Schaffe es auch noch...
Teilnehmer:
Ulli 11.09.
Mirko 11.09.
Martin 11.09.
Andrew 11.09
Tim 11.09.
Norbert 11.09
Schaffe es auch noch...
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Ulli 11.09.
Mirko 11.09.
Martin 11.09.
Andrew 11.09
Tim 11.09.
Norbert 11.09
"Organmandate" was ist das für Wortgebilde? Hat das was mit Organspende zu tun? ![]()
Ich VERMUTE mal, die Glocknerstraße polarisiert, weil mit unterschiedlichen Vorstellungen rangegangen wird.
Eintritt für eine topfebene Straße mit Rennstreckenchrakter zahlen, auf der einen holländische Wohnmobile (bis 3,5 Tonnen) ausbremsen.
ODER
Eintritt in einen riesigen Freizeitpark, den man auf einer tollen Straße in großartiger Landschaft erkunden kann.
Für die Rennstrecke ist er zu teuer.
Für den Freizeitpark ist's in Ordnung.
Die Ösis langen für alles was Rang und Namen hat ordentlich hin ... Glockner, Nockalm, Silvretta, Timmelsjoch, Gerlos, Brenner, Felbertauern, Höllritzer, Rossfeld uvm. 🤮
Meinste die Rossfeld-Panoramastraße?
Die liegt aber im Berchtesgadener Land, also Bayern. Sie ist Bestandteil der Deutschen Alpenstraße
Macht die Angelegenheit aber insgesamt nicht besser ![]()
... und wenn du im Rahmen einer Rundtour zurück über den Felbertauern willst/musst kommen noch mal 13,50 Euro rauf (beim Kombiticket spart man etwas)
Alternative zum Felbertauern wäre die Bahn Böckstein <-> Mallnitz = mind. 19 Euro
Oder einen Riesenumweg über die Tauernautobahn
Liegt in der Nähe vom Glockner: Gerlospass = 13 Euro (für die Verbindung Großglockner -> Mittersill -> Krimml -> Jenbach
Die meisten Hüttenanfahrten rund um Lienz liegen irgendwo um 9 - 10 Euro (für eine Sackgasse), z. B. Lienzer Dolomitenstraße
Österreich muss man sich mittlerweile leisten können ![]()
Es stimmt, was schon erwähnt wurde, dass einige Unterkünfte das Glockner-Tagesticket im Rahmen der Nationalpark-Sommerkarte im Übernachtungspreis anbieten. Das sind m. W. alles Unterkünfte im engeren Umfeld auf der Nordseite, hier eine Übersicht. Letztlich ist es eine Rechenfrage und NUR wegen des Tickets eine Nacht buchen....
Der schiefe Turm steht aber Prato Carnico an der SS465, die auch empfehlenswert ist. Auf der Nordseite kann man auch gut das Lesach- bzw. Gailtal mitnehmen. Dort ist der Fahrbahnbelag aber tlw recht übel.
Vor allem der östliche Teil des Lesachtal ist schon sehr "hoppelig" (grobe Richtung Sankt Jakob im Lesachtal). Aber landschaftlich loht es sich.
Außerdem kann man hier sehr gut die Eis-Schmelze im Hochgebirge beobachten, wie hier in Untertilliach im Lesachtal.
Nur zehn Minuten später war alles weg
Hi Ronotto,
der Zoncolan war in der Ursprungsplanung mit drin. Wir mussten aber umplanen, da zu unserer Reisezeit größere Waldbrände in der Gegend waren und vieles war gesperrt. So war z. B. um Tolemezzo die Sichtweite irgendwo bei 400 Meter. In Tolmezzo hat man die umliegenden Berge nicht mehr gesehen. Über uns donnerten die Löschflugzeuge und -hubschrauber.
Schnee im Hochsommer, Waldbrände... das Hochgebirge ist unberechenbar.
Irgendwie kommt man an ihr nicht vorbei. Ob es ein Pass ist oder ein Freizeitpark für motorisierte Fahrer (und Radler), ist wahrscheinlich Auslegungssache.
Funde belegen, dass hier bereits 100 v. Chr. ein Handelsweg bestand. Der Pass war zwar nie ganz unwichtig, erhielt aber nie die verkehrstechnische Bedeutung, wie z. B. der Brenner-, Tauern- oder Gotthardpass. Um 1900 reiften die Pläne und es wurde begonnen, hier eine eher touristisch angelegte Trasse zu bauen. Es dauerte letztlich bis in die 30er Jahre, um die Straße für den „Automobil-Touristen“ auszubauen. Auch mit dem Hintergedanken als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme und zur Ankurbelung der noch jungen Autoindustrie.
Bis heute ist die Glockner-Straße eine Reise wert. Natürlich wird der Tourismus hochgradig professionell betrieben und ist teilweise auch grenzwertig. So gibt’s z. B. ein großes Parkhaus am Gletscher. Und der Anblick auf den Gletscher ist auch nicht gerade „beruhigend“, sowohl wegen der Menschenmassen, als auch wegen des Zustands des Gletschers. Links und rechts der Straße findet man einige Info-Punkte, wie z. B. ein kleines Museum über den Bau der Strecke.
Der höchste (öffentlich) anfahrbare Punkt ist die Edelweißspitze mit rund 2575 Meter. Dieser Punkt wird über eine kleine Stichstraße angefahren, die durchgehend gepflastert und eng ist. Aber ich glaube, die existiert in dieser Form „schon immer“. Wird auch wahrscheinlich nie anders sein (Denkmalschutz). Ganz oben ist ein Parkplatz mit einem Restaurant (sehr leckerer Apfelstrudel). Der Parkplatz ist bei schönem Wetter aber ab ca. 10:00 Uhr knüppeldickevoll. Bei klarem Wetter reicht die Sicht von der Nordsee bis zum Mittelmeer
Hier die Einfahrt in die kleine Stichstraße zur Edelweißspitze (Standbild aus Video). Es „fehlen“ noch rund 150 Höhenmeter und 6 Kehren.
Ein edles weißes Auto an der Edelweißspitze ![]()
Die optischen Eindrücke auf der gesamten Passage sind oftmals überwältigend. Wer will, kann in unzähligen kleinen Parkbuchten anhalten und einen Spaziergang machen. Im Prinzip kann man sich hier einen ganzen Tag aufhalten. Ungewöhnlich ist auch die Stimmung. Wer will, kommt immer mit Auto- und Motorrad-Touristen ins Gespräch. Die Trasse selbst ist im perfekten Zustand, aber seit ein paar Jahren auf 70 Km/h begrenzt, was auch unregelmäßig überwacht wird. Aber ganz ehrlich…. manche sind da auch wie entfesselt rübergehämmert.
Blöderweise ist das mit einer typischen Rundfahrt rund um den Glockner nicht ganz einfach, besser gesagt: nicht ganz billig. Für’n Auto kostet die Tageskarte mittlerweile 46 Euro. Wer den Glockner als klassische Rundfahrt plant, muss entweder über den Felbertauern oder durch den Bahntunnel bei Mattrei. Kostet aber auch Geld
. Für eine Rundfahrt bietet sich ein Kombiticket Glockner/Felbertauern an, was man an der Kasse beim Glockner ordern kann.
Wer über den Glockner möchte, sollte sich erkundigen, ob irgendwelche Veranstaltungen stattfinden und eine Sperrung vorliegt. Es werden im Sommer oft Motorsportveranstaltungen, Laufveranstaltungen oder Radrennen durchgeführt. Uns ist es im HOCHSOMMER auch schon passiert: Gesperrt wegen Schnee, Weiterfahrt nur mit Schneeketten.
Fototipp: Eigentlich ist die komplette Straße ein einziges Fotomotiv. Aber es gibt einen speziellen Punkt in Heiligenblut. Zu Zeiten der Analogfotografie war es das meistfotografierte Motiv in Österreich. Die Kirche von Heiligenblut, im Hintergrund der Großglockner. Kommt man vom Süden, ist gleich am Ortseingang (linke Seite) von Heiligenblut ein kleines Plateau mit einem Parkplatz/Tiefgarage. Mehr Klischee geht nicht.
Erweiterungstipp: Vom nördlichen Punkt der Glockner-Straße aus, ist es nicht weit nach Kaprun. Dort kann man durch die Sigmund-Thun-Klamm spazieren. Auf einem angelegten Holzweg kann man durch die enge Schlucht knapp oberhalb der Stromschnellen laufen. Kostet natürlich auch Geld. Oben am Stausee gibt’s einen kleinen Imbiss, für die kleine Pause.
Die Route startet nord-östl. von Lienz bei Winklern. Sie endet in Kaprun, ganz in der Nähe der Sigmund-Thun-Klamm. Eingebaut sind Abstecher an den Gletscher und zur Edelweißspitze. Beachtet auch meinen Tipp hier. Könnte man z. B. teilweise kombinieren.
Das Beispiel ist rund 100 Km lang. Je nach Auslegung als Rundfahrt oder als Durchgangsetappe rechnet rund einen Tag ein. Einfach nur schnell rüber… nee, dafür ist es immer noch zu spektakulär (und dann auch zu teuer).
Geplant als Route im GPX-Format mit Garmin Basecamp und der zurzeit aktuellen Garmin-Karte.
Der Routentipp startet bereits auf der Zufahrt zum Stallersattel. Mein Tipp: fahrt den Stallersattel von Ost nach West (also von Österreich kommend nach Italien). Man MUSS muss mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit oben warten, denn der Stallersattel ist so schmal auf italienischer Seite, dass eine Ampelregelung zwingend ist. Wenn’s doof läuft, muss man bis zu 45 Minuten! warten. Deshalb von Ost nach West weil….
… oben auf der Passhöhe gibt’s einen ausreichend großen Parkplatz und eine Hütte, in der es einen tollen Kakao gibt. Außerdem ist der Blick von oben ins Tal einfach nur ge….l.
Glück muss man haben, wenn man auf der Poleposition steht. Das sind KEINE Sekunden, die auf der Uhr runterlaufen, das sind Minuten!
Die österreichische Seite ist sehr gut zu fahren, auf der italienischen Seite ist’s seeeehr eng (deshalb die Ampel), aber die Straße ist im guten Zustand. Flott fahren kann man aber nicht, denn durch die Ampel rollt man mehr oder weniger in der Kolonne runter (hängt aber auch von der Jahreszeit und Uhrzeit ab). Achtung: Manchmal fahren Nachzügler mit den Fahrrädern bergauf. Das kann auf der schmalen Straße für einige Schreckmomente sorgen.
Der Stallersattel endet am Biathlon-Stadion von Antholz. Aber da wird im Sommer meist gebuddelt.
Hinter dem Stallersattel lässt es sich nicht vermeiden, dass wir über die große Verbindungsstraße zum Pragser Wildsee und den Drei Zinnen rollen müssen. Je nach Wetter, Jahreszeit usw. kann es also eine langweilige Kolonnenfahrt werden.
Wieder auf österreichischem Boden, im Pustertal, wird’s wieder ruhiger. Aufpassen, hier können die Schilder zur Pustertaler Höhenstraße schnell übersehen werden. Mein Tipp: Achtet auf den Sportplatz an der B100 bei Abfaltersbach. Dort geht’s in die Höhenstraße. Die teilweise recht schmale Straße verläuft im ordentlichen Zustand oberhalb der großen B100 und bietet tolle Bergpanoramen. Es ist auch in aller Regel sehr wenig los auf der Straße, ab und zu verirren sich ein paar Motorrad-Touristen dorthin. Hier ein Bildchen von vor 2 Jahren. War dieses Jahr aber genau so J
Die Höhenstraße endet kurz vor Lienz. Ab hier gibt’s verschiedene Optionen. Der Vorschlag führt wieder Richtung Huben, wo unsere Fahrt begann. Hier fahren wir aber nach Kals am Großglockner zum Lucknerhaus, dem berühmten Gasthof unterhalb des Großglockners. Stimmt das Wetter, steht man staunend am Fuße des Glockners.
Entweder mit einem kleinen Spaziergang und/oder mit deftiger österreichischer Küche im Lucknerhaus den Tag ausklingen lassen. Die Zufahrt zum Lucknerhaus ist eine Sackgasse, man muss also den gleichen Weg wieder zurück. Lohnt sich aber.
Rund um Lienz gibt’s weitere lohnenswerte „Hüttenbesuche“, die aber allesamt nur über Sackgassen zu erreichen sind. Manchmal wird sogar eine Maut fällig. In der GPX-Datei sind ein paar Hütten um Lienz markiert, die je nach Bedarf in die Route integriert werden können. Beachtet bitte unbedingt die einschlägigen Hinweise über Maut, Öffnungszeiten, gesperrte Zufahrtsstraßen usw. zu den Hütten
Liegt als Route im GPX-Format vor.
Die vorgeschlagene Route hat eine Länge von ~170 km
Wegen der Ampelregelung am Stallersattel und dem Verkehrsaufkommen im Bereich der Dolos ist eine Zeitangabe schwierig.
Planungssofti: Garmin Basecamp mit der im Juli/Aug 26 aktuellen Garmin Karte
Kleiner Nachschlag:
Einfach nur traumhafte Bedingungen am Plöckenpass (Standbild aus Video)
In den Dolomiten sieht man vor Menschen die Berge nicht mehr und trotz Hochsaison, schönstem Wetter und Ferienzeit war auf den drei Pässen in der Runde
Grenzgebiet Österreich/Italien
Plöckenpass – Sella di Cereschiatas – Nassfeld
nur sehr wenig los.
Der Plöckenpass hat nach den Umbauten einiges von seinen „Schrecken“ verloren und lässt sich – teils auf Top-Asphalt – flüssig fahren. An einigen Stellen ist er zwar noch recht schmal, aber nichts, was wirklich gefährlich ist. Bei „ungünstigem Sonnenstand von vorne“ sollte man vorsichtig in die Tunnel einfahren, denn das Auge benötigt eine kurze Zeit für die Umstellung und in den Tunneln sind oft Radfahrer unterwegs, die nicht immer Licht an den Rädern haben.
Die Sella di Cereschitas ist eher unbekannt, fährt sich aber auf ordentlichem Asphalt toll und man ist nicht auf der großen und vollen Hauptstraße unterwegs. Hier begegneten wir ungefähr 10 Mopeds und 5 Autos. Über weite Strecken geht’s am Bach lang, der aber in diesem Sommer nahezu ausgetrocknet war. Insgesamt eine enge Strecke, aber zwei „normale“ Autos passen aneinander locker vorbei. Bei zwei entgegenkommenden und hochgradig adipösen SUV kann es knapp werden.
Von dort ist’s nicht mehr weit zum Nassfeld. Vor einigen Jahren war der Grenzpass auf italienischer Seite etwas „herausfordernd“, heute lässt es sich aber locker fahren, auch wenn es an einigen Stellen eng zugeht. Leider hat in den Jahren der Asphalt auch auf österreichischer Seite etwas gelitten, trotzdem ist die Streckenführung immer noch ein „Spaßbringer“.
Für die „Öhlins-Fahrer“: Die Dämpfung nicht zu hart einstellen (v/h: 14/16 oder 15/17). Es gibt einige Passagen, die in den Kurven „recht wellig“ sind.
Und generell gilt natürlich: Nicht auf der „letzten Rille“ fahren, selbst wenn es noch im legalen Bereich liegt. Es sind jede Menge Radler und Wanderer unterwegs.
Liegt als Route im GPX-Format vor.
Die vorgeschlagene Tour hat eine Länge von ~110 km und lässt sich bei Bedarf in eine Rundfahrt umbauen oder auch erweitern.
Der gefahrene Schnitt betrug ~52 Km/h
Planungssofti: Garmin Basecamp mit der im Juli/Aug 26 aktuellen Garmin Karte.