Beiträge von Onkel Hotte

    Ich weiss ehrlich gesagt auch nicht so recht, was ich von dieser ganzen 0W20 versus 5W30 Diskusion halten soll.

    Als wir vor etlichen Jahren vom 15W40 bzw. 10W40 auf ein 5W40/30 reduzierten hag es genauso viele böse Zungen gegeben, die bei Nutzung dieser Plörre den schnellen Motortod attestierten.Und siehe da,es geschah nichts, die Motoren liefen, wie die Uhrwerke.

    Wenn es um Viskositäten ging war ich immer der Überzeugung und, das bin ich im Grunde heute noch, den Herstellerangaben zu folgen, denn er muss es wissen.

    Ich bin mir nicht so sicher,ob es richtig ist, diesem Totschlagargument zu folgen, der Hersteller mache das mit dem dünnen Öl nur um den Flottenverbrauch zu senken?

    Denn die Motorenentwicklung ist immens vorangeschritten, sehr viel andere Hersteller lassen Ihre Motoren mit der gleichen dünnen Soße laufen und sie laufen alle unter verschiedensten Bedingungen (Vertreterautos ect)

    Die werden alle nicht geschont und ich wüsste von keinem signifikanten Anstieg an Motorschäden,insofern ist es vielleicht alles ein bisschen viel Hysterie und wir werden in ein paar Jahren ein 0W20 als ein völlig normales und für moderne Motoren gut funktionierendrs Öl erachten, sofern wir dann nicht elektrisch fahren.

    Ich denke,wenn man einigermaßen pfleglich mit ihm umgeht, in Bezug auf warm fahren und ihm seine Inspektionen zukommen lässt, dann hält der nicht weniger lange,als andere vergleichbare Benziner auch.

    Letztenendes bekomme ich alles kaputt, wenn ich es entsprechend behandel.

    Aber,das ist ein ausgereifter 2.0 L Motor,ein bisschen Pflege dann wirds schon laufen.;)

    Ich bin beruflich viel im Auto unterwegs,da ist man ständig dem teilweise nervenden Verkehr ausgesetzt.Da kann als Gegenpol,der Fahrspass auch schon mal so interpretiert werden,das man einfach den Deckel aufmacht und ohne Stress mit 80-90 km/h Wind und Sonne genießt.

    Zahlreiche Untersuchungen haben aber ergeben, dass die meisten Autofahrer(innen) nicht mit voller Kraft auf das Bremspedal treten und damit eine maximal mögliche Verzögerung des Fahrzeuges nicht erzielt wird!

    So oft wie es in meinem Autoleben eine Notbremsung erforderte,bin ich immer automatisch mit soviel Druck reingestiegen, das sofort das ABS kam.
    Den Rest hat dann bis zum Stillstand das Auto geregelt.
    Aber vielleicht hängt der Druck mit dem man reinsteigt tatsächlich von der Intensität des Schreckmomentes ab?

    Also aus meiner Erfahrung ist so,wenn die Schrecksekunde da ist,dann dosiert man nichts mehr...man latscht nur noch voll rein.
    Ich glaube nicht, das der Assi da noch irgendetwas nachlegen kann.
    Es sei denn,man erkennt das Hindernis zu spät, dann leitet der Assi eben die Notbremsung ein.