Beiträge von hifi_nok

    Das nicht, aber veraltete Info, danke für den Link, es hat sich ja richtig etwas getan! Mit Polycarbonat hättest Du mir früher (90er) nicht kommen brauchen, auch heute geht bei mir ohne GfK und Doppel D Verschluss eigentlich nix. Gut zu wissen, daß in dem Bereich Technik und Gesetze aufgeholt haben.

    Da Du in dem Bereich anscheinend Ahnung hast: Hast Du einen guten Tip für einen Fahrrad Helm? Sicherheit an erster Stelle, Aussehen egal, wurde zu oft vom Rad gefegt in der letzten Zeit…

    Der Doppel-D-Verschluss ist nach meiner Meinung der am meisten unterschätzte Verschluss. Eher reißt der Gurt, als dass die beiden Ringe versagen.


    Fahrrad-Helm... ist natürlich etwas OT ;)


    Aber im Prinzip ist es mit dem Motorrad-Helm vergleichbar. Das Ding muss richtig passen.


    Ähnlich wie den Motorrad-Helmen hat man bei Fahrrad-Billig-Varianten oftmals nur eine Helmschalengröße. Die Anpassung erfolgt beim Fahrrad-Helm überwiegend über die Gurte/Riemen. Das ist grundsätzlich nicht tragisch, wenn man am Ende einen gut sitzenden Helm einstellen kann.


    Ebenfalls sehr ähnlich ist die Vorgehensweise bei den Helmprüfungen, die in der DIN EN 1078 und in der (freiwilligen) der CE-Prüfung festgelegt sind.

    Hier z. B. eine Erklärung beim DIN


    Im Aufbau hat man grundsätzlich drei Varianten:

    Soft-Shell: Lediglich etwas Hartschaum um den Schädel. Kurz: Finger weg.

    Hard-Shell: Ein harte aüßere Schale mit dämpfender Innenschale. Eher für den hartenGeländeeinsatz/Downhill. Um guten Schutz zu bieten, müssen sie entsprechend dickschalig sein, was sie schwer macht.

    Micro-Shell: Eine Kombi aus hartem Schaumkern (z. B. Styropor) mit "überzogener" Außenschale. Der beste Kompromiss und am meisten verbreitet.


    Was mir im "richtigen Leben" immer wieder auffällt: Viele Kinnriemen sind viel zu locker eingestellt. Teilweise baumeln die funktionslos rum, dann kann man auch eine Pudelmütze tragen. Allerdings habe ich oft beobachtet, dass sich die Kinnriemen am Fahrradhelm ganz gerne selbst verstellen. Die Kinnriemen am Fahrradhelm sind nach meinen - nicht wissenschaftlichen Beobachtungen - oftmals ein Schwachpunkt im praktischen Leben.


    Das Thema Fahrradhelm kann man insgesamt nicht besser erläutern, als es der ADFC gemacht hat.

    Wissenswertes zu Fahrradhelmen
    Es gibt in Deutschland keine generelle Helmpflicht. Dennoch tragen viele Menschen einen Fahrradhelm. Der ADFC gibt Tipps, worauf man achten sollte, wie man…
    www.adfc.de


    Der ADAC hatte vor ~2 Jahren mal einige Fahrrad-Helme gestestet.

    https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/zweirad/fahrrad-ebike-pedelec/tests/fahrradhelme-erwachsene/


    Aber nie vergessen: Ein teurer, aber schlecht sitzender Helm ist schlechter, als ein preiswerter aber gut sitzender Helm.

    Passform, Bequemlichkeit und Sitz sind nach meiner Erfahrung auch besser, wenn man etwas höher ins Regal greift.

    Noch zu aktiven Motorradzeiten....


    da suche ich mir einen Carbon HJC-Helm aus - recht teuer und mal so richtig ein Leichtgewicht. Tolle Ausstattung, edel verarbeitet. War auch eigentlich für meine Kopfgröße gedacht.

    Aber an den Ohren war schluss. Ich hätte die Ohren demontieren müssen, um halbwegs in den Helm reinzukommen.


    Ein Freund hatte sich genau den Helm geholt, der konnte das Teil so simpel aufsetzen wie eine Pudelmütze.


    So'n Helm muss einfach passen. Drückt das Ding, bekommst du evtl. Kopfschmerzen, verkrampfst dann und fährst im Ergebnbis sche...e

    Außer der Lackierung schon. Frag mal den freundlichen Notarzt.

    Neee, das ist ein Irrglaube.


    In Sachen Sicherheitsprüfung nach der Prüfnorm sind die Helme vergleichbar. Ob bei einem 150 Euro-Helm oder bei einem 700-Euro-Helm, spielt keine Rolle.


    So werden z. B. bei der Stoßdämpfung an mehreren zufällig ausgewählten Stellen durch verschiedene "Aufschlagformen" die G-Kräfte gemessen. Dann gibt's definierte Rotationskräfte, die auf den Helm wirken. Dann wird natürlich auch der Visier- und Kinnschutz, sowie der Kinnriemen exakt festgelegten Prüfungen unterzogen.


    Es gibt allerdings massive Sicherheitsunterschiede in der "Helmform", also z. B. Integralhelm, Jethelm usw. Dass ein Jethelm z. B. keinen oder nur sehr schlechten Kinnschutz liefert, liegt in der Natur der Sache.


    Ein anderes Thema ist die Lebensdauer des Helmes. Das hängt massiv von dem Werkstoff ab, aus dem er hergestellt wurde. Je nach Material beträgt die Lebensdauer ~ 5 - 8 Jahre. Das gilt aber NUR für sturz- und unfallfreie Helme.


    Eine sehr gute Zusammenfassung über (Motorrad)-Helme findet man beim ADAC

    https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/zweirad/motorrad-roller/motorradausruestung/motorradhelme/


    Im Kern gilt das auch für andere Helme im Bereich Motorsport. Hier gelten andere Prüfnormen und es liegt in der Verantwortung des Veranstalters, ob er z. B. nur Helme mit den entsprechenden Prüfziffern verlangt. Nicht nur die Prüfnorm wird u. U. gefordert und kontrolliert, sondern auch der Zustand des Helmes kann geprüft werden. Ein Kumpel haben sie kurz vor dem Start "aus dem Motorrad-Rennen genommen", weil sein Helm einen tieferen Lackkratzer aufwies. Das hätte auch ein Makel in der Helmstruktur sein können (was natürlich keiner prüfen kann), also durfte er mit diesem Helm nicht starten.


    Sollten Helme nach den FIA-Normen gefordert werden, wird man z. B. hier fündig:

    FIA Helme 8859-2015 & 8859-2024 – HANS, M6 & Zubehör | Renn
    FIA Helme nach 8859-2015 & 8859-2024: geprüfte Rennhelme mit HANS-Clips oder M6-Terminals. Sicher bestellen – schnell geliefert.
    rennsportshop.com

    Hi Sven,


    ich kann natürlich jetzt nur für die Motorrad-Helme meinen Senf dazugeben.


    Zumindest bei den großen Händlern werden nur Helme mit entsprechenden Prüfnummer und Normen verkauft. Es gibt zwar gem. den Verkehrsbestimmungen keine gesetzliche Vorgabe (der Helm muss "nur" für's Motorrad "geeignet" sein), trotzdem sollte man da auf das Prüfzeichen (ECE 22/06) achten.


    Zur Prüfung gehört:


    Stoßfestigkeit

    Formstabilität

    Abstreifsicherheit

    Kinnriemen-Festigkeit


    Diese Prüfung erfüllen auch günstige Helme.


    By the Way... Ich kam immer super mit dem Doppel-D-Ring als Kinnriemenverschluss klar. Leichte Komforteinbußen in der Bedienung, passt aber immer perfekt, keine bewegten Teile für die Funktion, hält bombenfest.


    Bei den preiswerteren Helmen wird oftmals nur eine Helmschalengröße eingesetzt, die Größenunterschiede ergeben sich durch Polsterung/Styropor (o. ä.).


    Oftmals wird der Preisunterschied beim Helm eher durch


    Ausstattung

    Belüftung

    Material (z. B. Carbon, GfK...)

    Lackierung


    bestimmt. Für die Sicherheit spielt das eher keine Rolle.


    Es spricht auch nichts dagegen, ein "Vorjahresmodell" zu kaufen, die es manchmal zu günstigen Preisen gibt.


    Wenn's für den offenen MX auf dem Track zulässig ist - oder Fahrer samt Schädel plus Helm bei geschlossenem Dach passt....


    Unter 100 Euro ist man dabei


    Aber das Allerwichtigste ist und bleibt.... UNBEDINGT im Laden probieren.

    Ist jetzt so ein bisschen in den Hintergrund gerückt....


    Egal, ob Jet-Helm oder Integral-Helm ... so'n Helm hat man nicht mal kurz 5 Minuten auf der Rübe. Daher gilt: Das Ding muss erst einmal richtig passen. Und das gilt völlig losgelöst vom Preisschild. Einige Hersteller bieten für die unterschiedlichen Größen auch unterschiedliche Helmschalen PLUS unterschiedliche Polster an. Andere "verändern" die Größe ausschließlich über die Polster.


    Achtet auch ruhig einmal auf das Helmgewicht. Jedes Gramm auf dem Schädel belastet die gesamte Halsmuskulatur.


    Können die Polster auch rausgenommen werden, um sie mal zu waschen?


    Einen Helm NIEMALS aus dem Prospekt kaufen, sondern in die einschlägigen Geschäfte (Polo, Louis...) gehen, sich beraten lassen und probieren. Manche Händler bieten einen Umtasuch in einer gewissen Zeitspanne an, wenn der Helm unbeschädigt ist.

    Wer einen Tourenvorschlag nachfahren möchte hat ja unterschiedliche Ansätze. Angefangen vom externen (Motorrad-)Navi, über Handy-App oder Google/Carplay steht einem die Welt offen.


    Ich bringe diesen Tipp mit Google noch einmal ins Spiel:


    Der größte Vorteil: weit verbreitet, kostenlos, immer aktuelle Karten, Carplay-fähig


    Wer einen hier veröffentlichten Tourenvorschlag gelegentlich nachfahren möchte und sich nicht großartig mit Navigation oder verschiedenen Softis beschäftigen will/möchte, kann damit durchaus gute Ergebnisse erzielen.


    Das kann man sogar am PC ausprobieren. ob das ganze Prozedere für einen persönlich in Frage kommt.

    Für das Beispiel habe ich erneut die Route Hannover -> Frankreich aus #75 genutzt


    1)

    Eine hier im Thema bereitgestellte gpx-Route (als zip-Datei) wird auf dem Rechner gespeichert und entpackt.


    2)

    Das Tool

    GPX zu Google Maps Konverter | Rhönschrat
    Auf dieses Seite könnte ihr eine GPX Route eurer geplanten Tour hochladen, um dafür Links zur Navigation mit Google Maps zu erhalten.
    www.rhoenschrat.de

    wird auf dem PC geöffnet


    3)

    Mit dem Button "Durchsuchen" öffnet iht die entpackte *.gpx-Datei


    4)

    Dann wird kurz gerechnet und es erscheint:

    beispiel5.jpg


    Wie schon im verlinkten Beitrag erwähnt, kann Google nur 10 Routenpunkte berechnen. Das kleine Tool hat die lange Tour aufgeteilt und bietet mir im Beispiel insgesamt 5 Routenabschnitte an.


    5)

    Ich klicke einfach den gewünschten Routenabschnitt an. Hier habe ich den Routenabschnitt 2 ausgesucht. Mit dem Klick auf den Routenabschnitt wird dieser sofort an die Google-Navigation übergeben und angezeigt.

    beispiel6.jpg


    Ausgehend von meinem aktuellen Standort wird die Route zum ersten Punkt in meinem Routenabschnitt nach den Google-Einstellungen berechnet. Danach wird meine geplante Route weitestgehend deckungsgleich berechnet. Alle weiteren Navigations-Optionen ergeben sich aus der Google-Softi mit den persönlichen Einstellungen.


    Einfach mal probieren. Auf dem Handy ist die Vorgehensweise absolut vergleichbar und über Carplay "abgespielt" kann's sofort losgehen.


    Im verlinkten Beitrag habe ich ja schon ein paar Negativ-Punkte aufgezählt. Das Wichtigste ist aber.... es funktionieren mit dem kleinen Tool NUR Routen - KEINE Tracks.

    Hallo Rausposaunen,


    ja, das stimmt mit Garmin. Allerdings gehe ich nicht über die Brücke, dass dieses Verhalten bei TomTom oder den vielen Apps nicht auftritt. Ich bin ja schon einige Jahrzehnte im Garmin-Lager unterwegs und IMMER gab es mehr oder weniger Abweichungen zwischen Gerät und Basecamp (bzw. früher MapSource). Die ganz genauen Ursachen sind kaum zu ergründen.


    Ich plane eine Radtour und spiele diese GPX-Route auf einen GPSMap 66s und auf den Montana 710. Beide haben die absolut identische OSM-Karte. Auch die Routeneinstellungen sind gleich. Angeblich sollen beide Geräte auch die identische Softi haben (mit dem Unterschied, dass der Montana über das Display, der 66s über "Knöpfe" bedient wird). Und trotzdem gibt es zwischen beiden Geräten Abweichungen in der Routenführung. Das sind natürlich nie Riesenunterschiede, aber trotzdem...


    Fährt man alleine, merkt man das meistens gar nicht. In der Gruppe kann man aber schön vergleichen. Wobei das auch ganz schön nervig werden kann, wenn immer jemand "rumnörgelt", warum man "anders" als geplant fuhr. Wir haben es dann bei Gruppenausfahrten so gemacht: Wer vorne fährt, bestimmt wo es langgeht, die anderen halten die Fre.... oder fahren ganz vorne. ;)


    Das Hauptproblem liegt aber m. E. oftmals ganz wo anders.


    Beispiel: Ich plane in Basecamp eine Route mit einem persönlich angepassten Fahrprofil (z. B. Pkw mit Anhänger). Diese Route geht ins GPS-Gerät und wird dort erst einmal 1:1 übernommen. Aus verschiedenen Gründen muss unterwegs eine Neuberechnung erfolgen. Dann wird das im Gerät eingestellte Streckenprofil für die Berechnung genommen. Das kann dann schon zu Überraschungsmomenten führen.


    Will/muss man unbedingt einen ganz bestimmten Streckenabschnitt in die Planung einbauen, ist der sicherste Weg, genau dort einen oder mehrere Routenpunkte zu legen.


    Auch hierzu mal ein kleines Beispiel:

    Ich will von Süden aus kommend nicht über die Brennerautobahn fahren, sondern über die Passstraße.

    beispiel3.jpg


    Wer genau hinsieht, erkennt kurz vor der Grenze und kurz vor Gries die kleinen Punkte auf meiner Route über die Landstraße. Das sind die "Routenpunkte". Da ich diese für's Beispiel sehr eng gesetzt habe, nehme ich dem Endgerät nahezu jede Option anders zu berechnen, selbst wenn unterschiedliche Fahrprofile genutzt werden. Supergau: Hinter der Grenze ist die Passstraße gesperrt, ich muss auf die Autobahn. Zumindest bei Garmin ist das kein Problem. Kurzfassung: Im "schlimmsten" Fall fragt mich das Gerät, was mit dem "ausgelassenen" Routenpunkt passieren soll. "Überspringen" und das Problem ist gelöst. Da gibt's aber verschiedene Optionen, die von den EInstellungen abhängig sind. Kann sogar sein, dass das Gerät ganz einfach wieder bei der nächsten Möglichkeit auf die Route lotst. Wie gesagt, hängt von den Einstellungen, aber auch von den Fähigkeiten des Gerätes ab.



    Was haben wir hier im Thema:

    Wahrscheinlich können die meisten Routen hier im Thema nicht 1:1 übernommen werden, weil z. B. der Start-/Endpunkt ganz woanders liegt. Dann ist es deutlich einfacher im Endgerät (oder Softi) in einer Liste mit vielleicht 25 Routenpunkten zu korrigieren, als bei mehreren hundert Trackpunkten.