Beiträge von Svanniversary

    Gehört ein Fahrzeug nicht zu einem genehmigten Typ, so hat der Verfügungsberechtigte die Betriebserlaubnis bei der nach Landesrecht zuständigen Behörde zu beantragen.

    § 21 StVZO - Einzelnorm


    Das ist der entscheidende Passus. Die Software der Motorsteuerung ist emissionsrelevant und damit selbstverständlich auch Teil der Typgenehmigung. Wenn ich einen Teil der Typgenehmigung verändere, muss ich eine Änderungsabnahme nach §21 vornehmen, da ansonsten keine Betriebserlaubnis vorliegt.

    Der Typ mit der neuen SW wurde nicht genehmigt, es sei denn es liegt eine ABE vor.


    Das sich das bzw. etwas nur schwer nachvollziehen, oder prüfen lässt, ändert nichts an der Rechtsgrundlage.


    Als Ausblick wird ab ca. 2023 ein Software Update Management System (SUMS) gefordert.

    UNECE WP.29 - Neue UN-Regelungen zu Automotive Cyber Security
    Die UNECE setzt mit WP.29 neue Standards in der Automobilindustrie. Eine Typzulassung ist bald nur noch mit einem zertifizierten CSMS möglich.
    www.magility.com

    Dort muss der OEM nachweisen, mit welcher SW das Fahrzeug ausgeliefert wurde und dass für diese SW eine Typgenehmigung vorliegt. Das gilt dann für den gesamten SW-Verbund im Fahrzeug und wenn einzelne SW geändert wird, muss das auch entsprechend genehmigt und nachgewiesen werden.

    Dann gibt es also eine Datenbank gegen die geprüft werden kann, ob das Auto sich noch im Auslieferungszustand befindet.

    Mit der gleichen Gesetzgebung werden auch Vorschriften zur CyberSecurity, also dem Schutz der Manipulation von Steuergeräten kommen. Ggf. hat sich das Thema dann sowieso erledigt, weil Änderungen nur noch zusammen mit dem Hersteller vorgenommen werden, da nur dieser auf die SW zugreifen kann.

    Richtig. Wir suchen die Kombination aus möglichst weichen Federn mit dazu passenden Dämpfern ohne Stößigkeit. Das bietet das Serienfahrwerk ohne die Bilstein Bestückung.

    Ob ein Koni-Dämpfer in Verbindung mit den Serienfedern noch komfortabler ist, entzieht sich leider meiner Kenntnis.

    Hmm, das hört sich ja fast an, als wenn es einen reproduzierbaren UseCase gibt. Vielleicht doch irgendeine Art von Bauteilschutz, die unter bestimmten Randbedingungen ein zu schnelles Schließen der Kupplung vermeidet? Da kenne ich aber bisher nur Drosseln und die verlangsamen das Pedal nur und lassen es nicht hängen.

    Ich würde da auch lieber nachfragen. Die Federbestückung wird geändert und ist nicht identisch zwischen mit und ohne Bilstein. Das weicht dann vom typisierten Zulassungsstand ab. Das dürfte ja nur eine Formsache sein, da die Eignung ja offensichtlich gegeben ist ;) .

    Zweimal, dabei habe ich aber auch willentlich versucht so viel Gummi wie möglich beim Anfahren liegen zu lassen.

    Hängen geblieben, oder ist das Pedal nur langsam zurück gekommen? Vermute, dass das die eingebaute Drossel zur Materialschonung beim sogenannten „Knallstart“ ist ;) .