Beiträge von Svanniversary

    Und doch ist der Vorteil der geringen ungefederten Massen vorhanden und in meinem Setup auch sehr deutlich spürbar. Bessere Radkontrolle, besserer Grip und der Komfort leidet wenig.


    Ist aber der genau entgegengesetzte Ansatz - nur das etwas härtere Fahrwerk, normale Sportreifen und sehr leichte Räder. Charakter eher spielerisch, nicht zu steif und so beweglich, dass man das Auto auch mal ein wenig stellen kann ;) . Kurvenperformance - mehr als ausreichend ;) .

    Braucht auch nicht hermetisch abgeregelt zu sein ;-). Kennt man ja von Karosseriehohlräumen etc. Die Feuchtigkeit kommt rein, aber nur schwierig wieder raus und hält sich auf jeden Fall länger, als wenn alles frei ist. Ich kann nur sagen, dass wir bei der OEM-Entwicklung gerade so etwas versuchen zu vermeiden, weil sich dadurch ein sehr feuchtes Milieu ergibt, bei dem die Teile schneller korrodieren.
    Wenn man sein Fahrwerk natürlich laufend verstellen will, ist das vielleicht eine Alternative, da man sich die Reinigung erspart. Aber als Schutz vor Alterung und Korrosion halte ich das definitiv für kontraproduktiv.


    Probier es aus ...

    Man ist gespannt. Erstaunlicherweise ist mir dieser hochwirksame Schutz im professionellen Umfeld noch nicht einmal angeboten worden ;) .


    Ich würde ein Auge darauf haben, dass da weder Feuchtigkeit noch Salz eindringen. Ansonsten könnte sich der Effekt schnell ins Gegenteil verkehren, weil man das Fahrwerk dann im Feuchtmillieu einlagert.

    Jetzt betreten wir also das Minenfeld ;-).


    Generell gilt für mich immer das gleiche wie oben. Der Hersteller legt seine Produkte auf bestimmte Kraftstoffe und Öle aus und damit funktionieren sie normalerweise über Lifetime einwandfrei. Es gibt also aus meiner (beruflichen) Sicht, keinen Grund da irgendetwas anderes in den Tank, oder wo hinein auch immer zu schütten.


    Leider gibt es immer mal Ausnahmen, mit verkokten Ventilen, Ablagerungen und anderen Problemen. Da kann es dann im Einzelfall sinnvoll sein, Reinigungsadditive o.ä. zu verwenden. Das geschieht dann ggf. gezielt und nicht ständig.


    Ein Additiv was ich als sehr sinnvoll erachte sind Benzinstabilisatoren, wie z.B. Bactofin, für den Fall, dass das Benzin lange im Tank steht, z.B. über Winter im Rasenmäher, oder Oldtimer.


    P.S.: @all, sorry für OffTopic. Ggf. sollten wir das auslagern.

    Normalerweise sollte es ein gutes, normales Getriebeöl schon tun. Mit einem Additiv kann man ein wenig was an der Viskosität drehen und ich kenne das eher um schon maroden Getrieben, oder solchen die gelitten haben, noch mal eine kleine Verlängerung zu geben. Alternativ kann man aber auch einfach ein anderes (passendes) Öl nehmen, mit der gewünschten Viskosität.
    Kann also im Einzelfall schon helfen, sollte aber eigentlich nicht notwendig sein (im Getriebeöl-Bereich).


    Die Getriebeöle an sich sind ja auch in der Regel schon additiert, sprich sie enthalten entsprechende Zusätze. Wenn der Hersteller das Getriebe auslegt und erprobt, gibt er dann auch das passende Öl frei, so dass es ohne weitere Maßnahmen funktioniert.

    @Postom, mit Deiner Beschreibung, auch das man den ersten Gang mitunter nicht heraus nehmen kann, hört sich das für mich wirklich nach einer Kupplung an, die nicht richtig trennt. Ursache könnte sogar sehr wahrscheinlich Luft im System sein.
    So muss sich das ja auch beim Händler reproduzieren lassen und dann muß er das in Ordnung bringen. Ich wiederhole es auch noch einmal, auf Basis meiner eigenen Erfahrungen mit dem G160, so ist das nicht normal.
    Ganz gelegentliches Hakeln, dass man mit einem Schaltvorgang 1-2-1, oder ein- und wieder auskuppeln beheben kann, hat jedes Getriebe mal im Stand. Aber ständiges Klemmen ist nicht in Ordnung.

    Mir fällt genau ein Grund ein, warum ich mein Auto nicht auf gesalzenen Straßen fahren möchte und das ist der miese Korrosionsschutz von Mazda. Ich habe das Auto zwar auch versiegeln und schützen lassen, aber der beste Schutz ist immer noch, den Kontakt mit Streusalz zu vermeiden. Da die Annie bei uns als Liebhaberfahrzeug läuft und nicht jeden Tag gebraucht wird, leiste ich mir den Luxus sie dann stehen zu lassen.
    Ansonsten haben wir unseren ersten ND auch im täglichen Ganzjahresbetrieb verwendet und das hat er sehr gut, bzw. völlig problemlos gemacht.

    Worüber reden wir denn dann? Probleme an der Ampel, weil der Gang gar nicht rein geht? Ständige Schwierigkeiten beim Einlegen der Gänge? So hatte ich das Problem hier verstanden.


    Leichtes Gehakel und etwas Schwergängigkeit ist wohl nicht so ein Problem, oder?


    Ich habe bei meinen zwei MX-5 nie Probleme gehabt, die genannten Gänge einzulegen. Eventuell musste man hin und wieder mal ein wenig kräftiger drücken, aber sie ließen/lassen sich immer ohne Probleme einlegen. Wenn das nicht funktioniert sehe ich das erstens nicht als normal und zweitens sogar als Sachmangel an. Man kann wohl erwarten, dass sich bei einem Getriebe die Gänge auch einlegen lassen, denn genau das ist seine Funktion.


    Mein erster ND Baujahr 2016 hatte am Ende auch fast 40 tkm auf dem Zähler und die Gänge ließen sich mit der Zeit immer besser und nicht schwieriger einlegen.
    Was ich an Problemen kenne ist, dass das Getriebe leidet, wenn ich nicht vernünftig mit der Kupplung umgehe. Wenn man die nicht ausreichend tritt und es öfter mal kracht beim Schalten bilden sich Grate und das Schaltverhalten wird immer schlechter.

    In der Ausprägung habe ich das bis jetzt bei keinem MX-5 erlebt. Hört sich für mich tatsächlich danach an, dass die Kupplung nicht richtig trennt.
    Kratzt es beim Einlegen, bzw. bemerkst Du mehrmalige haklige Sprünge, wenn die Schaltung durch die Synchronisierung geht?
    Lassen sich andere höhere Gänge einlegen, oder bekommst Du keinen Gang eingelegt?
    Kratzt es allgemein hin und wieder beim Schalten?