Beiträge von Svanniversary

    Wenn Du einen ausgewogenen Kompromiss aus Optik und Fahrdynamik mit möglichst geringen negativen Effekten (z.B. Radlagerverschleiß) suchst, dann würde ich Dir die ET37 ans Herz legen. Das ist aus meiner Sicht etwas, was man noch gut machen kann.


    Mehr würde in erster Linie die Optik weiter verbessern, aber auch die negativen Effekte deutlich verstärken.

    Das bringt nichts. Dafür sind die Abstufungen zu fein.


    Dann gleich auf die 100/40 gehen, die Öhlins ab Werk mit Gutachten verkauft. Für den ebenen Track funktioniert das ganz gut - wie geschrieben mit viel Sturz vorne und höherem Verschleiß.


    Für die Nordschleife und andere eher unebene Tracks wäre mir das aber persönlich zu hart. Da passen die 70/40 sehr gut.


    Allerdings ergibt 70/40 schon ein sehr neutrales Setup, während 100/40 etwas stabiler und verzeihender ist. Aber das bekommt man ggf. mit beiden Federraten über die Geometrie so angepasst wie man es lieber hat.

    3 Jahre alte Reifen, die auch noch kostenpflichtig eingetragen werden müssen.


    Wenn es nicht genau die Dimension sein soll, würde ich mir einfach neue passende Reifen kaufen.
    Die Winterreifen sind je nach Lagerung schon gealtert und werden von Jahr zu Jahr schlechter.

    In Sachen Fahrwerk wurde mir geraten, dass wenn ich nicht 2x kaufen möchte ( für die jeweils beiden Update Stufen ) soll ich darauf achten, dass ich ein Fahrwerk kaufe, wo ich im 2. Schritt eine 60mm Rennsportfeder einsetzen kann.


    Warum solltest Du das Fahrwerk später weicher machen ;) ?
    Bereits die normalen Straßenversionen von SPS und Öhlins fahren vorne eine 70er Rennsportfeder.
    Das ist für Landstraße und NOS ideal und fährt sich super. Für reinen (Flat-)Track use darf es etwas mehr sein, in Richtung SPS Performance.
    Das ist dann aber ein anderes Fahrwerk, da Du mit der Dämpferpatrone nur einen schmalen Federbereich optimal bedienen kannst.
    Also mein Rat hier: Gleich das richtige Fahrwerk aussuchen und nur einmal Geld ausgeben.


    Zug-, Druckstufe und Kennlinienverstellung sind vorausgesetzt.


    Bist du so erfahren, dass Du das wirklich ausreizen kannst und auch benötigst? Ich komme selber aus dem Profilager und sehe die kombinierte Zug-/Druckstufenverstellung des Öhlins Fahrwerk als vollkommen ausreichend an.
    Das eigentliche Setup macht man beim ND dann sowieso besser über die Fahrwerkgeometrie-Einstellung, mit leichtem Feintuning über die Dämpfer.
    Da würde ich mich nicht auf eine getrennte Verstellung versteifen.


    In kürze bekomme ich auch ein Entwicklungsstatement von KW für den ND2 , das ich hier ebenfalls gerne mitteilen werde.


    Ich hatte das KW V3 und musste feststellen, dass die Federraten unglücklich gewählt sind und das Auto nicht in Balance ist. Das zeigt sich auch bei @J_a_n, der sein Auto entsprechend darauf angepasst hat.
    Man bekommt mehr Performance, wenn man ein Fahrwerk mit anders ausgelegten Federraten wählt.


    Aber Du kannst das natürlich gerne teilen, wenn Du eine Antwort bekommst und wir diskutieren das.


    Hier im deutschen Markt haben sich bisher klar die Fahrwerke von BC Racing, SPS und Öhlins als am Besten für den ND geeignet heraus gestellt.


    Es ist ja kein Geheimnis, dass ich großer Fan des Öhlins Fahrwerks bin. Die Dämpfer funktionieren super und mit einem geeigneten Partner, wie zum Beispiel NET in Lüdge, kann ich in Absprache mit Öhlins sogar custom made Varianten bekommen, die genau auf Deine Anforderungen zugeschnitten sind.
    Braucht man aber aus meiner Sicht nicht unbedingt, da die Varianten mit den Federraten 70/40 bzw. 100/40, die bereits etabliert sind gut funktionieren und ein breites Spektrum abdecken.
    Wie oben geschrieben machst Du mit einem Fahrwerk von SPS aber auch keinen Fehler.


    P.S.: Zur Bremse halte ich mich raus. Ich komme mit der Brembo-Anlage meiner Annie sehr gut zurecht und habe einen eher schonenden Fahrstil.