Beiträge von Svanniversary

    Genau, wir reden über Deine persönlichen Vorlieben, rein subjektiv. Soweit kein Problem bis so eine Aussage kommt:

    Der MPS4 für die bei denen Sicherheit an allererster Stelle steht, der Asym 5 für diejenigen die sportlich, sicheren Fahrspaß bevorzugen.

    Michelin = Sicherheit
    Goddyear = Fahrspass, sportlich und Sicherheit
    Michelin != Fahrspass, sportlich?


    Das ist sehr subjektiv und daher wollte ich das nicht unkommentiert stehen lassen.
    Du bietest da viel Interpretationsspielraum mit Deiner Aussage.


    Ich persönlich würde den Michelin wegen seiner Präzision und seines absolut sauberen, linearen Verhaltens auf hohem Niveau immer vorziehen und habe damit mehr sportlichen Fahrspass. Auch rein subjektiv ;) . Auch er hält das Auto sehr beweglich, gerade im Gegensatz zu vielen der beliebten UHPs.


    Die Beweglichkeit, die Du beim Goodyear bevorzugst, resultiert aus einem breiteren Grenzbereich und einem etwas geringerem Gripniveau. Das ergibt Vor- und Nachteile, die man nicht verallgemeinern kann, zumal es eben sehr subjektiv ist, ob man das als sportlich und sicher einstuft. Genauso ist „mit dem Heck wedeln“ auch eine sehr subjektive Beschreibung von Sportlichkeit ;) . Dafür würde ich den Bridgestone auf nasser Straße empfehlen ...

    Da bin ich ja bei Dir, @Joki. Würde ich auf dem MX-5 auch nicht machen, bin ich aber auf anderen Autos auch schon gefahren.
    Ein Reifen ist leider immer ein Kompromiss. Der beste Trockenbremsreifen ist nicht zwingend der Beste auf Nässe und umgekehrt.
    Der Einfluss von Geschwindigkeit und vorausschauender Fahrweise ist wesentlich größer, als das was ich mit einem Reifen retten kann.
    Weitergesponnen wäre dann auch ein FrontAssist, oder Fußgängererkennung ein Riesenvorteil und man dürfte nicht mehr ohne fahren.
    Und man müsste definitiv immer den optimalsten Reifen fahren, den man bekommen kann.


    Ganz einfach - die Realität sieht anders aus und ich persönlich würde dafür niemanden einen Vorwurf machen.

    @LineR.....Tut mir leid, doch die Verantwortung würde ich nicht tragen wollen, sollte durch den längeren Bremsweg jemand zu Schaden kommen!
    Finde ich unverantwortlich!

    Die Diskussion finde ich sehr schwierig.


    - Fährst Du nie auch nur ein km/h zu schnell?
    - Fährst Du nur Reifen mit maximaler Profiltiefe (Bremsweg auf Nässe)?
    - Bist Du immer hellwach und aufmerksam?
    - Sind Deine Bremsen immer auf optimaler Betriebstemperatur?
    - Fährst du immer den Reifen mit dem kürzesten Bremsweg auf trockener und nasser Straße? Das geht meist gar nicht, da jeder Reifen seine Stärken und Schwächen hat. Wie löst Du das?
    - usw.


    Es gibt für alles Grenzen und ein GJR ist ein zulässiger Reifen, innerhalb der normalen Rahmenbedingungen.
    Wie bereits genannt, gibt es billige Winter- und Sommerreifen, die schlechter als gute Ganzjahresreifen sind und umgekehrt natürlich gute Reifen in jeder Kategorie.


    Es ist sicher erstrebenswert, immer nur das Beste zu wollen, aber in einem normalen, auch wirtschaftlichen, Rahmen nicht immer möglich.


    @Detlef, da bin ich voll bei Dir. Kleine technische Anmerkung, die Bremsanlage an sich, hat unter normalen Randbedingungen, hinter dem Reifen und der Schlupfregelung den geringsten Anteil am kurzen Bremsweg. Die wird erst wichtig, wenn ich bei hoher Geschwindigkeit, oder auf dem Track in thermische Probleme komme.


    Die Michelin CrossClimate sind definitv auch im Sommer besser als die Potenza die drauf waren.

    Ist er nicht - besser als der Bridgestone im Trockenen, denn der ist da deutlich besser als sein Ruf. Das gilt insbesondere, wenn man sich das Temperaturfenster und das Verhalten bei höherer Belastung anschaut.


    Er hat nur leider große Schwächen im Nassen.

    Wieder viel Blabla ohne groß was dahinter.

    Und das ist definitiv kein Grund @FlyingV die Expertise abzusprechen.
    Das „Blabla“ zeigt recht deutlich, wie man den Beitrag einordnen muss.

    Wenn ich die "Expertenmeinung" mal annehme, dass die Dämpferlängen gleich sein sollen und ich dazu davon ausgehe, dass der Schiefstand von ungleicher Gewichtsverteilung herrührt, dann (!) hätte ich alles richtig gemacht.

    Ich verstehe nach wie vor nicht, wie Du mit einer Fusspunktverstellung Einfluss auf die Federlänge bzw. Lage des Stoßdämpfers nehmen kannst.