Beiträge von schlapper

    Nachdem das Getriebe demontiert war konnte ich die neue Kupplung endlich einbauen, was sehr Easy war.

    Hatte mir bei der Gelegenheit auch die Ablassschraube vom Getriebe angesehen. Man darf nicht vergessen dass ZMS, Kupplung und auch das Getriebe im „Zuge“ des Umbaus auf Kompressor schon einiges mitgemacht hatten. Die Schraube sah nach 16900km folgendermaßen aus.


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    Neues Getriebeöl hatte ich im Vorfeld schon besorgt (war nicht vorrätig), die Bestellung über meine Mazdawerkstatt war kein Problem. An dieser Stelle auch mal einen :thumbup: , an eine TOP Werkstatt inkl. Personal in Saarlouis.


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    Habe auch im vornhinein Ausschau nach einem neuen ZMS gehalten. Als ich den Neupreis bei Mazda erfuhr bin ich erschrocken. Ich hatte im Laufe des Jahres 2021 Glück und bekam ein ZMS inkl. neuer originaler Kupplung von einem Unfallwagen mit sehr wenig Kilometer, für einen sehr sehr guten Preis. Ich habe aus Neugier bei der Gelegenheit das ZMS auf eine Waage gelegt.


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    Der Zusammenbau war nach den Erfahrungen bei der Demontage ziemlich einfach.


    ZMS montiert


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    Kupplung montiert


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    Da stand er nun.

    Operation gelungen, Patient lebt.


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    Jetzt mussten noch die ersten 1000km im „Einfahrmodus“ umgesetzt werden. Konsequent standhaft zu bleiben stellte sich als extrem schwierig heraus. Aber es ist mir gelungen.


    Fazit nach bisher ca. 8000km:


    EXEDY gibt ja an, dass die Pedalkraft um 20% erhöht wird, das kann ich so bestätigen. Die 20% sind genau richtig zum angenehmen fahren, ohne Stress zu bekommen.


    Die Kupplung kommt sehr früh, was das fahren sehr angenehm macht. Wenn ich mich in einen „normalen ND2“ setze ist der Unterschied gewaltig, dort kommt die Kupplung sehr viel später und ich muss mich neu daran gewöhnen um nicht beim Schalten zu sehr schleifen zu lassen.

    Wieder zurück in meinen, geht die Umgewöhnung wieder sehr schnell. Die Kupplung greift auch viel kräftiger ein. Alle Versuche die Kupplung mit verschiedenen Situationen ins Schleifen/Rutschen zu bringen, haben keinen Erfolg. Die anfänglichen Bedenken die Kupplung in Verbindung mit dem ZMS zu montieren haben sich nicht bestätigt. Ein Aufschaukeln bei verschiedenen Situationen bestätig sich nicht. Außer wenn er sich mal verschluckt gibt es ein ruckeln und zappeln, aber das ist identisch wie es auch mit der originalen Kupplung war. Beim langsamen Rückwärtsfahren „rubbelt“ die Kupplung stärker als die originale. Aber im Fahrmodus macht diese Kupplung einfach nur riesigen Spaß. Beim Schalten oder auch beim „Stop-and-go“, es entsteht absolut keinerlei Stress oder „nervt“ irgendwann mit der Zeit. Die Entscheidung auf einem organischen Belag zu bleiben, ist zum jetzigen Zeitpunkt für mich die richtige gewesen.



    Ende Kupplungsumbau!



    Gruß

    schlapper

    Hallo Chipmonk77,

    hatte übersehen das es schon einen Beitrag von @Petrolhead72 zu dem Thema gibt.


    Petrolhead72


    könntest du meinen Betrag einfach dort anhängen?


    Gruß

    schlapper

    Eigentlich in Verbindung mit einer anderen Optimierung, habe ich die Armlehne auf der Fahrerseite demontiert.

    Dabei hab ich gesehen wie genial und auch einfach Mazda diese Armlehne aufgebaut hat. Der Lederüberzug lässt sich ganz einfach und auch ohne Beschädigung komplett demontieren und auch wieder montieren.

    Man kann dann einen neuen oder auch dickeren und vielleicht auch harten Schaumstoffeinsatz in die Mulde einlegen und das ganze wieder montieren.

    Ganz ohne Beschädigung oder größeren Aufwand.

    Mazda bietet diese Armlehne nicht als einzelnes Teil an, sondern nur als ganze „Türpappe“, und die hat einen heftigen Preis. Was eigentlich sehr schade ist.


    Haltepunkte der Armlehne (Schraube, Clip)


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    Das Leder ist einfach eine Art Haube und ist an Plastiknasen eingehängt


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    Der Schaumstoff ist lose in die Plastikmulde eingelegt (nicht geklebt, sehr dünn und weich)


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    Somit ist es möglich ganz einfach und auch ohne Beschädigung den Schaumstoff der Armlehne zu wechseln.



    Gruß

    schlapper

    Hallo,

    nachdem ich mich für eine Kupplung entschieden hatte und alle Fragen beantwortet wurden, habe ich die Kupplung bestellt. Die Lieferzeit wurde mir damals mit 6-8 Wochen angegeben. Da ich ja zu diesem Zeitpunkt keinen Zeitdruck hatte war das mehr als in Ordnung. Leider dauerte es etwas länger. Was leider damit zu tun hatte, das ich der erste war der diese Kupplung bestellt hatte. EXEDY hat es in diesem Zusammenhang genutzt sein Zentrallager für Europa in den Niederlanden zu erweitern und auszubauen. Die Kupplung wurde direkt am nächsten Tag nach meiner Bestellung auf den Weg gebracht. Aber dank Corona, Zollabwicklung, Transportschwierigkeiten usw. hat es sehr lange gedauert bis sie im Zentrallager in den Niederlanden eintraf, es wurde somit die erste Woche im Oktober 2021. H. Ford hatte wirklich an allen Stellen für richtig Druck und Dringlichkeit gesorgt, zumal im August 2021 die rutschende Kupplung dazu kam. Nachdem die Kupplung in Deutschland war hatte ich sie am nächsten Tag zuhause. Seit Oktober 2021 ist die Kupplung auch in Deutschland gelistet. In der Wartezeit habe ich natürlich alles Notwendige vorbereitet, um den Wechsel in meiner Garage so angenehm wie möglich durchzuführen. Anfang Oktober 2021 hatte ich dann alles zusammen.

    Große Unterstellböcke mit ausreichender Höhe und auch großer stabiler Standfläche, Wagenheber für angenehmes auf und ab usw.


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    Das Objekt meiner Begierde


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    Auf angenehme Höhe gehoben, macht die Arbeiten leichter.


    anfang.JPG


    Die Demontage des Getriebes stellte sich als extrem schwierig heraus. Das Getriebe ließ sich nicht vom Motor ziehen. Der Platz zum rausziehen reichte einfach nicht aus. Alle Versuche scheiterten. Ich hatte schon die Befürchtung ich müsste den Motor mit Getriebe komplett heraus heben. Der letzte Versuch hat dann funktioniert. Beim Versuch den Motor so weit wie möglich nach hinten zu neigen, also um das Getriebe in Richtung Boden zu neigen, scheiterte immer an der Spritzwand. Hatte dort schon alles demontiert, aber es reichte einfach nicht aus. Also habe ich noch zwei zusätzliche Teile demontiert (Sensor, Schutzblech Hochdruckpumpe)


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    Danach funktionierte es. Aber es war sehr, sehr knapp.

    Die Kupplungsglocke sah nach der Demontage des Getriebes so aus.


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    Alle Bauteile in direkter Umgebung waren komplett schwarz und zugestaubt.

    Habe mit Bremsenreiniger und einen Tuch einen Streifen gereinigt, um zu verdeutlichen wie stark der Abrieb war.


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    Da waren es ca. 2500km mit dem Symptom der rutschenden Kupplung.


    Fortsetzung folgt.


    Gruß

    schlapper

    Hallo Schwarzangler82,

    das Leck an der Spritleitung hängt nur indirekt mit dem Kompressorumbau zusammen. Das vorgesehene Anschlussmaterial von Edelbrock ist „SAFE“. Ich habe auch bis jetzt nichts mitbekommen das jemand durch den Umbau ein Problem mit der Spritleitung hatte. Aber durch einige Modifikationen und Umbauten meinerseits wurde die Leitung an dieser Stelle einige Male demontiert und belastet. Das hat vermutlich zu einer Beschädigung an der Innenseite der Leitung geführt. Von außen war keinerlei Beschädigung festzustellen. Aber irgendwie kann das überall passieren, wenn man irgendwo mehrmals demontiert und montiert. Ob nun an Leitungen die flüssig oder stromführend sind oder auch bei Hard/Software. Ich behaupte mal von mir selbst dass ich bei meinen Arbeiten echt sehr penibel bin, aber das war nicht vorhersehbar. Das fatale bei dieser Aktion war das der Sprit senkrecht nach oben an die Motorhaube schoss. Und sich von dort an der ganzen Motorhaube verteilte und im ganzen Motorraumbereich runter tropfte, sowohl auf der „Kalt“ als auch auf der „Heißseite“. Und ich rede hier von einer Spritfontäne. Mein Glück war das ich noch innerhalb von Test/Versuchsfahrten war und nicht auf einer Tour oder Urlaubsfahrt.


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    Gruß

    schlapper