Bezogen auf den G160 bedeutet Chiptuning einen Leistungszuwach von max. 5%
Das ergibt sich aus mehreren Leistungsdiagrammen von G 160 Besitzern mit unterschiedlichster Tunersoftware.
Bezogen auf den G160 bedeutet Chiptuning einen Leistungszuwach von max. 5%
Das ergibt sich aus mehreren Leistungsdiagrammen von G 160 Besitzern mit unterschiedlichster Tunersoftware.
Technische Durchführung des Chip Tunings:
4 Verfahren einfach erklärt:
Verfahren 1 - Tauschen des Steuerchips im Motorsteuergerät
Das Steuergerät wird ausgebaut und der Chip ausgelötet. Anschließend wird mit einem EPROM-Programmer die originale Software ausgelesen.
Während die Software von einem Chiptuner optimiert wird, kann anstelle des Chips ein Sockel eingelötet werden. Dies hat den Vorteil, dass man mit einfachen Mitteln den Chip jederzeit tauschen kann ohne weitere Lötarbeiten vornehmen zu müssen. Die getunte Software wird auf einem neuen Chip gespeichert – der originale Chip bleibt unverändert und kann jederzeit wieder in den Sockel eingesetzt werden.
Diese Variante ist meist die einzige Möglichkeit ein Chiptuning bei Fahrzeugen vor dem Baujahr 2000 durchzuführen (daher auch der Name 'Chiptuning')
Verfahren 2 - Lesen/Schreiben über die OBD Schnittstelle
Über die Diagnoseschnittstelle des Fahrzeugs kann mit einem entsprechenden Tuning-tool die Software des Motorsteuergerätes ausgelesen und auch beschrieben werden.
Dieses Verfahren verlangt weder mechanische noch einen Eingriff ins Steuergerät (Hardware) ist aber nicht bei allen Fahrzeugmodellen bzw. Steuergerätevarianten möglich.
Verfahren 3 - BDM / TRICORE
Diese Schnittstelle wird auch vom Hersteller bei der Erstprogrammierung (Grundprogrammierung) des Steuergeräts benutzt. Bei diesem Verfahren muss das Motorsteuergerät ausgebaut werden. Im Inneren des Steuergerätes befindet sich eine genormte Schnittstelle, welche ein Auslesen bzw. Beschreiben der Software ermöglicht.
Verfahren 4 - Tuning Boxen
Tuningboxen werden dem Original-Steuergerät vorgeschaltet und können mit wenigen Handgriffen ein- und ausgebaut werden. Durch die Tuning-Box verfälschte Sensorwerte führen hierbei zu einer Leistungssteigerung, jedoch kann das unangetastete Steuergerät nur innerhalb seiner werksmäßig vorgegebenen Parameter arbeiten. Mit Chiptuning am Steuergerät selbst sind deutlichere Leistungssteigerungen zu erzielen. Bei fast jedem Servicebesuch in der Werkstatt wird die Software auf dem Steuergerät aktualisiert und das Software-Tuning geht hierbei verloren. Nachteil ist, dass durch die verfälschten Sensorwerte der Motor im Gefahrfall nicht in das Notprogramm schaltet bzw. ausgeht.
Rechtliches in Deutschland
Wie bei vielen baulichen Veränderungen an einem Fahrzeug, bedarf es auch beim Chiptuning einer Abnahme der Veränderung durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen oder Prüfer wie bspw. TÜV oder DEKRA und einer entsprechenden Änderung der Zulassungsbescheinigung Teil I und II, da sonst die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs erlischt und es nicht mehr im öffentlichen Verkehrsraum bewegt werden darf. Z.B. bereits bei einer Abgasmessung, die Bestandteil der Hauptuntersuchung ist, fallen Fahrzeuge mit veränderter Motorsteuerungssoftware möglicherweise auf. Liegt dann keine Eintragung nach § 21 StVZO vor, erlischt die Betriebserlaubnis umgehend. Das Fahren ohne Betriebserlaubnis ist eine Ordnungswidrigkeit und wird entsprechend mit Geldbuße und Punkten in Flensburg geahndet. Die Weiterfahrt kann untersagt werden. Auch der Versicherungsschutz kann durch unzulässige und nicht abgenommene Veränderungen am Fahrzeug erlöschen. Daher sollte vor jeder Bauartveränderung geprüft werden, ob eine Abnahme erforderlich ist. Selbst bei Chiptuning, das ordnungsgemäß gemäß StVZO abgenommen und eingetragen ist, erlischt die Herstellergarantie auf das (Neu-)Fahrzeug, mit der vom Hersteller nicht autorisierten Veränderung am Fahrzeug. Der Hersteller kann jedoch den Gewährleistungsanspruch des Kunden nicht zurückweisen, wenn Teile defekt sind, die mit dem Tuning nichts zu tun haben. So kann ein Hersteller zwar verweigern bei einem getunten Wagen einen Schaden am Motor auf Garantie zu regulieren, nicht jedoch einen defekten Fensterheber instand zu setzen.
Chip Tuning ...
Das Motor-Steuergerät
Ein Motorsteuergerät (auch englisch ECU - Electronic Control Unit) ist eine vom Automobilhersteller oder Zulieferer für eine bestimmte Motorvariante entwickelte Elektronik mit implementierter Software, welche die Steuerung, Regelung und Überwachung von Motorfunktionen übernimmt. Bei modernen Motorsteuergeräten kommen leistungsfähige digitale Mikroprozessoren oder Mikrokontroller zum Einsatz. Auch Systeme mit mehreren CPUs sind durchaus üblich. Sie steuern die internen Verbrennungsabläufe im Motor und weit mehr.
Bei aktuellen Verbrennungsmotoren werden mit dem Motorsteuergerät die Verbrennungsabläufe im Motor so gesteuert und kontrolliert, dass das gewünschte Fahrverhalten erreicht und die gültige Abgasnorm eingehalten wird (z.B. Lambdaregelung). Hierzu muss das Motorsteuergerät synchron zum innermotorischen Prozess alle Stellsignale berechnen und ausgeben. Das gilt besonders für die Luftfüllung des Brennraums, die Kraftstoffeinspritzung und die Steuerung des Zündzeitpunkts bis zur Regeneration/Reinigung der Abgasanlage. Motorsteuergeräte können über 200 Anschlüsse (analoge und digitale I/O-Schnittstellen) aufweisen.
Was ist Chip Tuning ...
… Mit „Kennfeldoptimierung“, „Mapping“, „Software-Tuning“ oder umgangssprachlich meist „Chiptuning“ genannt, wird die Leistungssteigerung (Performance Tuning) von Verbrennungs-Motoren durch nachträgliche Änderung der werksseitig festgelegten Steuerparameter in der elektronischen Motorsteuerung bezeichnet.
Jetzt geht es tiefer ins Tuning ...
Jedes „modernere“ Fahrzeug, im Regelfall spätestens ab den 90zigern , verfügt über eine elektronische Motorsteuerung (Motronic) oder zumindest über eine elektronisch geregelte Kraftstoff-Einspritzung (Jetronic), welche wiederum über ein Steuergerät (Computer) geregelt wird.
Dieses Steuergerät enthält die vom Hersteller festgelegte und einprogrammierte Software zur Regelung der Leistungsentfaltung, des Abgasverhaltens, des Kraftstoffverbrauches etc.
Im einfachsten Fall regelt das Motorsteuergerät nur die Kraftstoffbemessung, in komplexeren Fällen werden auch Dinge wie Zündzeitpunkt, Nockenwellenverstellung, Ladedruck-Regelung, Saugrohr-Umschaltung, Abgas-Rückführung u.ä beeinflusst.
Beim Chip-Tuning werden dann durch Eingriffe eben in diese Software des Steuergerätes meist zum einen die Luftmasse (wenn möglich) und zum anderen auch die Kraftstoffmenge im Brennraum erhöht. Dies hat zur Folge, dass Motorleistung und Drehmoment gesteigert werden, ohne dass am Motor zwangsläufig bauliche Veränderungen vorgenommen werden müssen. Die Leistungssteigerung beim seriösen Chip-Tuning basiert allein auf dem Ausreizen der thermischen und mechanischen Reserven, über die nahezu fast jeder Serienmotor verfügt.
Als grobes Beispiel sei hierbei erwähnt dass Fahrzeughersteller in der Regel ihre Motorsteuerung auf vielseitigste Bedingungen (welche aber größtenteils gar nicht vorliegen) anpassen um ohne Aufwand weltweit operieren zu können. Der Motor eines Serienfahrzeuges läuft meist in Wüste Gobi bei +55°C genauso wie in Grönland bei - 30°C. Zudem optimieren Fahrzeughersteller ihre Motoren meist in Richtung Abgaswerte, Komfort, ruhiger Lauf, und/oder Verbrauch.
Die Parameter der elektronischen Motorsteuerung, durch deren Optimierung Reserven freigesetzt werden sollen, sind in der Regel als Datensatz auf einem Speicherchip abgelegt. In Zeiten der OBD ist dieser meist wiederbeschreibbar. Es handelt sich hierbei im Allgemeinen um ein mehrdimensionales Kennfeld. Beim Chiptuning werden relevante Daten, die für die Steuerung und Regelung des Motors zuständig sind, auf eine modifizierte Weise neu aufgespielt. Beim Tuning mit einer Multi-Kennfeld-Technik sieht es dann so aus, dass vier bis acht Kennfelder im Speicher optimiert hinterlegt werden und je nach gewünschtem Fahrverhalten schließlich passend abgerufen werden. So wird die bestmögliche Abstimmung dieser Parameter gewährleistet. Solche Daten sind z.B. Temperaturzustand von Motor und Umgebung und angesaugte Luftmasse pro Zeiteinheit.
Da es bei z.B. Zünd-Timings und Sensorsignalen sehr stark darauf ankommt die Daten in „Echt-Zeit“ zu berechnen und zu interpretieren, ist die Leistungsfähigkeit des Steuergerätes ebenso relevant.
Welche Prozessoren hierfür hergenommen werden, spielt eine entscheidende Rolle. Der Berechnungstakt muss exakt dem des Motor-Hauptsteuergerätes entsprechen, um eine genaue Rasterung der Kennfelder in Echtzeit zu ermöglichen. Außerdem werden so die Schutzfunktionen der ECU (Hauptsteuergerät) in keiner Weise manipuliert.
Aus den genannten Steuerungs-Parametern und ggf. weiteren, fest gespeicherten Informationen werden die Ausgabeparameter bestimmt, das sind in erster Linie Einspritzzeitpunkt, Einspritzmenge und ggf. Zündzeitpunkt für jeden Zylinder. Jeder Verbrennungsmotor, der über eine elektronische Motorsteuerung verfügt, kann per Chiptuning modifiziert werden.
Grundsätzliche Prinzipien der Leistungs-Steigerung
Erhöhung des Mitteldruckes
Der Mitteldruck ist der über alle Arbeitstakte gemittelte Zylinderdruck. Alle Maßnahmen außer der Drehzahlsteigerung dienen der Mitteldruckerhöhung. D.h. der Verbrennungsdruck muss gesteigert werden und die Druckverluste durch den Ladungswechsel (Ansaugen, Ausschieben der Verbrennungsgase) müssen reduziert werden. Typische Maßnahmen sind bei Saugmotoren Nockenwellensteuerzeiten.
Erhöhung der Drehzahl
Durch Drehzahlerhöhung kann ebenfalls eine Leistungssteigerung erzielt werden. Wenn das anstehende Drehmoment bei Nenndrehzahl erhöht wird, erhöht sich die Leistung ebenfalls.
Eine alleinige Drehzahlerhöhung ermöglicht keine Leistungssteigerung, wenn keinerlei andere Anpassungen durchgeführt wurden (Beispiel: Drehzahlbegrenzer entfernen). Die maximale Drehzahl ist durch Strömungsverluste, die notwendige Zeit für die Gemischbildung und die maximale Kolbengeschwindigkeit begrenzt.
Saugmotoren bieten kaum markantes Potential um ausschließlich durch Chiptuning eine – in Relation zur Ausgangsleistung – zweckmäßige Leistungssteigerung zu erreichen. Hier bedarf es vom Grundsatz her erst vorherigen Modifikationen am Motor und ggf. Komponenten, welche anschließend im Rahmen eines Chiptuning bzw. Abstimmung ihr vollständiges Potential erreichen.
Haltbarkeit des Motors und Antriebstrang
Bei einer professionellen Anpassung der Motorsteuerung entsprechen die Haltbarkeit und Lebensdauer von Motor und Antrieb in etwa den Serienwerten, natürlich nur insoweit sich die Leistungssteigerung auch innerhalb der physikalischen Toleranzen des Motors bewegt.
Hierbei wird aber auch vorausgesetzt, dass die Mehrleistung nicht permanent genutzt wird, denn jede höhere Belastung führt zwangsläufig zu einem höheren Verschleiß und kürzerer Lebenserwartung.
Die programmierte Software eines seriösen Tuners verändert die Kennfelder der Motorsteuerung nur geringfügig, sodass Grenzwerte erreicht oder lediglich kurzfristig und minimal überschritten werden. Solche Tuningfirmen verfügen in der Regel über einen Leistungsprüfstand, mit Hilfe dessen die Tuningsoftware erstellt wurde.
Das wichtigste Zubehör nach dem Kauf nennt sich "Benzin".
Mehr benötigt man nicht, um beim fahren Grinsen zu dürfen ![]()
Grau
edel, dezent, unaufdringlich, passend zu jeder Gelegenheit, schmutzunempfindlich.
Wenn ich aus 1000 Farben hätte auswählen können, wäre es trotzdem grau geworden. Meine Wunschfarbe war also im Programm.
Was das Allgemeine angeht, geht es um den reinen Wiederverkauf. Selbst Taxis, Polizeifahrzeuge und Krankenwagen sind deshalb in den Farben weiß, grau, silber gehalten. Die Fahrzeuge sind alle foliert. Sogar bereits ab Werk.
Die Farbe weiß. Früher verpönt, heute wieder einer der Lieblingsfarben.
Warum war sie verpönt? Man sah umgehend den Rost durchscheinen. Man ließ somit die Finger von weißen Fahrzeugen. Heutzutage bei der Rostvorsorge sieht das anders aus und weiß wird wieder rege bestellt. Sieht auch immer gut aus, ist aber pflegeintensiver.
Was bunt angeht. Natürlich sind kräftige Farben schön und jeder sollte seinem Geschmack entsprechend sich entscheiden. Nur beim Wiederverkauf muß der extra passende Kunde gefunden werden (und den gibt es auch)
Die einzige Farbe die ich für mich aus Erfahrung ablehne ist gelb. Hieran haben im Sommer die Rapsfliegen ihre wahre Freude ![]()
Alles anzeigenDanke für eure Antworten...Fahrverbote sind das eine, eine mögliche blaue Plakette eine Andere.
So ganz an den Haaren herbei gezogen ist das ja nicht. Die Quelle ist unter Anderem diese Seite:
https://www.blaue-plakette.de
Dort steht (und diese Stimmen werden lauter und lauter):
"Berechtigte" Fahrzeugklassen für die Blaue Plakette:
Nach den Vorschlägen der DUH und deren rechtlicher Auffassung (die bisher so von den Gerichten bestätigt worden ist), sollen folgende EURO-Klassen eine blaue Plakette bekommen können.
- Benzin-PKW ohne Direkteinspritzung der EURO-Klassen 3-6
- Benzin-PKW mit Direkteinspritzung Euro 6c und 6d-TEMP.
- Benzin-PKW mit Direkteinspritzung Euro 3-6b, sofern ein Otto-Partikelfilter vorhanden oder nachgerüstet ist.
- Diesel-PKW und Diesel- LKW Nutzfahrzeuge der EURO-Klasse 6d-TEMP.
- Elektro-Fahrzeuge ohne Verbrennungsmotor.
- CNG/LPG-Fahrzeuge als PKW, LKW und Busse der EURO-Klassen 3-6.
Angesichts der Tatsachen, dass direkteinspritzende Benziner ohne Filter/innermotorische Maßnahmen offenbar genauso schädlich sind, was Feinstaub angeht wie vor ein paar Jahren die Diesel und noch dazu immer mehr auf die realen Werte statt auf Laborwerte geschaut wird, ist das nicht ganz so ohne...
Grüße Marius
Hier ein anderer Auszug von busgeldkatalog.org und jetzt kannst Du dir eine von den beiden Aussagen aussuchen ![]()
Erst einmal geht es nur um Dieselfahrzeuge. Weitere Diskusionen über andere Antriebsarten gibt es, außer wie auch hier, nur in Foren und an Stammtischen.
Wenn es wirklich irgend wann mal soweit seien sollte, dass es für Euro 6 Benziner Fahrverbot geben wird, betrifft das auch 6d-temp.
Da gibt es dann wahrscheinlich schon Euro 7, 8, 9...........
Frag doch mal Ernst @Kugelfisch
Er hat doch im Verkauf das Roadster Schild als Ersatz für das MX5 Schild.
Die Pinne haben die gleiche Größe wie die vom Scyactive Schild.
Kurz den Durchmesser gemessen und schon braucht keiner mehr Rätselraten.
Ernst, vielleicht bist Du so lieb, mal zu schauen?
Gruß
Detlef
5mm oder größer sind die Löcher nicht.
Ich habe durch Zufall eine Seite gefunden, die keine Frage mehr offen läßt. Egal ob cw-wert, tatsächliche Beschleunigungswerte, Höchstgeschwindigkeit (auch beim G160 im 5. Gang) und vieles mehr.
Klickt euch durch und viele ursprüngliche Spekulationen gehören der Vergangenheit an.
Viel Spaß beim stöbern. Egal ob ST oder RF. Der G132 und G184 ist noch nicht dabei. Kommt sicherlich noch. ![]()
Mazda MX-5 4gen (ND) data and specifications catalogue
Gruß
Detlef