Von der Sonne kommt immer die gleiche Energiemenge auf der Erde an. Deren Menge nennt man Solarkonstante. Die Energie wird, falls nicht anderweitig genutzt auf dem Boden in Wärme umgewandelt. Diese Wärme wird durch den Kontakt zur Luft an die Atmosphäre abgegeben.
Entnimmt man einen Teil der Energie, steht der Atmosphäre weniger Energie (= Wärme) zur Verfügung.
Unterschiedliche Untergründe nehmen die Energie in unterschiedlicher Form auf. Auf Flächen mit Bewuchs wird die Fotosynthese angeregt und die Energie in den Pflanzen gespeichert. Dunkle Fläche strahlen die Wärme langwellig ab. Helle Flächen heizen sich auf und erwärmen die bodennahe Luft, die wiederum nach oben möchte. Segelflieger nennen das Thermik. Bei einem Ungleichgewicht (= viel Wärme am Boden) reicht der Luftaustausch in höhere Schichten und es entstehen hohe (= Gewitter...) Wolken.
Auf Wasser wird die Energie zur Verdunstung genutzt. Feuchte Luft enthält mehr Energie, die transportiert werden kann und sich bei Regen/Gewitter entlädt.
In Summe kommt immer die gleiche Energiemenge unten an. Entnimmt man einen Teil der Energie (Windrad/Photovoltaik/Thermiekraftwerk) steht dieser Teil der Atmosphäre nicht mehr zur Verfügung.