Irgendwer hat weiter oben geschrieben, dass die Traktionskontrolle mit zunehmendem Tempo restriktiver wird. Das kann ich bisher nicht bestätigen, allerdings beschränken sich meine mutwilligen Versuche, das Heck auszuschwenken, auch auf niedrige Tempobereiche. Beim Abbiegen halt, sofern Platz ist. Kann also sein, dass ich das einfach nicht gemerkt habe. Aber es ist halt gerade bei so "wenig" Leistung wie beim MX-5 bei hohem Tempo schwer, Leistungsübersteuern auszulösen.
Nichtsdestotrotz habe ich im August, bei warmem aber regnerischem Wetter, auch mal bei höherem Tempo einen nahezu identischen Fast-Abflug hingelegt wie hier zu Beginn des Threads beschrieben. Nach einspuriger Autobahnbaustelle, die ich hinter einem LKW verbracht habe, auf den linken Fahrstreifen gewechselt und im dritten (oder vierten? wohl eher nicht) Gang ab ca. 80 km/h beschleunigt. Heck brach bei nur leichtem Lenkeinschlag nach rechts am Ende des Spurwechsels böse aus. Konnte es einfangen, Wagen wieder gerade, kurz Ruhe, weiter geradeaus beschleunigt - und das Heck kommt nochmal, und diesmal richtig böse. Mittlerweile vor dem LKW, konnte ich die rechte Spur mit ausnutzen, um das Heck wieder einzufangen.
Und hier in Dortmund gibt es eine bestimmte Kreuzung, da drehen mir die Hinterräder beim total moderaten Beschleunigen von der Ampel weg schon bei leicht feuchter Fahrbahn mit völliger Leichtigkeit durch. Der Asphalt scheint da schön glattgeschliffen zu sein.
Original Glitschstones (den Spitznamen mag ich), Taxidriver-Fahrwerkseinstellung, 2,0 bar rundum.
Was ich insbesondere aus der oben beschriebenen Situation gelernt habe: Dem Wagen mehr als 0,5 Sekunden geben, sich wieder zu beruhigen und den Warnschuss ernstnehmen...
Und für nächsten Sommer gibt's anständige Reifen. Ich geb mir ja schon die ganze Saison 2017 Mühe, die Hinterreifen so gut es geht runterzureiten. 