3500km...Sind wir nun schon fast gefahren. Und wir haben schon sooo viel gesehen und erlebt.
Aber beginnen wir von vorn.
Unser Start in Hamburg war sehr feucht. Es hat geschüttet. Dennoch sind wir offen gestartet. Ab Dänemark kam dann die Sonne raus. Im Dunkeln haben wir unsere erste Tagesaufgabe dann gemeistert. Die Wikinger taufe.
Tag zwei ging es morgens direkt zu einem Autofriedhof, wo wir den ersten ABBA Tour Bus finden müssten. Noch liegt hier kein Schnee, aber das wird sich heute noch ändern. Heute Nacht verbringen wir mit zwei anderen Teams in einer Unterkunft. Auf dem Weg zur Unterkunft stand er plötzlich da. Ein Elch. Der Vermieter ist begeistert von unseren Autos und bietet uns noch eine Runde im Whirlpool an. Da sagen wir nicht nein.
Und über Nacht gibt es dann endlich richtig Schnee. Also fängt der Tag mit Schrauben an. Spikes müssen in die Räder. Erstmal nur hinten.
Heute am Tag drei müssen wir bis nach Vilhelmina. Dort werden wir morgen ein besonderes Event haben. Wir kämpfen uns durch die teilweise sehr verschneite Landschaft und kommen erst sehr spät am Abend an. Heute mussten wir übrigens ein echtes Geisterhaus finden. Ziemlich gruselig, bei untergehender Sonne.
Am Tag 4 geht es endlich aufs Eis. Dafür schrauben wir morgens auch vorn noch Spikes rein. Beim Ice driften hatten wir viel Spaß. Genauso wie alle anderen Teams.
Aber irgendwann müssen wir weiter. Auf dem Weg nach bodø passiert es dann. Ein Auto kommt uns und einem mitfahrenden Team entgegen und drängt uns von der Straße. Wir beide liegen im Graben. Aber nach kurzer Zeit kommt ein einheimischer und zieht uns raus. Gott sei Dank. Auf dem Weg nach Norwegen überqueren wir einen Pass und es wird zum ersten Mal richtig kalt. -26 Grad! Aber mit der tollen Heizung ging auch das wieder offen.
An der Tankstelle treffen wir dann einen Norweger, der sich sehr über uns amüsiert. Wir sind ins Gespräch gekommen und der gute Ivan hat uns noch ein Geschenk gemacht. Als Jäger hat er seine Kühltruhe voll und hat uns Elchfleisch, Rentierfleisch und Robbenfleisch geschenkt. In der Nacht ging es dann weiter mit der Fähre auf die Lofoten.
Ein bisschen Schlaf gab es hier auch. Noch im Dunkeln sind wir nun auf den Lofoten angekommen und haben den Sonnenaufgang genossen. Danach sind wir den Lofoten Richtung Norden folgend weiter gefahren und haben die Landschaft genossen. Die Lofoten sind im Sommer sowie im Winter, einer der schönsten Flecken Erde, die es gibt.
Heute Nacht sind wir wieder mit 3 anderen Teams zusammen in einer großen Unterkunft. Und jetzt gibt es endlich die Fleischplatte. Wir finden alles sehr, sehr lecker.
Nun haben wir schon 2 große Highlights erlebt, Ice driften und Lofoten. Fehlen noch die Polarlichter. Aber erstmal hatten wir ein ganz anderes Problem. Wir haben nicht mehr alle Schrauben. Nein, nicht im Kopf, sondern an unseren Reifen. Dank eines Werkstattmeisters in Norwegen, der Holländer ist und Deutsch sprechen kann, wurde aber schnell Abhilfe geschafft.
Und dann war es endlich so weit, Polarlichter....
Fortsetzung folgt
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