Beiträge von J_a_n

    Du bist anstrengend. In Kürze:
    - Wenn du mir nicht glaubst, lass es. Fakten gibt's nicht.
    - Ja, es ist ein Dialog mit dem DSK gewesen.
    - Ich habe nichts schriftliches, weil ich die Sachlage als plausibel erachte und dem vertraue. Kommt es anders, gibt es zwei Möglichkeiten: selbst bezahlen oder Anwalt nehmen.
    - Dein Link sagt genau das, was oben steht.

    Weswegen ich beleidigte Leberwurst bin: Ich schreibe hier keine Beiträge, um euch zu zeugen, wie toll ich bin. Das sehe ich selbst, wenn ich mich beim Kartfahren mit meinen Freunden messe oder wenn ich auf der Rennstrecke eine Stoppuhr verwenden und die Rundenzeiten vergleichen würde. Ich bin hier, um von euch Tipps und Wissen mitzubekommen und bei Bedarf meine Erfahrungen und mein Wissen kundzutun. In meinen Beiträgen kann man immer rauslesen, ob es meine Erfahrung ist, ob ich Erfahrungen anderer adaptiert habe, ob ich Erfahrungen anderer ungeprüft widerspiegele oder ob ich einfach nur Vermutungen anstelle. Ich möchte daher nicht lesen, dass ich den Schuss nicht gehört habe und ich finde auch Zurechtweisungen Anderer fehl am Platz. Wir sind hier kein 3er- oder GTI-Forum. Wenn einer ohne ESP fahren möchte, soll er das tun. Im Nachhinein hat Drifter zu verstehen gegeben, dass er im Vergleich zum Ottonormalfahrer doch deutlich mehr Fahrgefühl besitzt und dadurch eine weitaus kleinere Gefahr für den allgemeinen Straßenverkehr darstellt. Ich habe nicht so viel Erfahrung mit verschiedensten Autos und speziell auf Driftveranstaltungen, aber Ihr habt mitbekommen, dass ich regelmäßig Trackdays fahre. Mit meinem Megane hatte ich übrigens in 4 Jahren einen unverschuldeten Abflug ins Kiesbett. In Flensburg bin ich unbekannt (19 Jahre Führerschein).


    Zurück zum Versicherungsthema:
    In den Versicherungsbedingungen vieler Versicherer (aber dann wohl nicht bei der DirectLine) steht der oben mehrfach gezeigte Passus drin, dass das Erzielen einer Höchstgeschwindigkeit und das Fahren auf Zeit verboten ist. Normalerweise werden Rennstrecken nicht explizit ausgenommen, da dort ja durchaus Fahrsicherheitstrainings stattfinden. In den Haftungsausschlüssen, die man vor jedem Trackday unterzeichnet stehen diese beiden Punkte immer drin. Ist als kein Testament, dass man da unterzeichnet, sondern im Schadensfall würde ich diesen Haftungsausschluss sicher aufbewahren. Von der Theorie zur Praxis: Ich habe bisher viele Trackdays des DSK e.V. mitgemacht und genau dieses Thema mit dem Geschäftsstellenleiter besprochen (möchte hier keinen Namen nennen). Der DSK hat also jahrelange Erfahrung mit Unfällen seiner Mitglieder. Ich gebe euch hiermit weiter, was ich gehört habe. Es gibt Versicherer, die ohne zu zucken bezahlen (HUK24 z.B.). Dann gibt es Versicherer, die erst nach Einschalten eines Anwalts bezahlen und es gibt auch solche, die bis vors Gericht ziehen. Diese haben bisher - von denen der DSK wusste bzw. ja sogar indirekt involviert war - immer (!) den Prozess verloren. Ich habe keinen der genannten Versicherer mehr im Kopf, weiß aber noch, dass ich jene aus dem großen Sparkassenverbund meiden würde.


    So viel dazu. Jetzt hätte ich gerne ein paar Likes. ;)

    Also so langsam ist das hier Motortalk Niveau. Versicherung zahlt nicht auf Trackdays. Vermutungen ohne konkretes Wissen. Ich kann gerne eine ziemlich objektive Aussage dazu treffen, aber solange hier unterschwellig beleidigt wird, spar ich mir meine Zeit in diesem Thread.

    Zum Reifenvergleich von Sencer:
    Also der RE050A ist wohl in so vielen verschiedenen Gummimischungen vorhanden, dass ich da überhaupt keinem Test mehr Glauben schenke. Alleine schon, wie viele Jahre es den gibt. Die Porsche-Mischung mal außen vor gelassen. Auf meinem Evo hatte ich den 2007 frisch drauf. War schon nicht gut. Muss zugeben, dass ich die Details vergessen habe mittlerweile. Aber Kumpel ist den ein paar Jahre später auf einem Megane RS mit mir als Beifahrer über die Nordschleife geballert und ich hab nicht verstanden, wie das derselbe Reifen sein konnte. Will hier nicht über den Reifen diskutieren, sondern nur bezeugen, was weiter oben schon gesagt wurde: es gibt OEM-Mischungen, gefälschte Mischungen und Mischungen für den Handel. Und das vermutlich auch noch regional unterschiedlich (aber das kann ich nicht bezeugen).


    ist der erste Knopf den ich nach dem Starten betätige.Leider muss man das ESP nach jedem Neustart deaktivieren.

    Mutig. Aber ehrlich gesagt auch konsequent.
    Da der ND aber immer ein wenig Driftwinkel erlaubt, lasse ich es lieber an. Und ich nehme im Stadtverkehr eigentlich jede Kurve quer, sofern es sicher machbar ist. Reflexe werden trotzdem geschult und ich muss meine 31t€ nicht über Gebühr aufs Spiel setzen. Und den Rabattretter meiner Vollkasko hebe ich lieber für die Trackdays auf.

    Mir ist aufgefallen das sich der ND mit der Werkeinstellung des Fahrwerks, recht leicht und "abrupt" selbst bei trockener Fahrbahn ins übersteuern bringen läßt.


    Nach der Fahrwerkseinstellung gelingt der Übergang ins übersteuern dann zwar auch noch leicht aber wesentlich weicher und "harmonischer" und dadurch kontrollierter.


    Wäre eigentlich mal schön zu hören wie es die Besitzern der Wagen mit geänderter Fahrwerkseinstellung im trocknen wie auch im nassen im Vergleich zu vorher empfinden.

    KW V3: höherer Gripp mit den S001 und weiterhin gut kontrollierbarer Übergang in die Gleitreibung im Trockenen. Auf Nässe immer noch abrupter Abriss, aber schon besser als mit Serienfahrwerk. Ich finde den S001 im Trockenen sehr gut beherrschbar. Kommt früh, aber ganz gemütlich. Hat halt wenig Gripp der Reifen.

    Ich war heute nochmal bei meinem Händler wegen der Übergabe und Anmeldung. Ich hatte die Gelegenheit genutzt und nach dem Unterbodenschutz gefragt. Der hat genervt abgewunken und gesagt, dass die neu ausgelieferten Fahrzeuge dermaßen mit Unterbodenschutz vollgeballert sind, dass es schon nervt. Teilweise reinigen sie Endauspuff und weitere Sachen im Bereich der Dämpfer.


    Nehm ich mal so hin, kann es auch nicht kontrollieren, oder bestätigen....sondern nur als Info

    Also meiner war nach einem Winter bei Taxidriver und das sah alles bis zu seiner Behandlung nicht mehr neu aus. Da scheint ein Händler auch von Kunden genervt zu sein. Versiegelung machen lassen und andere Werkstatt suchen.

    Warum sollte ich klagen? Vertrete ja die Auffassung, lieber Geld investieren und Dinge ändern, anstatt rumzuheulen. Ich wollte mit meiner Aussage nur untermauern, warum die Reifen Müll sind und dass man diese nicht anpreisen sollte, als "womit hunderte und tausende ohne Probleme durch den Alltag kommen". Das ist eben nicht der Fall. Über die Masse kostet schlechte Qualität und Geiz Menschenleben. Und auch wenn die Gerichte verständlicherweise die Fehler bei den Fahrern sehen, sehe ich ein grundsätzliches Problem bei den Reifen und bezeichne sie deswegen weiterhin als Müll.

    Bis irgendwann mal einer im Krankenhaus landet, weil der S001 gerade so schlecht war, dass ESP und Bremsweg ausgeschöpft waren. Und bei einem Auto, dass hunderttausende Mal verkauft werden wird, wird ganz genau das mindestens ein Mal passieren. Aber Mazda hat viel Geld verdient, weil sie pro Reifen x Euro/Dollar/Yen eingespart haben. Den Aktionären wird letzteres wichtiger sein.


    Genug geschimpft, meine Meinung ist bekannt. Jeder darf was anderes schlussfolgern, wenn er/sie möchte.