Ich betreibe auch Rev-Matching beim Runterschalten.
Auch beim Hochschalten gebe ich -etwas- Vorgas um das Einkuppeln so sanft wie möglich zu gestalten. Meine Mitfahrer sollen nur am veränderten Motorgeräusch erkennen können, dass geschaltet wurde.
Wenn ich bei einem Kumpel mitfahre, ballert der die Gänge nur so rein und zieht gefühlt schräg den Fuß vom Kupplungspedal, dass man jedes Mal kurz vom Schleudertrauma steht...
Bei wirklich rutschigen Verhältnissen kann sowas bestimmt auch mal zum Verhängnis werden...
Warum ich noch Rev-Matching betreibe? Wenn ich auf eine rote Ampel zufahre, kann ich nach und nach die Gänge runtergehen, durch das geringe Gewicht des MX-5 im Vergleich zum Widerstand des Motors kann ich so wunderbar die Motorbremse nutzen und schone Bremsen und spare sogar noch -etwas- Sprit.
Auch fährt man damit immer im bestmöglichen Gang: Falls mal ein Gasstoß nötig sein sollte, ist man schon im passenden Umdrehungsbereich und kommt hoffentlich noch aus der Situation heraus.
Natürlich sollte man, wenn man es denn nutzen möchte, auch üben. 2000rpm über der eigentlichen Drehzahl für die Geschwindigkeit und den unteren Gang zu sein bringt nicht viel. Außer Lärm, übermäßigen Verschleiß und Unruhe im Fahrzeug.
Anders könnte man aber auch fragen:
Wozu braucht man einen Roadster? Gibt doch auch Autos mit festem Dach, welche fahren... ;-P