Beiträge von Svanniversary

    Die Diskussion hatten wir schon einmal. Ja, das liegt an der Kinematik und war auch genau das, was mich am Ende so gestört hat, dass es ein Gewindefahrwerk geworden ist.

    Ich glaube persönlich nicht, dass es mit den Antriebswellen, oder dem Triebstrang zu tun hat, da man das Verhalten auch einfach nur über Querkraft provozieren kann.


    Ich habe eher die Vermutung, dass es entweder an der Kinematik an sich liegt (Spur-/Sturzänderungskurve), oder eher noch an der Auslegung der Druckanschläge.


    So etwas machen andere Hersteller wie Ford auch und das wird z.T. bewusst eingebaut. Das wirkt quasi als kurzer Erschrecker für den Kunden, dass die Hinterachse weich wird, obwohl der eigentlich Grenzbereich noch gar nicht erreicht wird, quasi als Vorwarnung für den ungeübten Kunden. Wenn man weiß was man tut, ist es dagegen einfach nur lästig und verhindert die saubere Linie.


    Am effektivsten bekommt man das tatsächlich mit einem Gewindefahrwerk in den Griff, mit anderer Federwegauslegung und anderen Druckanschlägen.

    Nur Stabis können eventuell auch helfen, weil ich dann den kritischen Bereich später, oder nicht mehr erreichen, aber es müssen dann Stabis an beiden Achsen sein. Nur an der Hinterachse reicht erstens die Wankabstützung nicht und zweitens verschiebe ich damit die Balance nach hinten und das Auto wird stark übersteuernd.


    Mit dem richtigen Fahrwerk tritt das Phänomen nicht mehr auf. Weder beim KW V3, noch beim Öhlins konnte ich das reproduzieren. Daher glaube ich nicht, dass es aus dem Triebstrang kommt.

    Ja, ist normal. Wenn die Zahnräder stehen kann es zu Blockaden kommen. Wenn das im ersten, oder Rückwärtsgang passiert einmal ein- und wieder auskuppeln und noch einmal versuchen.

    Während der Fahrt sollte das nicht passieren.