Beiträge von Svanniversary

    (Edit: Verfasser hat den ursprünglichen Beitrag so stark editiert, dass der Kontext fehlt. Ich lasse die Aussagen aber dennoch einfach mal stehen, da sie grundsätzlich meinem Kenntnisstand entsprechen.)


    Zur ursprünglichen Aussage "Getriebe sind in der Produktion kontaminiert, so dass ein früher Ölwechsel notwendig ist":

    Ich weiß nicht wie es bei anderen Firmen ist, aber die, die ich kenne, spült Bauteile und Getriebe und baut sie ohne Kontaminationen zusammen. Das muss sie auch, da Vielfahrer problemlos innerhalb der Garantiezeit sehr hohe Laufleistungen erreichen, was zu hohen Garantiekosten führen würde.


    Zur ursprünglichen Aussage "technisch notwendige Wartungen werden von den Herstellern verschwiegen":

    Technisch notwendige Wartungen werden heutzutage (und nmK auch in der Vergangenheit) nicht verschwiegen. Was meinst Du was im Autobild Kummerkasten und in den Foren los wäre, wenn bei Marke xy regelmäßig bei Kilometerstand x die Getriebe die Grätsche machen würden? Man braucht ja nicht weit schauen, da ein uns allen bekannter japanischer Hersteller, der Wechselintervalle nach Deiner Meinung seriös vorschlägt, seine Getriebe trotzdem nicht im Griff hat.

    Ich kenne keine einzigen europäischen Hersteller, der trotz längerer Intervalle ähnlich viele Probleme mit den Getrieben hat. Da scheint also irgendein Problem mit Deinen Theorien zu existieren.


    Nach meiner Einschätzung ist es wahrscheinlicher, dass das ND-Getriebe ziemlich auf Kante genäht ist und so seine ganz eigenen Probleme hat. Das könnte u.a. ein Grund sein, warum Mazda das Öl regelmäßig wechseln lässt und nicht weitere Risiken einzugehen.

    Und ja, es kann auch bei niedriger Geschwindigkeit zu Aquaplaning kommen, sogar bei 0 km/h ist das möglich, das sieht man bei Überschwemmungsgebieten.

    Da muss ich dann doch wieder klugscheißen. Nein, bei null km/h und auch deutlich unter 50 km/h wird es bei gesetzlicher Mindestprofiltiefe nicht zu Aquaplaning kommen. Das Autos dennoch bei genug Wasser auftreiben oder weggespült werden können ist ein ganz anderes Thema.


    Aquaplaning ist technisch so definiert, dass das Reifenprofil nicht mehr in der Lage ist das verdrängte Wasser abzutransportieren, so dass der Reifen aufschwimmt. Das kann per Definition nur mit einem fahrenden Auto passieren.


    Wer jemals Aquaplaning erlebt erlebt hat, dem ist spätestens danach der Unterschied zwischen rutschen und echtem Aquaplaning klar.

    Ich mag mein Setup, obwohl ich es gerne agil mag ;) .


    Der Unterschied für mich ist, dass das Auto mit diesen, ich nenne es mal, „überagilen“ Setups auch gerne mal ungewollt oder überraschend quer kommt.

    Mit den Vorschlägen von mir bekommt mein eher stabiles, vorhersehbares Auto. Mit der richtigen Fahrtechnik bekommt man den MX-5 aber immer agilisiert und wenn es sein soll auch quer. Mir ist das lieber, weil ich dann sage, dass es jetzt agil wird und nicht das Auto, die Straße, oder andere überraschende Randbedingungen.

    Definier mal sportlicher. Das SPS Setup ist unruhiger, nervöser, agiler, mein Setup ist stabil, traktionsstark und robuster.

    Ich behaupte, dass die meisten Fahrer mit meinem Setup im Alltag besser klarkommen und ungezwungen schneller fahren können, weil sie sich sicherer fühlen.

    Vorteile meiner Empfehlung, weniger Reifenverschleiß vorne, definiertere und steifere Hinterachse, mehr Traktion.

    Nachteil, prinzipiell etwas robuster untersteuernd, weniger neutral, weniger lose im Heck (was man für den Alltag auch positiv sehen kann).


    Ich würde die Wahl zwischen alltags und sportlichen Werten davon abhängig machen was überwiegt. Wenn das Auto überwiegend im Alltag bewegt wird, handele ich mir mit den sportlichen Einstellungen schnell einseitigen Reifenverschleiß ein.