Beiträge von Svanniversary

    Gehört hier wohl nicht her, aber irgendwer muss mir irgendwo mal erklären, was an Wanken = 0, inklusive verschlechtertem Wankkopieren, weniger Wanklenken usw. so toll ist. Seid ihr nur auf topfebenen Rennstrecken unterwegs, oder benutzt ihr Euer Fahrzeug auch mal im öffentlichen Straßenverkehr?


    P.S.: Ich will den Thread hier nicht mißbrauchen. Wenn jemand die Kraft hat diese Diskussion mal zu führen, können wir vielleicht einen neuen Thread aufmachen.

    Ich kaufe den Wagen neu, weil ich eine bestimmte Farbe und Ausstattung haben möchte und vielleicht noch, weil ich dann sicher sein kann dass keiner vorher die Mechanik gequält hat.
    Eine neuwertige Schürze gegen eine andere neuwertige Schürze zu tauschen, die durch exakt dasselbe Lackierstrasse gelaufen ist, sehe ich persönlich nicht als Problem an.


    Ist sicher dumm gelaufen, aber wenn man sich mal in die Situation des Händlers versetzt, kann man vielleicht verstehen, dass der eine vernünftige Lösung sucht und den Wagen nicht einfach für ein paar tausend Euro weniger mit den großen Schild "stark beschädigter Unfallwagen" an die Strasse stellt.


    Ich finde einfach man muss bzw. kann da ruhig ein bisschen vernünftig und realistisch sein.
    Jetzt ist das so ein großes Ding und zwei Tage nach der Abholung hat der Wagen dann den ersten Steinschlag, oder bekommt eine Macke auf dem Supermarktparkplatz.
    Sicher alles ärgerlich, aber das Auto bleibt benutzbar und die Welt geht auch nicht unter.


    Ich liebe meine Stereoanlage, meine Uhren und meine Autos. Und sie alle haben mittlerweile Gebrauchsspuren.
    Da habe uch mich anfangs auch jedesmal darüber geärgert, aber geändert und geholfen hat das erstens nichts und zweitens hat es mich wenige Wochen später gar nicht mehr gestört.


    Man kann sich aufregen, oder man kann es sich gelassen gut gehen lassen.

    Tja und dann wird es sehr spitzfindig, weil das nämlich ggf. ein Unfallwagen ohne Wertverlust ist, weil das defekte Teil ohne weitere Einschränkungen durch ein Neues ersetzt werden konnte.


    Nur damit ich das richtig verstehe, hier wurde ein maximaler Rabatt bei einem weit entfernten Händler ausgehandelt, es wurde ein Karosserieanbauteil beschädigt, dass in Folge durch ein gleichwertiges neues Ersatzteil getauscht wurde und es wurden zusätzlich vom Händler auch noch mehrere Möglichkeiten der Abwicklung inklusive eines weiteren Rabattes angeboten?


    Wie gemein ...


    P.S.: Es mag unvorstellbar klingen, aber ein Fahrzeug ist ein normales Wirtschaftsgut, dass für den Ge- und Verbrauch bestimmt ist, Kratzer bekommt und den Neuzustand verlässt, in dem Moment in dem der Händler das Kennzeichen anschraubt. Ich empfehle eine Entspannungstherapie.

    Ich habe das Getriebe vermutlich schlicht überbeansprucht.
    wolli: Das könnte dir natürlich evtl. auch blühen wg. Spa etc. ;)

    Das geht normalerweise nicht, wenn das Getriebe vernünftig ausgelegt ist und keine Material- oder Fertigungsfehler vorliegen.
    So etwas darf auch bei Dauervollgas nicht passieren.

    Auf der anderen Seite stehen meine überwiegend negativen Erfahrungen mit Werkstätten und da gehören die Händler auch zu. Die haben mich schon sehr früh ein paar mal über den Tisch gezogen. Daraus habe ich gelernt. Deshalb blieb es dann bei Versuchen.

    Mein Weltbild ist da zum Glück noch deutlich positiver. Ich suche mir meine Werkstätten bzw. Händler sehr sorgfältig aus und damit bin ich bisher auch immer sehr gut gefahren - faire Preise für ordentliche Arbeit. Dafür schaue ich dann auch nicht auf den letzten Euro und werde im Gegenzug gut behandelt, wenn es mal ein Problem gibt.
    Ich habe natürlich auf jeden Fall den Vorteil, dass ich mich mit der Materie sehr gut auskenne. Wenn es da Missverständnisse oder Ungereimtheiten gibt, spreche ich das direkt an und zeige auch, dass sie so etwas bei mir besser nicht versuchen. Danach läuft es dann meistens ganz gut.

    Das mag ja auch sein, aber unter welchen Umständen?Bei meinem jetzigen Auto (Schwede) sind sich die Foren einig das man bei 10tkm das Öl wechseln muss wenn man lange mit dem Auto Spaß haben möchte. Der Hersteller gibt 20tkm Intervall vor, und würde ich in irgendeinem anderen Land in Europa wohnen wäre das auch vollkommen ausreichend weil der Wagen niemals auch nur 100km mit >200km/h gefahren worden wäre.


    Also ist das Problem das der Hersteller wahrscheinlich einfach zu wenig einfach zu wenig Erfahrung in Deutschland hat. An sich nicht viele verkaufte Fahrzeuge, und noch weniger in Deutschland können zu so was führen. Und es gibt auch Autos bei denen bekannt ist das die Motoren nicht dafür gebaut sind über lange Strecken mit >200km/h bewegt zu werden und dann vergleichsweise schnell das zeitliche segnen.

    Tja, Mist wenn der Hersteller falsch auslegt. Es gibt aber keinerlei Indizien dafür, dass das bei Mazda so ist. Im Gegenteil sind die Fahrzeuge eher für ihre Robustheit und Langlebigkeit bekannt. Ich mache mir da definitiv keine Sorgen.


    Wenn man so etwas vernünftig erprobt, was ohne weiteres auf dem Prüfstand möglich ist, dann sollte es da keine Probleme geben. Dazu kommt noch, dass dem Mixxer Dauervollgas auf der Autobahn erspart bleibt, weil das einfach kein Spass macht. Den restlichen Betrieb sollte der Motor locker wegstecken.


    Probleme mit der Standfestigkeit auf der Autobahn sind selten geworden und wenn dann sind es überwiegend thermische Probleme, sprich der Motor oder einzelne Komponenten werden zu warm. Mit der Ölqualität hat das nicht viel zu tun.