Beiträge von Svanniversary

    @Braunschweiger, die ND Anlage operiert mit eher weniger Unterstützung, was viele als richtig und sportlicher ansehen (Porsche macht das genauso).
    Die Dosierbarkeit und das Führen an der Blockiergrenze gewinnen dadurch, was Du ja bei Hacke/Spitze auch merkst.
    Aber auch das hat in der Tat nichts mit der tatsächlichen Leistungsfähigkeit zu tun und ist subjektiv.


    Man ist da z.T. sehr verwöhnt durch sehr hohe in den Alltagsfahrzeugen.

    Idiotensicher auf der Nordschleife, in 8:08 Minuten im Serientrim? Du unterschätzt die Nordschleife, den Golf und lässt Dich von den üblichen, unsinnigen Vorurteilen beeinflussen.


    Ich könnte es auch anders formulieren - wenn Du so entspannt und bremsenschonend fährst, ist es eigentlich egal, ob Du Golf, oder MX-5 fährst. Du wirst dann weder Auto, noch Strecke richtig kennen lernen, geschweige denn ausreizen.


    Wenn Du mit dem Golf unter 8:30 über dir volle Runde kommst (voll, nicht BTG), wäre es sicher interessant, mit einem leistungsstarken Hecktriebler weiter zu machen.
    Aber auch dann würde ich persönlich aus Performance- und Sicherheitsgründen einen Cayman vorziehen.


    Golf kann man hier natürlich auch gerne durch Swift, Focus, oder i30 ersetzen.
    Es ist sehr anspruchsvoll, mit diesen Autos richtig schnell auf der Nordschleife unterwegs zu sein. Im trockenen, bei Kurvengeschwindigkeiten von weit über 100 km/h, wird jedes sportliche Auto anspruchsvoll und die Einflüsse der Antriebsart relativieren sich teilweise.


    Ich kann sogar jedem nur empfehlen auf der Nordschleife erst einmal ein langsames, oder meinetwegen auch langweiliges Auto schnell zu bewegen, als ein schnelles Auto langsam.
    Meine Kollegen haben das in meiner Ausbildung so gemacht, vom langsamen zum schnellen Auto und das fand ich sehr hilfreich.


    Damit das nicht falsch verstanden wird - der MX-5 ist fahrdynamisch richtig klasse, egal ob auf der Landstraße, oder der Nordschleife. Aber für regelmäßiges Fahren auf der Nordschleife wäre er mir zu leicht und als Cabrio zu unsicher. Wenn ich dann einen Käfig einbaue und ihn aufrüste, kann ich eigentlich auch gleich ein geeigneteres Auto nehmen. Aber wenn es dennoch jemand macht und möchte, kann ich das auch gut verstehen ;) .

    Außerdem ist das Auto ja nicht abgeschaltet, wie es das wäre, hätte man manuell den Motor gestoppt, sondern alle Systeme laufen weiter. Radio, Klimaautomatik etc. tun weiter ihren dienst. Deshalb wird der Motor wieder gestartet, wenn dieser Service ohne Motorunterstützung nicht weiter aufrecht erhalten werden kann.

    Das ist bei den anderen Herstellern genauso und funktioniert dort in der Regel deutlich länger als zwei Minuten.

    Kurz vor dem Anspringen blinkt die iStop Lampe und dann springt der Motor an. Bei Dir dürfte es dann wohl das Bordnetz gewesen sein, dass den Wiederstart angefordert hat. Neben der Lüftung, Klima etc. werden ja auch noch andere Verbraucher wie das Motorsteuergerät, das Kombi usw. gespeist. Dadurch sinkt die Spannung im Bordnetz und irgendwann wird der Motorlauf zur Stützung angefordert.


    Meine Annie war bei der Auslieferung wohl auch etwas aus der (elektrischen) Puste). iStop hat erst nach einigen Kilometern funktioniert und solange leuchtete in der Anzeige, dass die Batterie nicht bereit ist (im MZD unter Apps).

    Eigentlich das ideale Gefährt für die Nordschleife.

    Prinzipiell stimme ich Dir da zu, aber praktisch ziehe ich dann doch einen GTI, oder ähnliches vor. Das hat im wesentlichen zwei Gründe, durch die geschlossene Karosserie ist die Sicherheit deutlich höher und man bekommt ab Werk ein Setup, das insbesondere inklusive belastbarer Bremse sehr gut funktioniert.


    Der MX-5 macht viel Spass auf der Nordschleife, aber ich persönlich glaube nicht, dass er das lange mitmacht und das man sich und dem Auto (im Serientrim) damit einen Gefallen tut. Wie geschrieben wäre mir auf Dauer auch das Risikopotential eines sehr leichten Cabrios zu hoch.

    @iamunknown, mich stört der Begriff „schlechte Bremsen“. Damit meint man in der Regel Temperaturstabilität und Fadingempfindlichkeit.


    Bei einer einzelnen Vollbremsung ist das Zusammenspiel aus Fahrer, Reifen, Fahrbahn und Schlupfregler viel wichtiger, mit einem extrem hohen Anteil bei Fahrer, Fahrbahn und Reifen. Zusätzlich spielt das Fahrwerk, speziell die Radführung auch noch eine große Rolle. Ich finde es daher schwierig zu sagen, dass es irgendwie unspezifisch an der Bremse gelegen haben soll.


    Ich kann z.B. aus dem Alltag nicht sagen, dass der MX-5 schlecht bremst. Die Anlage schafft es zuverlässig die Blockierbremse zu erreichen und die Regelung arbeitet unaufällig. Temperaturprobleme hatte ich auch noch keine, trotz gemäßigtem Trackeinsatz.
    Ich weiß aber auf der anderen Seite wie die Presse ihre Bremswege testet und wieviel Einfluss das Zusammenspiel Reifen/Fahrbahn hat. Da kann man sich schon eher darüber unterhalten, ob ein bestimmter Reifen schlechte Bremswege erzielt. Und da kann man ja etwas dagegen tun, z.B. mit einem guten Reifen, wie dem MPS4.
    Und wenn man dann noch vorausschauend fährt und auch weiß, wie eine Vollbremsung geht, gewinnt man mehr Bremsweg, als jede Technik leisten kann.

    9:30 min. BTG im normalen Verkehr sind schon ganz o.k. für eine schnelle und defensive Runde. Da braucht man schon ein bisschen Übung für.
    Man verliert auch sehr schnell mal 20-30 s, weil irgendwo langsamer Verkehr ist (habe mir die Runde nicht vollständig angeschaut).


    Ich muss gestehen, dass ich das letzte Mal mit dem MX offen gefahren bin. Ich fahre dann aber auch sehr defensiv und bei weitem nicht letzte Rille.
    Sicherer ist es zweifelsfrei mit geschlossenem Dach und geschlossenen Scheiben.