Alles anzeigenDemut war auch mein Gefühl nach den ersten Driftversuchen...
Es ist aber wie mit allem im Leben, üben, üben, üben und irgendwann platzt der Knoten.
Ein Kaufkriterium für den MX5 war für mich, dass es ein Sauger ist.
Beim Turbo ist der Schub sehr schlecht zu planen. Beim Sauger hat man eine direkte Reaktion und kann das beim Anpendeln sehr gut timen.
Wenn ein Turbo, dann mit so viel Leistung, dass man einfach auf den boost wartet und dann das Heck wieder einfängt.
Beim MX5 muss die erste Reaktion schnell sein, dann läuft es...
Das ist beruhigend zu hören. Ich hoffe dass der Knoten irgendwann mal platzt. Gestern schwankte meine Verfassung zwischen: „war ein schönes Training aber noch mal brauche ich das nicht“ und „am liebsten würde ich jetzt stundenlang allein auf die Platte und es so lange üben bis es klappt“
Vielleicht sollte ich es mal damit probieren ausgekuppelt Gas zugeben und dann einzukuppeln? Oder gar im ersten Gang fahren? Da wäre ordentlich Drehmoment vorhanden, aber der erste ist etwas unentspannt ![]()
Bezüglich des Saugers gebe ich dir in der Beziehung recht. Die Dosierbarkeit ist insb. beim Driften von Vorteil. Ich habe hier auch noch einen Z4 mit 170 PS R6 Sauger stehen, aber mit 255er Reifen hinten ist es auch nicht so easy, den mit Gas bei der Leistung in den Drift zu leiten. Wenn, dann will ich das auch mit dem Abarth schaffen und die Schwierigkeit des Konzeptes sehe ich eher als Herausforderung anstatt als Ausrede - auch wenn das natürlich einfacher wäre)
Ich wollte an dieser Stelle auch einfach mal berichten, dass es auch ganz anders laufen kann als man es sich so vorstellt. Denn grundsätzlich überschätzt man sich eher als anders herum. Aber ohne Niederlagen macht das Siegen auch keinen Spaß. Das wichtigste sollte doch eh sein, dass man Freude hat und Auto + Fahrer wieder heil zurückkehren, denn die spektakulärsten Drifts helfen wenig wenn man das Auto hinterher wegschmeißt. Und ein paar Learnings kann ich ja auch mitnehmen. ![]()