Beiträge von Svanniversary

    Ich hege die Vermutung dass du keinen Plan hast was "Lifetime" für Hersteller bedeutet 🤣

    Na Du bist ja putzig. Gleich mal den anderen abkanzeln und mit dem Lachsmiley lächerlich machen.

    Der Schuss geht voll nach hinten los. Die meisten wissen hier inzwischen, was ich beruflich mache. Du bist recht neu, jedenfalls habe ich noch nicht viel von Dir gelesen.

    Guter Einstand, better luck next time ;) . Du wirst mein Beiträge hier und da im Forum finden und dann wissen was ich meine ;) .

    Und damit sind wir dann bei:

    Dann ist die Diskussion hier vorbei, weil sinnlos.

    O.k., auf der Basis hätte man diskutieren können, ich habe Dir genug Stichworte aus dem Profi-Bereich geliefert. Aber muss man ja nicht, kein Problem.


    P.S.: Dennoch revidierst Du selber Deine Aussage im letzten Post und bestätigst im Prinzip genau meine Aussage. Warum der Krawall und das Pöbeln? Normalerweise ist dieses Forum eine sehr positive Ausnahme mit netten und konstruktiven Dialogen. Du kannst Dir gerne überlegen wie Du das zukünftig gestalten möchtest und ob Du ein Teil der positiven Community sein möchtest.

    Deine Argumentation hinkt. Die verstärkten Teile haben lediglich die Aufgabe die Defizite von Start/Stopp zu kompensieren und das sind normalerweise Lifetime-Komponenten, was je nach Autohersteller 160-300 tkm bedeutet.

    Was bringt es Dir jetzt, dass die normalen Teile Lifetime halten und die S/S Teile auch ;) ? Merkste vielleicht selber, dass die Argumentation hinkt.


    Die OEM haben standardisierte Dauerläufe und jedes Teil muss da durch, früher ohne und später mit S/S. Entweder Du bist da Profi und kennst die Details, dann können wir gerne weiter diskutieren, oder Du bist Endkunde und hast nur Meinung und Vorurteile. Dann ist die Diskussion hier vorbei, weil sinnlos.

    Wenn man Lastkollektive, Weilbull-Analysen, Bauteilauslegungen, etc. kennt und verstanden hat, ist das alles viel weniger aufregend, als wenn man nur GLAUBT „das muss doch alles schädlich sein“.

    Oder mal anders, ein Starter ist auch nur ein großer Elektromotor und brushless sind die nahezu unkaputtbar. Den Rest machen dann moderne Beschichtungstechnolgien für Kolben und Zylinderlaufbahnen, von denen man vor 10-20 Jahren nur träumen konnte. Wenn Deine Argumentation stimmen würde, dann dürfte heute kein Auto mehr laufen, dass älter als 20 Jahre ist, denn da waren die Bauteile auch ohne S/S noch ganz anders ausgelegt und von ganz anderer Technologie.

    Mit unseren Fahrwerks- und Reifenmodifikationen holen die meisten von uns die 1 Sekunde Rückstand auch wieder rausholen.

    Das kannst Du vergessen, denn den Mini kannst Du genauso „nachschärfen“ und dann ist der auch wieder etwas schneller.

    Und kommt es darauf an, oder ist das Fahrverhalten an sich und das Fahrgefühl des Hinterradantriebs nicht viel wichtiger? Das ist nur schwierig für die Journalie, weil eben nur subjektiv.


    Was war die Kritik an der Brembo? Sicher nicht mangelnde Bremsleistung.

    Ich kenne diese Tests gut und interpretiere mal. Gemeint ist „der Mini ist einfacher schnell zu fahren“. Das hat an sich auch einen Wert, es sei denn man möchte es gerne anspruchsvoll haben ;) .


    Und nein, ich halte den MX-5 nicht für ein verzeihendes und gutmütiges Auto, nicht in Serie und nicht gemacht.

    Gefährlich ist er aber auch nicht, insbesondere wenn das ESC an bleibt.

    Ne, das ist wirklich keine gute Idee und wenn dann bräuchten die Einteiligen ein anderes Moment. Du wirst aber so oder so ungleiche Spannkräfte im Rad erzeugen und das ist immer ein 1A Fahrschein in Richtung Radlöser.

    Bei meinem Arbeitgeber gibt es dafür dann Originalschrauben in der gleichen Bauart, die nur einen anderen Kopf haben.

    Umgangssprachlich auch Reibungssystem, zwei Komponenten die miteinander und gegeneinander reibungsbehaftet arbeiten.

    Darüber stellst Du Reibwerte und damit die Spannkräfte ein. Oberfläche, Beschichtung, Form und Ausführung (einteilig, zweiteilig) sind dafür relevante Faktoren.

    Zweiteilige Schrauben haben den großen Vorteil, dass ich eine definierte Reibfläche in der Schraube habe und nicht nur die eher undefinierte und stark verschleißbehaftete Paarung Schraube/Rad.

    Wir haben ja immer noch eine kraftschlüssige Verbindung, keine formschlüssige.

    Aber selbstverständlich ist das eine radial, rotatorisch formschlüssige Verbindung. Axial ist sie dann kraftschlüssig.


    Da gibt es viele Zutaten, wie z.B. ein- und zweiteilige Radschrauben und das tribologische System. Da kann man mit Knowhow auch hohe Momente mit geringeren Anzugsmomenten absetzen.

    Das Öhlins Ventilsystem ist extrem gut und aufwendig. Das kompensiert viel von der Federhärte.

    Das Problem ist immer, dass Komfort extrem subjektiv ist und den einen stört eher „Federhärte“ und den anderen eher „Dämpferhärte“, weil sich beides etwas unterschiedlich anfühlt.

    Hi Christoph,


    ich kenne eine ältere Version des BC Racing Fahrwerks und traue mir auf der Basis eine Einschätzung zu.


    Hinsichtlich der Federraten ist die Wankabstützung beim BC Racing etwas schlechter, als beim Öhlins. Man verliert also etwas Agilität im Anlenken und das Auto wankt minimal stärker, aber immer noch deutlich weniger, als die Serie.

    Die Öhlins Dämpfer laufen etwas geschmeidiger, so dass es nach meiner Einschätzung insbesondere im Langsamfahrkomfort eine Nuance besser ist.

    Fahrdynamisch ist das Fahrwerk eine gute, wenn auch eben auch etwas weichere Alternative zum Öhlins.


    Die Materialqualität, Oberflächen-/Korrosionsschutz des Öhlins ist eine eigene Liga. Bei reinem Sommerbetrieb kannst Du das weitestgehend ausblenden. Bei Ganzjahrsbetrieb könnte es aber ein wichtiger Faktor sein. Das Öhlins kommt mit Streusalz und Nässe deutlich besser klar.


    Das Öhlins ist aufgrund seiner Alumiumbauweise eines der leichtesten Fahrwerke für den ND, das BC ist aus Stahl.


    Du siehst also schon, warum das Öhlins seinen Preis wert ist und dass es ein paar Vorteile hat.

    Das BC ist aber eine der guten, günstigeren Alternativen.