Beiträge von Svanniversary

    Was meinst Du was passiert, wenn die Lichtmaschine die Batterie während der Fahrt mit relativ hohen Strömen lädt? Ist Dir dabei schon einmal eine Batterie explodiert?
    Das der Hnweis dennoch drinsteht ist klar und dient dem vollständigen Haftungsauschluss.
    Das ist der Grund:
    „Immer wieder den Ladezustand der Batterie beim Laden überprüfen, damit ein Überladen vermieden wird! Wenn Bleiakkus über ihren maximalen Ladezustand hinaus geladen werden, bildet sich Knallgas. Bereits ein Funke genügt und es kommt zu einer heftigen Explosion.“
    Quelle: https://www.wiesentbote.de/201…-laden-und-ueberbruecken/


    Das sollte man generell vermeiden und ein modernes Ladegerät tut das auch.


    Man sollte aber natürlich auch schauen, ob die Entlüftung offen ist, da diese für den Transport im der Regel mit Stopfen verschlossen ist und das gerne mal vergessen wird.

    Ähm, ernsthaft? Hatte der keine Lust mehr? Gespart hast Du jetzt genau die 1,37 netto für den Stopfen zum Innenraum.
    Das Ding ist in dem Zustand in 5 Minuten ausgebaut. Ich würde das definitiv noch machen und den Stopfen setzen. Darüber hinaus hätte ich Bedenken, dass das Ding so lose selber Geräusch macht, oder irgendwo anschlägt, da ja die Abstützung durch den Schlauch fehlt.
    Vom Geräusch kann man das sicher so lassen, aber mich würde das stören.

    Mich würde interessieren wieviel Platz die Hintere im Kofferraum benötigt?
    Hier hab ich null Toleranz, weil Gepäck Vorrang hat.
    Daher meine Zweite Frage: Macht es Sinn nur die Vordere gegen die Mazda Serienstrebe zu tauschen ?
    Gibt es eine Alternative für die Hintere Domstrebe, zB Unterbodenstrebe.

    Vorne und Unterboden ist eine Alternative. Nur vorne würde ich nicht machen, da der Steifigkeitsunterschied zwischen vorne und hinten dann doch unangenehm auffällt.
    Die Strebe trägt im Kofferraum minimal auf. Mit weichen Taschen bekomme ich im Prinzip dasselbe rein wie vorher, so dass es mich nicht stört. Bild habe ich nicht verfügbar, aber man findet bei Google was, wenn man nach vergleichbaren Lösungen sucht (ich möchte hier keine Konkurrenz verlinken).

    Wichtig, nicht vergessen die Stopsel oben aufschrauben! Beim Laden entstehen Gase die raus müssen, sonst kann es die Batterie zerreißen.

    Das würde mich sehr wundern, denn die Batterie hat eine Be-/Entlüftung. Ansonsten würde das auch beim Laden während der Fahrt passieren.
    Lediglich, wenn man die Batterie mit sehr hohen Strömen lädt, so dass sie ausgast, was man generell nicht tun sollte, wäre es besser wenn die Verschlussschrauben auf sind.

    Gibts da nicht irgendwie sowas wie ne Entlüftung, die man sich damit flutet?

    Ja, Du flutest den Ausgleichsbehälter und schlimmstenfalls den Aktivkohlebehälter, was diesen wirkungslos macht.
    Falscher Ehrgeiz und technisch definitiv nicht sinnvoll.

    Ja, sicher. Ich sagte doch, dass ich die Technik OEM-seitig verfolgt habe und weiß wie das funktioniert.


    Also clutch by wire, d.h. keine physikalische Verbindung zwischen Pedal und Kupplung - Du glaubst doch nicht, dass das Kupplungspedal irgendetwas damit zu tun hat, was die Kupplung dann wirklich macht. Da gibt es Rampen, Verzögerungsglieder, Bauteilschutz, usw. Nimm die Diskussionen zum elektronischen Gaspedal, pack noch einmal eine Schippe drauf und dann bekommst Du eine Vorstellung davon, was da kommt. NmE wird das auch nicht lange dauern, bis das Kupplungspedal dann durch einen Schalter am Schalthebel ersetzt wird (es lebe die Schaltautomatik, VW Käfer, 1970). Die Variante ohne Kupplungspedal wird dann nämlich noch günstiger.


    Aber ich hatte ja auch schon folgendes geschrieben:

    Besonders sportlich sind diese Varianten normalerweise nicht, aber da kann man sich ggf. überraschen lassen, wie gut die Applikateure das hinbekommen.

    Vielleicht fährt es sich wie ein normaler Handschalter, aber es würde mich doch sehr wundern, wenn die Möglichkeiten hinsichtlich Bauteilschutz und Komfort nicht ausgenutzt werden. Zur Erinnerung, wir hatten auch hier im Forum schon Mitglieder, die sich über die hydraulische Kupplungsdrossel aufgeregt habe, die man normalerweise kaum bemerkt und die auch „nur“ Bauteilschutz macht.


    Das ist aktuell eine Sparlösung für kostengünstige Autos, um noch ein paar Grämmchen CO2 zu sparen, ohne ein teures DSG zu verbauen. Das Thema „Erhalt des Schaltgetriebes“ kannst du wirklich getrost in die kreative Marketingecke packen.


    Für mich ist das definitiv dichter am halben Kompromiss, als an einer ganzen Lösung. Ich bin da aber sicher voreingenommen, weil ich kein Problem mit DKGs, auch in sehr sportlichen Fahrzeugen habe. Dann lieber gleich so etwas, mit dem ich auch auf der NOS, bisher sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Also für mich bitte konventioneller Handschalter, oder gutes DKG.

    - iMT in Verbindung mit 48V ist bereits in Serie bei KIA zu fahren, wurde vom deutschen KIA-Kompetenz-Zentrum mit Fokus auf den europäischen Markt und seine Vorliebe für‘s Schalten entwickelt.

    Ein schönes Beispiel, dass Marketing funktioniert. iMT ist die Sparvariante, wenn einem der Einsatz eines DSG/Automaten zu teuer ist. Das System habe ich von der OEM-Seite schon länger verfolgt und das ist primär, sekundär und tertiär kostengetrieben, aber das lässt sich natürlich schlechter vermarkten ;) .
    Das einzige was man damit machen kann, ist den Triebstrang zu trennen, aber alle anderen Nachteile bleiben.
    Pro
    - segeln
    - automatisches anhalten und anfahren


    Contra
    - keine automatische Gangwahl
    - keine zugkraftfreies schalten
    - längere Schaltzeiten
    - deutlich schlechterer Komfort in Zusammenhang mit Fahrerassistenzsystemen
    - keine manuelle Beeinflussung der Kupplung und damit fahrdynamisch dichter am Automaten, als am Handschalter


    Besonders sportlich sind diese Varianten normalerweise nicht, aber da kann man sich ggf. überraschen lassen, wie gut die Applikateure das hinbekommen.
    Da bin ich dann auch mal altmodisch und bevorzuge entweder den klassischen Schalter mit Kupplung, oder eine richtige Automatik/DSG.


    Alle anderen Punkte finde ich gut, aber hier wäre ich dann auch konsequent bei einem guten DKG, gerne mit manuellem Modus. Dann kann man den Hybridstrang richtig ausnutzen.
    Und für mich bitte einen Parallelhybrid und keinen leistungsverzweigten, damit man auch wirklich nur mit Verbrenner, oder nur mit E-Maschine fahren kann, ohne dass sich das gegenseitig limitiert.


    Aus der aktuellen Praxis mit einem GTE mit ca. 40 km Praxisreichweite - im Alltag reicht das für fast alle Fahrten, wenn man zu Hause und auf der Arbeit laden kann. 80 - 100 km sind sehr luxuriös und wären schon klasse.