Hey zusammen,
ich glaube, die wollen mich alle verarschen grade. Letzte Woche wurde vom Tüv-Prüfer (ja Tüv!) mein Fahrwerk eingetragen, ohne das Fahrzeug auf ne Bühne zu nehmen. Ein Blick durch die Räder hat gereicht...kein Lenkradeinschlag, keine Freigängigkeit, keine Lichteinstellungskontrolle, kein Spurvermessungsprotokoll. 15 Minuten später (davon 14 Minuten Papierkram) war ich um 112 Euro leichter.
Soweit so, gut...ich weiß ja zum Glück, was ich da eingebaut habe und dass das alles passt.
Heute Achsvermessung (auf eigenen Wunsch). Termin war auf 3/4 h angesetzt...gedauert hat der Spaß volle 3h. Das Ende vom Lied: Im Protokoll der Vermessung sind nur die Eingangsdaten aufgeführt, die natürlich leicht verstellt waren (ist mir doch scheißegal, damit fang ich ja nix an). In die Halle selbst durfte ich nicht mit (keine Sicherheitsschuhe..bla) und es wurden mir angeblich die Werte von Taxidriver eingestellt. Leider bekam ich KEIN Endprotokoll, da das wohl mit dem elektronischen Messverfahren nicht möglich ist. Man müsste das Fahrzeug nach ner Probefahrt nochmals anschließen, um die Werte abzulesen...dazu hatte ich nach 3h keine Zeit und kein Nerv mehr, muss auch irgendwann mal arbeiten. Zu guter Letzt bin ich dann doch in die Halle reingelaufen und hab mich mit dem Einsteller unterhalten: Ein Azubi im 1. (!) Lehrjahr! Allerdings ein sehr Netter und Interessierter.
Geht das alles mit rechten Dingen zu?
Auto fährt so wie davor.
Dazu noch der Hinweiß, mein Reifen wäre aufgrund des vorher falschen Sturzes von 1,00 statt 1,30° außen abgefahren...Blödsinn hoch zehn, der Reifen ist 500 km alt und mit dem Fahrwerk bin ich 80 km gefahren. Reifen sieht top aus.
Gekostet hat mich diese Spurvermessung auf "Vertrauensbasis" 99 Euro, wie gesagt, ohne Endprotokoll und damit für ne normale Tüveintragung auch unbrauchbar. Hab ich ihm gesagt, konnte er aber nicht ändern.
Was würdet ihr machen?