Beiträge von Ceen

    Die Nachtaufnahme auf dem Parkplatz sieht gut aus, ABER jedes frisch polierte Auto sieht bei der Beleuchtung irgendwie gut aus.

    Die typische Farbe, bei der jeder fragt, ob das denn Folie sei (beschönigende Umschreibung für "wie hässlich ist das denn") :D

    Das war tatsächlich auch mein erster Gedanke.


    Nebenbei, nur der Frontspoiler ohne Seitenschweller und Heckansatz sieht schon recht unfertig aus.

    Yokohama hat auch irgendwie immer optisch ansprechende Reifen gebaut.

    Da würde ich Yokos auf eine Stufe mit Toyo Proxes T1, Eagly F1 und Dunlop SP900 aus dem Ende der 90er sehen.

    Der Semi wäre ja der Advan A048 (Nachfolger vom A032?).


    Da ich ein paar PM's dazu bekommen habe, möchte ich kurz meine deutliche Meinung zu Semis erklären:

    - Semis sind knüppel hart und verringern den Fahrcomfort im Alltag deutlichst!

    - Semis sind im kalten Zustand, bei Feuchtigkeit und vor allem bei Nässe unterirdisch, im Vergleich zu guten Sportreifen

    - Semis können nicht einfach wie ein normaler Reifen aufgezogen werden. Man braucht Reifenwärmer, um die Karkasse weich zu bekommen. Zieht man sie normal auf, kann es schnell so einer Beschädigung der Karkasse kommen -> Reifen für die Tonne


    Vor allem ist die Kaltperformance das größte Ausschlusskriterium für mich.

    Genau so würde ich auch keine PlingLong fahren, die meinen Bremsweg um mehrere Meter verlängern.

    Meine persönliche Meinung ist, dass Semis eine Gefährdung im Alltagsverkehr darstellen.

    Vor allem gepaart mit der Tatsache, dass manche Fahrer denken, sie können es jetzt so richtig knallen lassen - immerhin hat man ja Rennreifen drauf.

    In meinem alten Bekanntenkreis sind mehrere Leute aus neugier auf Semis gewechselt und der Tenor war stets anti Semis für den Alltag.


    >>> Auf dem Track sieht die Welt natürlich komplett anders aus! <<<

    aber warum ein "Semislick" im öffentlichen Verkehr?

    Bei der Performance der aktuellen Straßenreifen, gibt es keinen rationalen Grund, sich für den Alltag für einen Semi zu entscheiden.

    Semis zu fahren, weil man die Optik besser findet, ist noch das nachvollziebarste Argument.

    Ich weiß, was ich will, ich weiß nur nicht, wie ich da am besten hinkomme.

    Das meine ich mir planlos.

    Schnapp dir doch einfach einen Tuner mit der nötigen Erfahrung und lass dir das gesamte Konzept in deinem Budget ausplanen.

    Dabei eine Prioliste erstellen lassen, um die einzelnen Positionen nacheinander abzuschließen.

    Alternativ das komplette Konzept auf einen Schlag erledigen, was dir vermutlich Zeit und Geld ersparen wird.

    Den Satz mit dem Fahrwerk habe ich ja vollkommen überlesen.

    Wie Skoddy schon schreibt, ein Fahrwerk in den Dimensionen von Öhlins was optimal auf top End Reifen abgestimmt wird, wirst du merken.

    Wenn du dir jedoch dabei schon nicht sicher bist, dann solltest du dein komplette Projekt nochmal überdenken und gründlich von Anfang auf neu planen.

    Idealer Weise direkt im Austausch mit Menschen, die das Knowhow haben dein Projekt zu verwirklichen.

    Weil auf mich wirkt deine Herangehensweise zwar sehr ambitioniert, aber planlos.

    Vielleicht hilft es insgesamt dem Verständnis, dass es hier mehr um eine Sehnsucht als einen Sinn geht.

    Darauf bezog sich ja meine erste Frage und es ist generell etwas, dass ich nachvollziehen kann. ;)

    Der Unterboden sollte aber mit den Streben kompatibel sein.

    Die Bleche vom Kit kommen dann zwischen Unterboden und Verstrebung.

    Kann mich da aber auch irren.

    Am besten mal bei SPS nachfragen.

    Verus hat auf ihrer Seite Angaben zur Drag-Reduktion.

    Interessant wäre dabei das komplette Unterboden Kit inkl. Diffusor.

    Für mich stellt sich die Frage: sind 1000kg fahrbereit eine willkürliche Zahl, die du dir vorgenommen hast, oder geht es dir um eine gesteigerte Performance?

    Und eine weitere Frage: wird dein ND im Alltag bewegt, oder nicht?

    Weil strickt auf das Gewicht zu beharren, wird dir am Ende im Weg stehen, da Performance Upgrades zusätzliches Gewicht bedeuten (bsp. Verstrebung).

    Performance und Alltag lassen sich jedoch ganz gut kombinieren - wenn man will, relativ radikal.

    Der Teppich im Innenraum ist ja nicht alles und nach meiner Einschätzung auch deutlich schwerer als 2.5kg (hatte den ja selber draußen und in der Hand).

    Alle Verkleidungsteile außer dem Cockpit, sprich A Säule inkl. Speaker, Türverkleidung komplett (Schalter für Fensterheber gegen kleine Aluschalter von Conrad tauschen) inkl. Lautsprecher, Mittelkonsole, alles hinter den Sitzen bis aufs Blech raus, die feste Dämmung unter den Sitzen auf dem Blech, Kofferraumverkleidungen, etc. sollten dich aber schon recht weit bringen und du kannst den ND damit noch immer im Alltag bewegen.

    Dann Batterie und schauen, ob ein Bügel leichter ist als der serien Bügel.

    Wenn das alles durch ist und du nur noch in deinem leeren ND sitzt, würde ich mich bemühen die Performance zu steigern.

    Damit meine ich nicht zwingend die Leistung, außer du fährst nur top Speed auf gerader Strecke.

    Dazu gehört hal auch den Drag zu reduzieren und sofern du Kurven magst, Downforce zu erhöhen.

    Das Unterbodenkit inkl. Diffusor bekommt laut deren Aussage beides hin und wäre mein erster Ansatz.

    Die Cannards sind nicht einzutragen, also ignoriere ich die mal.

    Mein nächster Punkt wäre ein anderes Fahrwerk, statt dem SPS Street Kompromiss.

    Unter Umständen wären neue Reifen eine weitere Überlegung.

    Anekdote an der Stelle - ich habe 2 Wagen mit ~180-220 PS und unter 800gk mit halb vollem Tank aufgebaut.

    Derby1 G40 mit komplett geändertem Motor / Lader und Kadett C-Coupe 2.4 doppel Weber.

    Es war zwar eine Zeit lang spaßig mit einem leeren Auto durch die Gegen du fahren und im Antritt so ziemlich alles zu zerblasen.

    Allerdings hielt der Spaß nicht wirklich lange an, weil du wirklich unglaublich viel Kompromisse eingehen musst.

    Daher mein Tipp, Gewicht mit Sinn und Verstand reduzieren und sich in erster Linie um eine bessere Performance kümmern.

    Fiepen kommt auch gerne durch Störungen über die Lautsprecher.

    Auch wenn man die Anlage gemutet hat.

    Da lohnt es immer mal genau mit dem Ohr an den Speaker zu horchen, bevor man etwas anderes angeht.