Beiträge von Svanniversary

    Kein Salz, kein Schietwetter für meine Annie, aber das hält mich nicht vom Ganzjahreskennzeichen ab. Wir hatten letztes Jahr den ganzen Winter über schöne Tage und ich würde mich mächtig ärgern, wenn das Auto dann vor der Tür steht, aber nicht gefahren werden darf. Davon abgesehen ist das auch besser für die Technik als mehrere Monate Pause.

    Klar, das ist so. Ich war jetzt eher beim Normalfall, bei dem wir über 1-2 kg mehr pro Rad reden. Wenn ich eins der leichteren mit einem sehr schweren Rad vergleiche dann wird sich das selbstverständlich auch fahrdynamisch auswirken.


    Zwischen meinen ehemaligen Serienrädern und dem jetzigen Rays sollte die Differenz grob in dem Bereich 1-2 kg sein und da merke ich zwar die andere Beschleunigungsträgheit, aber ich konnte auch beim alten Wagen keine Nachteile wie Radprellen, oder schlechtere Bodenhaftung feststellen.

    Natürlich nur in Bezug auf die rotatorische Masse (also eigentlich genau genommen das Trägheitsmoment).
    Für den ganz eigenen Effekt durch den Einfluss auf die ungefederte Masse spielt es keine Rolle, wie die Masseverteilung über dem Radius aussieht.

    Wobei dabei eben auch nur der einfach Masseeffekt zum Tragen kommt und ein Kilo dann deutlich unter 10 % der Gesamtmasse liegt. Das kann ggf. zu schlechterem Komfort und höheren Radlastschwankungen führen, also schlechterer Kraftübertragung auf die Straße, aber der Effekt spielt nach meiner Erfahrung mit dem MX-5 eine untergeordnete Rolle (solange sich die Mehrgewichte im üblichen Rahmen von 1-2 kg bewegen).
    Der Effekt der rotatorischen Massenträgheit ist dagegen signifikant und deutlich spürbar.

    Naja, der Punkt ist einfach, dass sich die rotatorische Masse am Rad deutlich mehr ausprägt. Man spricht da ja immer von ca. Faktor 5. Also packe ich mit Reifen und Rädern, die zusammen 2 kg (je Corner) schwerer sind, das äquivalent von 40 kg ins Auto. Das ist schon sehr viel und es würde wohl niemand so ein Gewicht einfach so im Kofferraum liegen lassen.


    Ich kann auch aus eigener Erfahrung beitragen, dass sich mein Auto mit den sehr leichten Rays deutlich agiler und spritziger anfühlt, als der vorherige mit den schwereren Rädern.
    Das ist also einfach ein QuickWin darauf zu achten, dass Reifen und Räder schön leicht sind.

    Müsste das Reifengewicht nicht sogar noch eine etwas größere Rolle spielen als das der Felge? Da der Reifen ja "weiter außen" am Rad liegt und somit das effektive Trägheitsmoment des Rades entsprechend stärker beeinflusst...

    Absolut richtig.

    @OliveRR, man darf immer nicht vergessen, dass bei so einer Leistungsmessung der Motor eher stationär betrieben wird. Es wird also die Leistung bei langsamer Drehzahländerung gemessen. Dynamisch, im Fahrbetrieb, verhält sich der Motor nicht exakt identisch, so dass es sich durchaus anders anfühlen und ausprägen kann, als die reinen Messwerte vermuten lassen.

    Dafür ist das Auto allerdings jetzt allerdings merklich nervöser um die Nullage der Lenkung und zieht beim Beschleunigen und Bremsen merklich mal nach links und mal nach rechts. Ich hatte das zunächst darauf geschoben, dass die Reifen noch nicht richtig an die Fahrwerkseinstellung angepasst sind. Aber dann erzählte mir @Jan#SPS (ohne, dass ich ihn vorher darauf angesprochen hätte!) genau von diesem Phänomen mit vielen (auch und gerade teuren) Winterreifen auf dem ND. Es scheint also doch etwas mehr dahinter zu stecken.

    Wir hatten hier letztens ein ganz ähnliches Verhalten mit einem MPS4. Der MX-5 scheint sehr empfindlich auf Reifenungleichförmigkeiten zu reagieren. Da kann es helfen, die Reifen umzustecken und anders zu kombinieren, z.B. durch über Kreutz tauschen. Schlimmstenfalls muss man den/die faulen Reifen finden und ersetzen.

    Ich hoffe doch sehr, dass die LED Ausfälle langsam der Vergangenheit angehören.
    Gerade im automotive Bereich sind da am Anfang üble Designfehler begangen worden, wie z.B. eine unzureichende Kühlung.
    Bei richtiger Auslegung ist das keine rocket science, dass eine LED lifetime im Fahrzeug hält.

    Ich finde es auf jeden Fall auch sehr gut gelöst, dass bei Mazda die Schlussleuchten beim TFL mitleuchten.
    In einigen Ländern ist das ja sogar vorgeschrieben. Daher können das die meisten Autos, aber man muss es dann z.B. bei VW und Audi einkodieren.


    Beim MX-5 stimme ich Euch auch zu, dass das TFL, auch vorne, gut sichtbar ist. Das ist leider nicht bei allen Fahrzeugen so gut.
    Da ich viele unterschiedliche Fahrzeuge fahre, mache ich mir da nicht so individuelle Gedanken. Im Zweifel wird das Licht eingeschaltet und gut.
    Gibt genug graue Phantome, die einem bei uns im dämmerigen Waldgebiet ohne oder mit wenig Licht überraschend entgegen kommen.