Ich finde es nachvollziehbar dass der Herstellet die 5.700 Euro Mehrkosten pro Fahrzeug nicht einfach so schluckt und die Belastung an den Kunden weitergibt. Ansonsten würden sie ja bei jedem Fahrzeug drauflegen.
Nachvollziehbar wären die 5.700,- € schon, aber leider ist der Wagen wie hier schon beschrieben fast 10.000,- € teurer geworden. Also Strafzahlungen, die Mazda durch eigene Fehler zu verantworten hat und dann auch noch eine satte Umsatz-/Gewinnsteigerung.
Wirklich die feine japanische Art!
Klar, die können ihre Autos nicht verschenken. Bei einem Deckungsbeitrag von um die 1.000 € müssen sie das weiterreichen oder das Modell einstellen.
Das glaube ich wieder einmal nicht. Wie kommst du auf diese Zahl. Ich kann mir nicht vorstellen, dass beispielsweise VW sich mit einem Deckungsbeitrag von 1.000,- € zufrieden geben würde. Vielleicht im A-Segment, aber bestimmt nicht darüber.
VW hat in 2022 rund 16 Mrd. € Gewinn vor Steuern gemacht. Dieser Gewinn wäre noch um 3,5 Mrd € höher gewesen, wenn VW nicht Abschreibungen in dieser Höhe für das fehlende Russlandgeschäft und ein US-Unternehmen für autonomes Fahren hätte machen müssen.
Gleichzeitig hat der Konzern rund 8,8 Mio Autos verkauft. Wenn jedes dieser Fahrzeuge 1.000,- € Deckungsbeitrag erwirtschaftet hätte, dann ergäbe das einen Gewinn von 8,8 Mrd. €. Woher stammen die restlichen 7,2 Mrd. Euro? Na klar von anderen Konzernaktivitäten! Aber stehen die nicht größtenteils in elementarem Zusammenhang mit dem Bau und Verkauf von Automobilen.
Hier wird mMn bewusst kleingerechnet um weiterhin an der Preisschraube drehen zu können!
Just my 2 cent!