h. Von der ETRTO (European Tire and Rim Technical Organisation) ist zu diesem Thema folgendes festgelegt worden: "In Bezug auf schlauchlose Pkw-Reifen wird mit Nachdruck empfohlen, dass bei Geschwindigkeiten über 210 km/h (V,W, VR oder ZR) und da wo unter Einfluss der Fliehkraft die Änderung des Ventilwinkels 25° überschreiten kann, entweder Metall-Clamp-In-Ventile oder Ventilhalterungen benutzt werden."


    In der Reifenpresse wird über ein Urteil des Amtsgericht Schwandorf berichtet, dass einen Monteur zu einer Geldstrafe verurteilt hat, weil er auf einen Sportwagen Gummiventile montier hatte, Begründung: Laut ETRTO sind Snap-in-Ventile grundsätzlich bis zu 210 km/h zulässig. Sobald die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs darüber liegt, sind entweder Ventilabstützungen oder aber Metallschraubventile nötig; es gibt gewisse Ausnahmeregelungen.


    Ein Prüfer beim hiesigen TÜV wollte keine schriftliche Stellungnahme abgeben. Er hielt die Ventile auch für Bedenklich, aber bei der HU wäre es kein Mangel. Dann habe ich mich noch einmal an den Reifenhändler meines Vertrauens gewandt. Gemeinsam haben wir mit einem Gutachter des BRV (Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V.) telefoniert und ihm kurz den Sachverhalt geschildert. Er hält die gewählte Kombination Alufelge / Gummiventil für ein Fahrzeug, das schneller als 210 km/h fährt, für gefährlich und rät zum sofortigen Austausch der Ventile. Ob die gewählte Kombination so zulässig ist, kann er am Telefon nicht beurteilen. Sein schriftliches Gutachten kostet auf jeden Fall ein mehrfaches dessen, was ein Ventilwechsel kosten würde.


    Ich kämpfe weiter für neue Ventile und halte euch informiert.


    Gru0


    Joamart
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    Wir haben unseren MX-5 jetzt seit 4 Wochen und er wird täglich offen bewegt. Wenn man das geöffnete Verdeck am Anfang entriegelte, sprang es ca. 5-10 cm hoch und selbst meine Frau konnte es ohne "Verrenkungen" schließen. Diese "Zuziehhilfe" bildete sich mit der Zeit immer mehr zurück und nun bleibt das Verdeck nach dem Entriegeln in seiner Position liegen. Das Verdeck lässt sich ohne Verrenkungen nicht mehr schließen.


    Habt ihr die gleichen Probleme?
    Kennt einer Möglichkeiten zur Herstellung des Neuzustandes? ?(

    Nach 4 Wochen mit dem MX-5 sind wir immer noch begeistert, aber die Kartendarstellung des MZD nervt. Die aktuelle Position des Fahrzeugs entspricht nicht der Pfeilspitze sondern dem hinteren Ende Mitte. Ist der Kartenausschnitt zu groß gewählt, wird schon mal ein Abzweig verpasst. Die Autozoomfunktion ist ja ganz nett, zeigt aber für mich immer einen zu kleinen Ausschnitt, da ich je nach Verkehrslage (Online-Dienste) eine andere Route wähle.


    Haben alle MZD diese Art der Pfeildarstellung?
    Kennt einer Möglichkeiten zur Neukalibrierung? ?(