Das hängt von der Übersetzung der Achsen ab. Die 40er Rate an der Hinterachse mit einer sehr direkten Übersetzung ergibt beim MX-5 dieselbe effektive Federrate, wie die 70er Feder vorne, mit deutlich schlechterer Übersetzung. D.h. die effektiven, also bezogen auf das Rad wirksamen, Federraten sind dann, unter Berücksichtigung der Stabiraten, vorne und hinten annähernd gleich hoch, so wie es bei einem 50:50 Auto für ein neutrales Setup sinnvoll ist.
Mit Übersetzung ist der Hebelarm gemeint, auf dem die Feder wirkt.
Wenn der BRZ an beiden Achsen sehr direkte Übersetzungen hat, dann ist die effektive Federrate ggf. sogar höher, als beim MX-5.
Vielleicht ist es aber auch eine andere, weniger sportliche Auslegung.
Zusätzlich zur Feder muss man dann prinzipiell auch noch den Stabi mitbetrachten. Je nachdem wie der ausgeführt ist, werden dann auch die Federn angepasst.
D.h. entweder wie beim MX-5 mit eher geringer Stabi-Rate straffere Federn, oder umgekehrt, wenn das Auto sehr hart stabilisiert ist, ggf. etwas weichere Federraten.
Ich habe nicht genug Hintergrundinfos zum BRZ, aber ich vermute stark, dass die o.g. Gründe da mit hinein spielen.