Beiträge von nogo808

    Hi,


    für die Statistiker: Ich fahre auch die Ferodo Premier Eco Friction Beläge seit ca. 2 Jahren (Scheiben sind noch Originale). Ich bin damit sehr zufrieden:


    - Erheblich geringerer Pedaldruck erforderlich als bei OEM Belägen da spürbar griffiger/abrasiver. Schöne, milde Progression.

    - Durch obiges bedingt auch verbesserter Druckpunkt/Dosierbarkeit. Hatte zuvor noch überlegt zusätzlich auf Stahlflex upzugraden, da original doch eher schwammiger Druckpunkt. Jetzt verspüre ich diesen Drang eigentlich nicht mehr...

    - Putzen sehr ordentlich die Scheiben (hatte mit den originalen Belägen zuvor immer riesige Probleme wg. der fiesen Scheiben-Korrosion und mangelnder Schleifwirkung/Selbstreinigung der Beläge)

    - Bisserl lauter als OEM, aber gesundes, ja angenehmes Geräusch - kein Qietschen.

    - Für die Hygieniker: Ja, sie stauben leider heftig. Da waren die OEM Beläge wirklich vorbildlich. Aber auch nur unter diesem Aspekt...


    Dazu noch sehr preiswert und überall gut verfügbar. Was will ich mehr...

    Das ist meine Wahl. Werde ich, wenn nötig wieder nehmen. Mit der Stauberei kann ich leben.

    Wood1 : Lucky you! Dann ist ja (zumindest für dich) alles gut. Du musst dich ja auch nicht zwingend an der Diskussion beteiligen, wenn du schon in deinem Footer "alles bleibt original" stehen hast und das dein Mantra ist. Andere haben eben hier und da so ihre Problemchen und sind auf der Suche nach möglichen Lösungen oder Verbesserungsmöglichkeiten. Dafür ist das Forum doch eigentlich da, oder?


    Wir reden, diskutieren und tauschen Meinungen aus...


    Ich für meinen Teil hatte z.B. meine (kleinen) eigenen Problemchen mit dem Getriebe, bzw. war einfach mit dem Istzustand (Schaltbarkeit und Syncro-Verhalten an den Rändern des Temperatureinsatzfensters) nicht zufrieden und habe dann auf eigenes Risiko etwas nach reiflicher Überlegung ausprobiert.

    Jemand hatte gefragt und ich habe meine Erfahrungen dazu geteilt.


    Jetzt wissen wir dass du das nicht machen würdest. OK. Granted.

    Ich hätte es vermutlich auch nicht gemacht wenn ich, wie du anscheinend, ein perfektes Getriebe ab Werk bekommen hätte (bzw. zwei... wie du schreibst). Ich fahre übrigens noch mit dem ersten. Das schaltet sich jetzt außerdem gut mit dem Öl das ich mutigerweise gewählt habe...


    Liebe Grüße und ein Zwinkern,


    N.

    Hi Raceman,


    also meine Empfehlung lag ja eigentlich bereits vor. Das VGL von Ravenol. Das fahre ich selbst seit ca. 1 Jahr und bin absolut happy damit.


    Klare Defizite konnte ich dem OEM Öl jetzt aber auch nicht zuschreiben. Ich habe das Diff-Öl einfach proaktiv und anlasslos gewechselt als ich das OEM Schaltgetriebeöl (nach 5 Jahren lt. Wartungsplan) gewechselt habe.

    Bei letzterem hatte ich allerdings zahlreiche Gründe ein anderes als das OEM Öl ausprobieren zu wollen. Siehe auch meinen ausführlichen extra Beitrag dazu.


    Zurück zum Diff: Hier hatte meines im Neuzustand und vielleicht über die ersten ca. 5-10tkm hinweg ein fieses, einseitiges Rupfen bei Lastwechsel vor Kurven was bis zum Mitlenken der Hinterachse (Zucken/Ziehen nach Links) geführt hat. Gruselig.

    Das hatte sich dann allerdings zunehmend über die Zeit gebessert (wie alter Wein) oder irgendwie eingeschliffen und allerspätestens seit dem Wechsel auf das Ravenol VGL (bei ca. 38tkm) ist es mir dann letztlich gar nicht mehr aufgefallen.

    Ich denke aber nicht dass es etwas an dem OEM Öl direkt auszusetzen gäbe oder dass das Ravenol VGL hier etwas spürbar besser könnte. Ganz andere Geschichte allerdings beim Schaltgetriebe... da ist das OEM Öl meines Erachtens totaler Müll (kann weder wenn kalt noch wenn heiß - nur dazwischen halbwegs unauffällig).


    Daher nochmals meine persönliche Empfehlung für die beiden Ravenol Produkte: VGL für's Diff und MTF-2 für's Schaltgetriebe (letzteres meines Erachtens eine Offenbarung im Vergleich zu OEM).

    Weiterhin spricht dafür:


    - Hat schon jemand ausprobiert und ausführlich berichtet

    - Ist schnell und problemlos und im Vergleich zu OEM günstig direkt vom Hersteller-Webshop beziehbar

    - Hat klare Angaben zu allen relevanten physikalischen Eigenschaften (das alleine ist schon quasi ein Alleinstellungsmerkmal am Markt) und nicht nur zur Viskosität und zum groben Einsatzbereich...


    Wer nichts ausprobieren und/oder verbessern möchte bleibt freilich besser beim OEM Produkt. Das fahren ca. 1 Mio anderer Miatatista auch und der Hersteller will es auch am liebsten so. Derselbe hat uns aber auch diese Preziosen von Getrieben beschert... und ab Werk ein Zeug eingefüllt, das selbst wenn das Getriebe nicht anderweitig versagt, einfach keinen Spaß macht und wenn zum Wechsel fällig, obendrein obszön bepreist und schwer erhältlich ist.


    Grüße.


    N.

    Genau das Ravenol VGL fahre ich seit Mai 2025. Absolut zufrieden. Mehr zu meinen Getriebe-Öl-Überlegungen und Entscheidungen siehe auch hier: RE: Schaltung hakelig

    nogo808


    Bist Du weiterhin zufrieden mit den neuen Ölen oder zeigen sich irgendwelche Auffälligkeiten?


    Grüße

    Hi Schwarzangler82,


    sorry für die späte Rückmeldung - aber besser spät als nie ;)


    Also nachdem ich jetzt einige Kilometer zurückgelegt und auch mittlerweile das gesamte saisonale Temperaturspektrum durchhabe kann ich letztlich berichten dass das MTF-2 für mein 2019er Getriebe aus meiner Sicht die perfekte Wahl darstellt. Von +40° bis -15° Außentemperatur direkt ab dem Losfahren die perfekte Schaltqualität und super-smoothe Synchronisation. Absolut kein Vergleich zu dem bei mir zumindest als grottig empfundenen Originalöl (Werksfüllung)!


    Das VGL im Diff ist auch soweit unauffällig - aber das war ja auch von Ravenol explizit als Match auch ausgewiesen (mit Bezug auf die Mazda Original Teilenummer).


    Mein Originalbeitrag mit weiteren Hintergründen zur Auswahl siehe hier: RE: Schaltung hakelig


    Grüße,


    N.

    Sicher, dass die Erstbefüllung IS war?

    Was Du beschreibst, ist genau das Verhalten mit der Ausweichlösung Fassware.

    Ich habe die Kiste neu gekauft. Seit dem Ablauf der Garantie (3 Jahre) mache ich alles selbst, da ich die Inkompetenz, das arrogante Gehabe und die Preisgestaltung der FMHs im Großraum München (200€ p/h) einfach nicht ertrage.

    Und zugegebenermaßen mache ich das auch gerne selbst.

    Ja - also ich bin komplett sicher dass ich zuvor die Eigenschaften des Originalöls beschrieben habe. Ich fahre die Kiste zudem ganzjährig. Wenn das Auto im Sommer in der Sonne stand - klar dann ist das Schaltverhalten auch ab "Kaltstart" OK-(ish)


    Ich bin hier nochmal etwas genauer:


    Mein Getriebe hatte nie irgendwelche funktionalen Probleme bisher. Lediglich war das Synchronverhalten bei niedrigen Temps einfach schlecht, bzw. bleibt weit hinter meinen persönlichen Ansprüchen zurück. Ich musste dann immer zunächst lange Schaltpausen akzeptieren, da die Synchronisation einfach widerwillig blieb bis dann irgendwann ein mittlerer Temperaturbereich erreicht war, Dann war es OK. Aber: Da viele hier auf das originale IS schwören - extra heiß mochte es das IS zusätzlich auch nicht. Für mich also ein teuer verkauftes Billigöl vergleichsweise niedriger Viskositätslage das mit unserem Zickengetriebe nicht optimal gepaart ist. Sicher besser als igendein Fassöl... aber weit entfernt von dem was ein optimal passendes Öl an spezifischen Zicken unseres Getriebes richten kann.


    Und ganz ehrlich: Ich wollte es einfach wissen. Habe mich eingearbeitet in das Thema und jetzt probiere ich etwas aus von dem ich meine dass es besser ist.

    Bisher ist es das absolut ganz klar! Aber einen Winter habe ich jetzt grade nicht zur Hand (oder eine Kühlhalle) - sodaß ich meine finale Einschätzung erst nach einiger Zeit hier kommunizieren kann.


    Am Ende kann jeder machen was er will. Ich kann hier ein bisschen Kompetenz und Erlebnis-basierte Erkenntnis einwerfen - bleibt jedem überlassen ob er das zu seiner eigenen Meinungsbildung ggf. verwenden möchte.

    Ob sich das MTF-2 auch mit dem Additiv von LM verträgt?

    Warum willst du das ausprobieren?

    Meines Erachtens haben wir hier überhaupt kein Verschleißthema, sondern ggf. Probleme mit Materialermüdung & Gewaltbruch. Beides Dinge wo kein Additiv (aka "Schlangenöl") überhaupt irgendwas ausrichten könnte.


    Wenn du mit Additiven anfängst, dann bewegst du dich immer im Ungewissen. Meist hat das niemand außer Dir selbst in einem direkt vergleichbaren Szenario je ausprobiert/getestet.


    LM ist zudem mit der unseriöseste "Premium" Schmiermittelhersteller den ich kenne. Nichts an relevanter Info ist dokumentiert oder auf Nachfrage erhältlich. Standardprodukte sind grundlos überteuert...

    Für das Geld das du bei LM ausgibst bekommst du z.B. bei Ravenol ein meist günstigeres Equivalent, das aber völlig transparent dokumentiert ist und klar überlegene Eigenschaften (zum Beispiel PAO basiert - das ist LM grundsätzlich zu wenig Marge, deshalb gibt es das da gar nicht) aufweist.


    Wenn dir LM Qualitätslevel reicht (wahrscheinlich tut es das - aber man will ja immer das Beste) - dann schau' dich doch auch mal bei Addinol um. Tolle Öle und auf Nachfrage auch alle Daten die du haben möchtest.

    Marketing ist nicht ihre Stärke (#gottseidank), dafür ultra-kompetente Tribologen und Hersteller. Sympathisch, ehrlich und günstig!


    Zurück zum Schaltgetriebe:


    - Manche wollen die Schaltbarkeit verbessern. Ich z.B. (!) Die Schaltbarkeit wird primär von der aktuellen Viskosität des Öls beeinflusst und zusätzlich vom Reibverhalten der Synchro-Elemente. Bei ersterem ändert ein Additiv gar nix (zu geringe Menge), bei letzterem wird vermutlich höchstens die (Gleit-) Reibung etwas reduziert. Das ist aber kontraproduktiv! Dein Getriebe wird anschließend vermutlich noch unwilliger synchronisieren!!! Also an den Synchronringen wollen wir stattdessen ein klein bisschen genau austarierte Reibung haben. Sonst haben wir da nix was reibt (es rollt ab - Evolventen-Verzahnung). Daher sollte man in unser Getriebe auch kein Öl einfüllen das GL5 entspricht. Letzteres ist gedacht für Hypoid-Verzahnung (mit anteiliger Gleitreibung). Es wird auf möglichst geringe Reibung getrimmt sein und dann synchronisiert es schlecht - genau wie vermutlich mit dem Zusatz von deinem Additiv. Kombi-/Universalprodukte die GL4 und GL5 gleichzeitig erfüllen auch nicht. Das ist immer zwangsläufig ein fauler Kompromiss, da GL4 und 5 gegensätzliche Anforderungen stellen.


    - Manche wollen Getriebeschäden abwenden. Nun, wie zuvor geschrieben, können wir da nachdem das Ding das Werk verlassen hat eigentlich gar nichts präventives mehr machen. Es handelt sich um ein Dimensionierungs- und Fertigungsproblem. Das Ding hat konstruktiv nicht die übliche Angstreserve, weil es möglichst leicht sein sollte und für einen drehmomentschwachen 1,5l Motor konzipiert wurde (150 Nm Eingangsdrehmoment). Eigentlich ist es sehr enttäuschend dass Mazda hier nicht entschlossen nachgebessert hat, seitdem das Einsatzszenario erweitert wurde. Es wurde nur ein bisserl an der Materialbehandlung rumgedoktert - und ja - ein ZMS eingeführt. Und trotzdem... Immerhin tauschen sie es aus wenn du es innerhalb deiner Garantie kaputtkriegst. Bei meinem war die Garantie allerdings nur magere 3 Jahre (und das direkt vor CoVid - also anfangs sehr wenig gefahren. Mein Getriebe hält bisher - allerdings stammt es nicht aus der kritischen Bauzeit und ich habe ein ZMS (was es bei manchen trotzdem nicht rettet).

    Ja genau original Befüllung, 81.000 km. Hatte den Service aber leider auch jetzt zwei Jahre später gemacht also erst im siebten Jahr. Beziehungsweise ich habe das Auto ja noch nicht so lange, und der Vorbesitzer hat eben genau das in der fünf Jahres Inspektion nicht machen lassen, weil man zu dem Zeitpunkt meinte es wäre zu früh, naja… Das Öl an sich sah super sauber aus. Also farblich kaum ein Unterschied zum Öl was wir nach gefüllt haben. nur wie gesagt, habe ich definitiv ganz kleine Körnchen gehabt. Aber auch nur zwei oder drei. Natürlich weiß ich dass das ein Verschleiß ist, der grundsätzlich nicht normal ist. Wegen der Thematik des Getriebes gehe ich davon aus dass auch da irgendwann ein Defekt auftreten wird. Aber wann dieser sein wird, ist gar nicht abzuschätzen. Aktuell schaltet das Getriebe wirklich sauber, ohne großes Harkeln oder sonstige Geräusche. Das Differenzial hatte viel mehr Schlamm auf der Schraube sitzen wie das Getriebe. Kann das wirklich nur jedem empfehlen unbedingt mal zu wechseln. Das war von der Farbe auch deutlich dunkler als dass neue Öl

    Also für 81tKm absolut OK würde ich sagen (Abriebmenge, erster Wechsel), da ist das Einfahren ja schließlich auch dabei...

    Späne sind natürlich immer etwas gruselig, aber auch da würde ich mir erstmal gar keine Sorgen zu machen (versuchen). Menge und Größe waren ja wirklich marginal, soweit auf deinen Fotos erkennbar.


    Das Diff-Öl war auch bei mir etwas dunkler als das vom Schaltgetriebe - möglicherweise bereits durch andere Additivierung auch neu schon so.

    Die (magnetisierbare) Schlammmenge beim Diff darf prinzipbedingt auch ohne weitere Sorge etwas größer sein - es ist ja ein LSD mit Metall-Konus-Reibkörpern.. irgendwo muss er ja hin der arme Konus wenn er sich zugunsten guter Traktion aus der Kurve für uns selbstlos etwas abnutzt;-)


    Da ich wenn ich zurückrechne nicht genau sagen kann welches BJ deine Kiste ist - ist es noch ein ND1 oder schon ein ND2?! Verrate uns Interessierten das doch mal.


    Wenn ND1: Hat kein Zweimassenschwungrad - könnte also auch später noch irgendwann die Grätsche machen (aber jetzt schon eher unwahrscheinlich - das tritt normalerweise bereits früher auf)

    Wenn ND2: Dann hast du wahrscheinlich sowohl eine bereits überarbeitete Getriebe-Revision als auch ein Zweimassenschwungrad - und, da schon etwas älter, auch noch nicht die anders gelagerten Probleme der neueren Baujahre..

    Hi und Danke für das Teilen der Fotos!


    Prinzipiell hatte das auch bei mir so ausgesehen - vielleicht mengenmäßig etwas weniger - aber ich bin auch nur knapp 40tKm (ganzjährig) damit gefahren.

    Erkennbare Späne hatte ich allerdings wirklich überhaupt keine - nur der tiefschwarze magnetisierbare Metallschlamm. Leider habe ich keine Fotos gemacht (war wohl tatsächlich zu aufgeregt ;-))


    Was die Fahrbarkeit im Alltag angeht bin ich von dem obszön bepreisten, schwer erhältlichen und in keinerlei Hinsicht physikalisch dokumentierten Öl (IS) persönlich überhaupt nicht überzeugt.


    Siehe dazu auch meinen Beitrag weiter oben hier. RE: Schaltung hakelig


    BTW: Wieviele Km bist du das IS Öl gefahren? Orginalfüllung?

    Ich habe das Ravenol VSG 75W90 verwendet, das erfüllt die Spezifikation API GL4/5


    Das Ravenol STF meine ich erfüllt sie nicht!?

    Hi,


    das VSG ist bei 40° mal eben 3x so dick (108,8 mm2/s) wie das hier oft empfohlene STF (36,5 mm2/s). Wenn das Ziel war primär die Schaltbarkeit im kalten Zustand zu verbessern, dann war das sicher nicht die beste Wahl.

    Andererseits würde ich mich der häufig ausgesprochenen Empfehlung für das STF auch nicht anschließen wollen. Nach meiner Einschätzung ist das bei hohen Temperaturen grenzwertig dünn (7,4 mm2/s @ 100°) und ist ganz klar ein exotisches Sonderöl für neuere Chrysler und GM Fahrzeuge.

    Kann gut gehen - muss aber nicht.


    Zu meiner Erfahrung mit dem Orginalöl (IS) das ich knapp 40tKm gefahren bin:

    In kaltem Zustand ein Graus, dann nach 15-20km Fahrt OK und letztlich bei extremen Bedingungen (35°, Passfahrt oder Stop and Go im Autobahnstau im Hochsommer) wiederum ein Graus, da das Getriebe dann zum Klemmen/Hakeln neigte .

    Die "Kaltfahrten" kommen ständig vor, daher nervte mich das ungemein - oftmals fuhr ich gar nicht weit genug bevor das Getriebe überhaupt anfing Spaß zu machen.

    Das leichte Klemmen und Zunahme der Laufgeräusche bei extrem hohen Temps - nun ja. Könnte man bei meinem Fahrprofil noch grade so mit leben.


    Also habe ich vor kurzem, nach wirklich langer Befassung mit der Thematik jetzt auf folgende Öle umgestellt:


    Schaltgetriebe:

    Ravenol MTF-2 (75W-80, 50,8 mm2/s @ 40°, 9,1 mm2/s @ 100°)


    Das MTF-2 ist nicht irgendeine Sonderlocke, sondern ein Öl explizit für synchronisierte Schaltgetriebe (GL4, MT-1) und auch keine Wunderwaffe die man überall reinkippen kann, z.B. nicht in Hypoidgetriebe oder LSD-Diffs (GL5, GL5+).

    Es ist klar auf der niedrigviskosen Seite, aber eben nicht so grenzwertig wie das STF. Zudem ist es ein edles PAO basiertes Öl, das mutmasslicherweise auch deutlich länger seine guten Eigenschaften beibehalten kann (time will tell).


    Diff:

    Ravenol VGL (70W-80, 50,47 mm2/s @ 40°, 9,27mm2/s @ 100°)


    Das VGL ist sogar explizit als Ersatz für das Mazda K020-01-SG1 empfohlen. Es entspricht GL-5 + LS ist also ein Öl speziell für Diffs mit LSD wie das unsere.



    Zugegebenerweise habe ich bisher noch nicht das gesamte Einsatzspektrum ausloten können. Es ist Frühjahr/Sommer... aber ich werde möglicherweise nach einiger Zeit und auch einem Winterhalbjahr erneut hier berichten um auch anderen objektive Anhaltspunkte zu liefern.

    Bisher fährt/schaltet sich das MTF-2 aber bereits bei 10° so wie das Mazda IS es noch nicht mal nach 20 km Aufwärmfahrt schafft. Primärziel erreicht!

    Das Diff-Öl macht einen Tick weniger vernehmbare Geräusche, z.B. im Kreisverkehr oder beim sportlichen Rangieren. Ansonsten war das Orginalöl da auch schon eher unauffällig.



    BTW: Meine Kiste ist ein ND2 RF von Ende 2019 - also eine Charge ohne die bekannten Getriebeprobleme früherer oder jetzt auch wieder neuerer Baujahre..