Beiträge von Inari

    In Österreich z.B. gibt es schon seit langer Zeit gröbere Asphaltdecken als typischerweise bei uns. (sog. Flüsterasphalt, der durch seine gröbere, offenere Struktur wohl Schall schlucken soll)

    Aber auch in D ist das zwischen den verschiedenen Straßen stark unterschiedlich.

    Das Gewicht scheint aber schon eine Rolle zu spielen.

    Die 40 Tonner bei 15cm Schneematsch auf der Autobahn drücken den Matsch dermaßen weg, dass die fast normal fahren können.


    Unabhängig davon: Wenn es schön trocken und warm ist, fahren sich Reifen mit grenzwertiger Profiltiefe wirklich gut; sind dann wohl schon halbe Slicks (abgesehen von der nicht so weichen Gummimischung)

    Da man aber das Wetter nicht beeinflussen kann, gehören dann natürlich schon mal neue Reifen drauf.

    Ich habe auch schon seit jeher das Gefühl, dass (auf trockener Straße) der Reifen immer besser wird, je mehr er abgefahren ist. (eigentlich auch kein Wunder)

    Was mich sehr erstaunt hat ist, dass ich mit vier völlig abgefahrenen Reifen (Typ fällt mir gerade nicht mehr ein) auf meinem T5 bei sintflutartigen Regenfällen auf der Autobahn noch recht zügig ohne Probleme unterwegs war.

    Im Vergleich dazu war die noch praktisch neue Serienbereifung von Bridgestone auf dem MX5 schon bei wesentich weniger Wasser auf der Straße auffällig. (o.k. ein T5 Multivan wog ziemlich genau das doppelte wie ein MX5, aber besonders schmal waren damals die abgefahrenen Reifen als 235er auch nicht)

    Kann da wirklich das Profilmuster so viel ausmachen? (Die Reifen auf dem T5 hatten praktisch kein Profil mehr)

    Mich hatten seit jeher die Sportwagen der 60er und 70er Jahre begeistert.

    Die "neueren" Autos trafen irgendwie nicht mehr so meinen Geschmack.

    Die Preissteigerungen bei Oldtimern in den letzten 20 Jahren ließen aber solche Autos in unerreichbare Ferne abdriften, offen als Roadster noch mal mehr.

    (Eine Werkstadt zum Schrauben an einen solchen Fahrzeug hätte ich auch nicht gehabt)

    Dann habe ich die ersten Bilder vom MX5 ND RF im Netz gesehen und es war das erste neue Auto, das mir seit über 20 Jahren auf Anhieb gefallen hatl!

    Im geschlossenen Zustand wie eine moderne Version eines 60er Jahre Sportwagens. Halt ohne 14" Felgen mit Zentralverschluss und Reifen mit 70er Flankenhöhe, sondern mit zeitgemäßeren Felgen/Reifen und modernen LED Leuchten.


    Bei der Händlervorstellung bin ich sofort hingefahren, kurz eine Runde (im ST) gedreht (der RF Vorführer beim Händler wurde sofort an den ersten Interessenten beim Aufsperren des Ladens verkauft bevor ich ihn probefahren konnte)

    Das Einzige was mich schon auf der Probefahrt gestört hatte, ist das im Vergleich zum Vorgänger viel weichere Fahrwerk und die etwa 3cm zu hohe Standhöhe mit dem Serienfahrwerk. (Was man ja aber ändern konnte)


    Ich geb' Meinen nicht mehr her... ;)

    Bei der Druckstufe (lt. Diagramm 0 Klicks ganz hart und 12 Klicks ganz weich) ist die Linearität zwischen Dämpferkraft und Dämpfergeschwindigkeit bei etwa 9 KLicks recht linear.

    Bei weniger als 3 Klicks wird das dann schon sehr progressiv.


    Bei 0 Klicks Druckstufe sitzt das ausgeprägte "Knie" etwa bei einer Dämpfergeschwindigkeit von 0,025 m/s korrespondierend mit einer Dämpferkraft von ca. -650 N.



    Bei der Zugstufe (lt. Diagramm von 0 Klicks ganz hart bis 24 Klicks ganz weich) ist dem Autor wohl bei der Zuordnung der Farben im Diagramm etwas durcheinandergekommen, das macht so wie abgebildet eigentlich gar keinen Sinn.... ;)


    Ganz grob kann man auf Grund der Diagramme wohl sagen, dass es beim KW V3 in der Druckstufe ab etwa 5 Klicks offen dann fast linear weitergeht.

    Bei der Zugstufe wird es eher so ab 8 Klicks dann praktisch linear.

    Ich hab's gefunden!

    Im "Weber" (Fahrdynamik in Perfektion) sind die Diagramme für die Druck und Zugstufe des KW V3 abgebildet.

    Bei meiner Auflage (3) von 2016 auf Seite 110 im Kapitel 2.4.2.4

    Ich hatte da mal irgendwo die Dämpferkurven in einer graphischen Darstellung gesehen. Ich komme gerade nicht mehr drauf wo. Ich schau mal ob ich das wieder finde!

    Ob die Kappe jetzt hübsch ist oder nicht ist doch eine reine Frage des persönlichen Geschmacks. (über den man ja bekannterweise nicht streiten kann)

    Wenn's kalt ist und ich beim Fahren meine gefütterte Lederfliegerhaube aufhabe, sieht das möglicherweise auch mehr nach Quax der Bruchpilot aus, als wie nach edlem Designeroutfit.

    Aber was soll's wenn es seinen Zweck erfüllt?

    Danke vielmals für das Nachsehen!


    Das ist zwischen vorne und hinten aber schon krass unterschiedlich.

    Die Hinterachse ist ja fast gar nicht mehr gedämpft und die Vorderachse so gedämpft, dass sie fast gar nicht mehr federt.

    Gemeint sind doch die Klicks in Richtung offen vom geschlossenen Zustand aus, oder habe ich da was falsch verstanden?


    Viele Grüße,

    Die Zug 7 und Druck 5 hinten empfinde ich z.B. nicht unkomfortabel, eventuell könnte ich, wenn es in der Gesamtabstimmung mit vorne mehr nützt als schadet, hinten auch noch auf Zug 6 /Druck 5 gehen.

    Hinten Zug und Druck auf 5 waren mir zu hart und auf unebener Fahrbahn federte das Rad m.E. auch zu langsam aus.

    Aber das muß ja auch immer mit Vorne zusammenpassen und da befürchte ich komme ich an einer Anpassung der Federrate auf 60 vorne nicht vorbei.


    Mir geht's dabei nicht um Rundenzeiten, sondern "nur" darum, dass sich das Auto "schön" fährt.