Der Routentipp startet bereits auf der Zufahrt zum Stallersattel. Mein Tipp: fahrt den Stallersattel von Ost nach West (also von Österreich kommend nach Italien). Man MUSS muss mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit oben warten, denn der Stallersattel ist so schmal auf italienischer Seite, dass eine Ampelregelung zwingend ist. Wenn’s doof läuft, muss man bis zu 45 Minuten! warten. Deshalb von Ost nach West weil….
… oben auf der Passhöhe gibt’s einen ausreichend großen Parkplatz und eine Hütte, in der es einen tollen Kakao gibt. Außerdem ist der Blick von oben ins Tal einfach nur ge….l.
Glück muss man haben, wenn man auf der Poleposition steht. Das sind KEINE Sekunden, die auf der Uhr runterlaufen, das sind Minuten!
Die österreichische Seite ist sehr gut zu fahren, auf der italienischen Seite ist’s seeeehr eng (deshalb die Ampel), aber die Straße ist im guten Zustand. Flott fahren kann man aber nicht, denn durch die Ampel rollt man mehr oder weniger in der Kolonne runter (hängt aber auch von der Jahreszeit und Uhrzeit ab). Achtung: Manchmal fahren Nachzügler mit den Fahrrädern bergauf. Das kann auf der schmalen Straße für einige Schreckmomente sorgen.
Der Stallersattel endet am Biathlon-Stadion von Antholz. Aber da wird im Sommer meist gebuddelt.
Hinter dem Stallersattel lässt es sich nicht vermeiden, dass wir über die große Verbindungsstraße zum Pragser Wildsee und den Drei Zinnen rollen müssen. Je nach Wetter, Jahreszeit usw. kann es also eine langweilige Kolonnenfahrt werden.
Wieder auf österreichischem Boden, im Pustertal, wird’s wieder ruhiger. Aufpassen, hier können die Schilder zur Pustertaler Höhenstraße schnell übersehen werden. Mein Tipp: Achtet auf den Sportplatz an der B100 bei Abfaltersbach. Dort geht’s in die Höhenstraße. Die teilweise recht schmale Straße verläuft im ordentlichen Zustand oberhalb der großen B100 und bietet tolle Bergpanoramen. Es ist auch in aller Regel sehr wenig los auf der Straße, ab und zu verirren sich ein paar Motorrad-Touristen dorthin. Hier ein Bildchen von vor 2 Jahren. War dieses Jahr aber genau so J
Die Höhenstraße endet kurz vor Lienz. Ab hier gibt’s verschiedene Optionen. Der Vorschlag führt wieder Richtung Huben, wo unsere Fahrt begann. Hier fahren wir aber nach Kals am Großglockner zum Lucknerhaus, dem berühmten Gasthof unterhalb des Großglockners. Stimmt das Wetter, steht man staunend am Fuße des Glockners.
Entweder mit einem kleinen Spaziergang und/oder mit deftiger österreichischer Küche im Lucknerhaus den Tag ausklingen lassen. Die Zufahrt zum Lucknerhaus ist eine Sackgasse, man muss also den gleichen Weg wieder zurück. Lohnt sich aber.
Rund um Lienz gibt’s weitere lohnenswerte „Hüttenbesuche“, die aber allesamt nur über Sackgassen zu erreichen sind. Manchmal wird sogar eine Maut fällig. In der GPX-Datei sind ein paar Hütten um Lienz markiert, die je nach Bedarf in die Route integriert werden können. Beachtet bitte unbedingt die einschlägigen Hinweise über Maut, Öffnungszeiten, gesperrte Zufahrtsstraßen usw. zu den Hütten
Liegt als Route im GPX-Format vor.
Die vorgeschlagene Route hat eine Länge von ~170 km
Wegen der Ampelregelung am Stallersattel und dem Verkehrsaufkommen im Bereich der Dolos ist eine Zeitangabe schwierig.
Planungssofti: Garmin Basecamp mit der im Juli/Aug 26 aktuellen Garmin Karte