Beiträge von SchlesiM

    Eine Pauschalisierung nach dem Motto "Automatik für Komfortliebhaber / Handschaltung für Sportfahrer" halte ich für Unsinn. Schließlich kann eine moderne Automatik dem Handschalter in Bezug in manchen "sportrelevanten" Bereichen deutlich überlegen sein.


    Allerdings wird der Begriff "Sport" eben nicht immer nur im Sinne von "höchste Leistungen erreichen" interpretiert, sondern manchmal schlichtweg als "Betätigung, die einen fordert und Spaß macht".


    Für mich persönlich liegt darin die "Sportlichkeit" der Handschaltung. Weil sie eben einen etwas intensiverer Eingriff in den Antriebsstrang darstellt, und einen Vorgang, der nicht nur ein haptisches Erlebnis ist, sondern auch auch etwas mehr "Feedback" zum Geschehen vermittelt. Das fühlt sich eben nach "schöner Arbeit" und damit Sportlichkeit an. Auch wenn die reinen Zahlen (Beschleunigung, Kurvengeschwindigkeiten, Verbrauch, Ganzwechselverzögerungen, ...) häufig eher gegen die Handschaltung stehen.


    Ich vergleiche das mit dem Motorradfahren. Auch hier gehört das Schalten absolut zum Fahrerlebnis dazu und mir käme es niemals in den Sinn, ein Motorrad mit Automatik zu fahren (wie z.B. bei Honda im Angebot). Das fühlt sich für mich irgendwie total "falsch" an und lässt mich eine wesentliche Komponente beim Fahren vermissen. Ist aber natürlich sehr individuell und Geschmackssache. Ein Bekannter von mir fährt auch auf dem Motorrad Automatik und meint: nie wieder etwas anderes. Ich kann das durchaus nachvollziehen und verstehen, habe selbst aber eben einfach andere Präferenzen.

    Es fällt leider immer wieder (und auch immer wieder in diesem Forum) auf, dass sehr verkürzte, populistische, reißerische und aus dem Zusammenhang entfernte Behauptungen gepostet werden, die selbst einer kurzen Überprüfung nicht standhalten.

    Da hast du bestimmt Recht. Liegt leider oft in der Natur des Mediums. Wenn ich dran denke, was ich schon für Streitigkeiten hatte, weil man (ganz unbedarft) etwas per WhatsApp losgelassen hat, was der Empfänger komplett anders verstanden hatte … ;)

    Das Klimaventil käme in Frage. Das ist beim MX recht laut und macht vergleichbare Geräusche.

    Danke, guter Hinweis. Ich schalte mal die Klima ab, um zusehen, ob es dann nicht mehr zu hören ist. Da es so ein leises, eher "nicht mechanisches" Geräusch ist, würde ein sagen, dass es weniger direkt mit dem Motor zusammenhängt.


    Ich würde einfach nur gerne die verschiedenen Geräusche einordnen. Dass der Gebläsemotor im Beifahrerfußraum gut zu hören ist, habe ich bereits gelernt ^^ .

    Mal 'ne blöde Frage an die Gemeinde. Mir fällt beim Fahren (v.a. bei niedrigen Drehzahlen und im Schiebebetrieb mit wenig Gas nachgeben) ein Geräusch auf, das immer so für 2-3 Sekunden zu hören ist. Es ist nicht laut und ich würde es mal als blasend / zischend bezeichnen (wie ein Ventil, das man leise und mit wenig Druck abblasend hören würde). Kommt meines Erachtens aus Richtung Getriebe (also eher unten ggf. aber auch weiter hinten).


    Kann mir jemand sagen was das sein könnte? Habt ihr das auch? Weniger weil ich das auffälligen Defekt betrachte, sondern mehr aus technischem Interesse.

    einfach ein schranklicht reingelegt was mit Bewegungssensor

    Witzig. Bevor ich auf den Artikel (das IL-Licht) geklickt hatte, vermutete ich eigentlich, es würde sich genau um so etwas handeln. Bis ich gesehen habe, dass es doch mit Schalter und Anschluss ans Bordnetz läuft.

    Wenn der absolute CO2-Ausstoß zählen soll (und das wäre das einzig logische Verfahren, wenn man den wirklich senken wollte), bräuchte man gar keinen Grenzwert. :) Man muss lediglich den Aufschlag pro Liter Diesel und Benzin definieren und direkt an der Zapfsäule erheben.

    Darauf wollte ich doch gar nicht raus. Hier geht es nicht um die Steuerung des Nutzungsverhaltens des Endkunden (der natürlich über Preise an der Tanke, aber auch durch die Preise der Fahrzeuge gesteuert wird), sondern um die Steuerung der Hersteller (was die CO2-Richtlinien für die Flottenverbräuche machen). Und damit die Steuerung der Entwicklung von Technologien und Fahrzeugzuschnitten, die zukunftsträchtig und sinnvoll sind.


    Bevor man so etwas teilt sollte man sich schon selber über die Hintergründe informieren. Ganz nebenbei bemerkt würde laut aktueller Schätzung ein Liter Care Diesel mindestens das doppelte oder sogar bis zu 4,50€ kosten

    Meiner Meinung nach zu kurz gedacht. Diese Preise bemessen sich nach dem Status Quo der Entwicklung und gelten deswegen noch. Mit fortschreitender Entwicklung durch die Verfolgung als eine der (nicht alleinigen, sondern zusätzlich) möglichen Alternativen würden diese sich mit Sicherheit noch verändern (inkl. der Justierung der am Ende tatsächlich verwendeten Inhaltsstoffe wie z.B. das erwähnte Palmöl).


    Daran halte auch nichts für verlogen oder populistisch, weil genau dasselbe für die Elektromobilität doch auch gilt (hier aber offensichtlich akzeptiert wird): auch hier ist noch nicht final gelöst und bewertet, wie und zu welchen Kosten die notwendige Infrastruktur (inkl. Stromerzeugung) aufgebaut wird und in wie weit man verbrauchte Akkus (in den benötigten Mengen!) recyclen oder in einen anderen Nutzungszyklus überführen kann. Wenn die E-Mobilität mit Visionen arbeiten darf, dann sollte man das Alternativen dazu auch zugestehen.


    Ich bin überzeugt davon, dass es bereits ein guter Schritt wäre, sich vom Schwarz-Weiß-Denken zu lösen, das ich im Moment bei solchen Diskussionen wahrnehme. Also davon, dass Verbrenner generell schlecht und Elektro generell gut ist. Oder davon, dass Elektro die einzige gute Zukunftsstrategie sein muss, weil alle anderen Visionen schlecht sind. So etwas blockiert.

    Meiner Meinung nach liegt der Kardinalfehler bei den geltenden Bestimmungen darin, dass der zulässige CO2-Ausstoß relativ zum Fahrzeuggewicht bemessen wird.


    In meinen Augen sollte man für alle PKW schlicht und ergreifend einen einheitlichen Grenzwert festlegen (der dann ggf. durchaus auch nochmal realistisch nach oben korrigiert werden könnnte). Ganz einfach und eindeutiges Signal: der reine Spritverbrauch (und damit absolute CO2-Ausstoß) zählt. Punkt. Ist letztendlich doch auch so, oder? Wer ein kleines, leichtes Fahrzeug bewegt und entsprechend weniger Spirt verbraucht, nützt der Umwelt doch mehr, als wenn man mit viel Energieaufwand einen Haufen Gewicht bewegen muss. Selbst wenn der Verbrauch in Relation zu einem schwereren Fahrzeug nicht im gleichem Maß sinkt, wie das Fahrzeuggewicht. Am Ende zählt doch der absolute Effekt auf die Umwelt.


    Ich bin sicher, die Autoindustrie würde dann ganz schnell das Lied von der Effizienz des Leichtbaus und der Vernunft von auf das notwendige Einsatzmaß zugeschnittene Fahrzeuge anstimmen und wieder entsprechende Fahrzeuge anbieten, anstatt übergewichtige SUV und Hybrids anzupreisen, die elektrisch gerade mal 50km (wenn überhaupt) schaffen um sich danach mit ihrem gesamten Übergewicht doch wieder auf Verbrenner (mit entsprechendem, gewichtsbedingtem Mehrverbrauch) durch die Gegend zu schleppen. Ganz ehrlich: dass die meisten Hersteller kleine, leichte "Vernunftsautos" (die einem vor wenigen Jahren übrigens noch als umweltbewusst angepriesen wurden) aus ihrem Programm streichen (bzw. aufgrund des Drucks durch die geltenden Bestimmungen streichen müssen, weil nicht mehr wirtschaftlich) ist doch einfach nur krank!


    Man sollte tatsächlich dazu übergehen, was einem der gesunde Menschenverstand doch eigentlich sagt: dass es eben keine eierlegende Wollmilchsau und kein generelles Allheilmittel gibt, sondern wir wieder mehr Fahrzeuge brauchen, die auf individuelle Einsatzzwecke zugeschnitten sind. Da macht der elektrische Antrieb ja in bestimmten Bereichen durchaus Sinn (z.B. innerstädtischer Verkehr), aber eben nicht überall. Etwas, was übrigens die aktuelle Smart-Werbung tatsächlich vermitteln will (was ich sehr gut und bemerkenswert finde). Menschen, die im "Outback" wohnen, Fernpendler oder solche, die ihr Fahrzeug in der Freizeit gerne und oft für weitere Strecken und Ausflüge ins umliegende Ausland nutzen, wären mit anderen Antriebstechnologien besser bedient. Von der Problematik der Verfügbarkeit der notwendigen Infrastruktur, den Effekten der Stromgewinnung und der Produktion der Akkus, sowie deren Entsorgung mal abgesehen.


    Dann müsste die Autoindustrie aber wieder stärker diversifizieren (und das sogar auf mehreren Ebenen), was teuer ist und damit den erreichbaren ROI mindert. Was man also gar nicht möchte. Ebensowenig wie die Politik, weil's dann irgendwie doch wieder zu kompliziert wird. Dort schafft man ohne die Hilfe der McKinsey's dieser Welt ja schon die bestehenden Aufgaben nicht mehr in Eigenregie. Wobei - die Beraterschaft würde sich über mehr Komplexität durchaus freuen, weil so etwas das Geldsäckel munter klingeln lässt.


    Ich halte die aktuellen Regelungen und angeblich umweltorientieren Programme und Regelungen (sowohl von Politik wie auch der Autoindustrie) schlichtweg für verlogen. Umso mehr, als dass ich nicht davon ausgehe, dass die Entscheidungen auf Kurzäugigkeit und mangelnde Intelligenz zurückzuführen sind, sondern man sehr genau weiß, was man im Moment für einen Schindluder treibt und eigentlich andere / zusätzliche (aber eben weniger einträchtige bzw. komplizierter umsetzbare) Lösungen angeraten wären.

    Bei Gebrauchtwagenkauf eines 2.0l ND wird ja immer mal wieder die Frage gestellt: 160PS oder 184PS Variante?


    Bzgl. der Fahrleistungen ist der Unterschied klar (184PS etwas mehr Schmackes, aber primär erst in den oberen Drehtalbereichen, trotzdem natürlich keine komplett andere Liga). Auch fällt wohl der Klangcharakter etwas unterschiedlich aus (160PS kerniger, 184PS ggf. etwas komfort-/langstreckenfreundlicher, weil leiser/etwas kultivierter).


    Was mich aber interessieren würde: welcher der beiden Motoren wäre im Hinblick auf die Langlebigkeit/zu erwartende Laufleistung vorteilhafter?


    Soweit mir bekannt ist, wurden am 184PS Motor folgende Änderungen vorgenommen:

    • vergrößerter Lufteinlass
    • größere Drosselklappe
    • geänderter Ansaugkrümmer
    • größerer Querschnitt Einlassventile
    • größerer Nockenhub
    • leichtere Auslassventile
    • leichtere, geänderte Kolben
    • leichtere Pleuel
    • neues Zweimassen-Schwungrad
    • höherer Einspritzdruck

    Lassen solche Änderungen Rückschlüsse auf die Langlebigkeit zu (besser/schlechter)? Oder ist das am Ende "Jacke wie Hose"?