Beiträge von Svanniversary

    Das kommt sicher auf die Fahrweise an.


    Wenn man normal fährt reichen 100-200 km, weil man die Bremse danach nicht überlasten und quasi weiter einfahren wird.
    Wenn ich die Bremse danach richtig hart belasten will, sollte ich ihr vielleicht mehr Zeit geben.


    Es kommt aber auch immer aufs Fahrprofil an. Ich habe auch schon Bremsen durch starke zyklische Belastung in 50-100 km eingefahren. Das war aber im Prüfgelände und wäre „draußen“ schwierig geworden mit ständigem beschleunigen, bremsen, abkühlen, usw.


    Bei Reifen muss man das differenzierter sehen. Das Trennmittel ist nach einigen zehn km runter und viel mehr passiert da nicht. Bis sich die Reifen aber richtig auf die Geometrie eingelaufen haben, kann mehrere 100-1.000 km dauern.

    Hm... Quietscht Deine Bremse ggf. mehr als normal, weil die Gleitmechanik nicht frei läuft? Infolgedessen wären die Scheiben permanent leicht angewärmt, was sie wiederum anfälliger für Flugrost macht....?

    Oder/und sie tragen nur einseitig, z.B. innen, so daß sich auf der Außenfläche der Rost nicht abfährt.


    Das mit den 200 Autos ist natürlich ein schlagendes Argument. Die werden alle unter identischen Bedingungen mit demselben Stellplatz bewegt und geben sicher eine super Referenz ab. Da hier nicht 4.000 schreien, dass sie dasselbe Problem haben, würde ich dennoch mal schauen, was in den eigenen Betriebsbedingungen eventuell auffällt.
    Meine Annie steht jetzt seit 2 Tagen bei Regen und sehr hoher Luftfeuchtigkeit und die Bremsen sind noch frei von Rost. Kann ich also nur sagen, der MX-5, den ich sehe, hat das Problem auch nicht, genau wie die 200 anderen Autos. Hilft aber auch keinem ...


    Nach meiner Erfahrung rosten alle Bremsen sehr schnell, wenn sie direkter Feuchtigkeit, wie z.B. Schlagregen ausgesetzt sind. Dabei spielt wiederum die Lage der Bremse und die Gestaltung der Felge eine Rolle. Der MX-5 ist da eher ein kritischer Kandidat.

    Darf ich mich mal dran hängen?


    Wie macht Ihr das mit der Behandlung des Autos vor dem Abdecken? Jedesmal waschen? Ich habe immer die Vorstellung, dass Dreck und Staub auf dem Lack unter der Plane extrem contraproduktiv ist und schlimmstenfalls kratzt, wenn die Plane sich mal ein wenig bewegt.

    Nach meiner Erfahrung nicht. Auch unsere Bremsen-Entwickler raten ausdrücklich dazu vor einem scharfen Test, oder Fahrten am Ring die Bremse einzufahren. Mag sein, dass sie schon vorkonditioniert werden, aber der Prozess ist damit definitiv nicht abgeschlossen.
    Für den normalen Fahrzeugbetrieb reicht das auch, wenn man 100-200 km ein wenig schonend fährt. Für Track und Test muss man etwas mehr machen.


    Die gasen auch definitiv nicht von alleine aus, weil das erst bei sehr hohen Temperaturen passiert. Der Trick ist die Beläge nach und nach sich steigernd an diese Temperaturen heran zu führen und ihnen immer wieder Zeit zum Abkühlen zu geben.

    • ... der Reibring und wenn ich dauernd von Arbeitskollegen gefragt werde ob ich nicht Bremse und wie alt das Auto ist,bzw. Auf dem Firmenparkplatz schon steht,dann ist das nicht Normal.Bei keinem meiner Fahrzeuge bisher so gewesen und auch bei anderen Fahrzeugen auf den Parkplätzen! Kein Regen,kein Salzwasser , alles offene Alufelgen, sonst sieht man es ja nicht.Kann sein das es auch Chargenschwankungen sind und die Ersatzteile besser sind.Bin hier aber wieder raus :thumbdown: ..es soll Menschen geben die auch etwas Erfahrung mit Autos haben

    Hast Du das einfach mal bei Google eingeben? "Rost Bremsscheibe", "Bremsenrost", oder ähnliches? Du findest da was zu jedem Hersteller, zu jeder Bremse und zu allen möglichen Rahmenbedingungen. Warum ist das so? Weil Stahl rostet und die Bremse aus Stahl ist.
    Das zieht sich bei BMW, Mercedes, Audi und VW genauso durch, wie man das hier findet.


    Kauf Dir eine andere Bremsscheibe und mit ein bisschen Glück ist die dann nicht nach einem, sondern erst nach zwei bis drei Tagen verrostet. Natürlich gibt es da Unterschiede, je nach Material, Gussqualität usw. Die Räder des MX-5 sind aber auch sehr offen, so dass die Scheibe exponierter ist und man den Rost besser sieht.


    Was ich eigentlich sagen will ist, dass dieses Phänomen in einem gewissen Rahmen unvermeidlich ist. Also mehr fahren, weniger Probleme suchen und vor allen Dingen weniger aufregen, über Dinge, die man nicht ändern kann.


    Aus eigener Erfahrung war mein G160 mit den Serienbremsen am selben Stellplatz wie meine anderen Autos genauso gut, oder schlecht. Keine besonderen Auffälligkeiten.

    Reden wir jetzt eigentlich vom Topf, oder von der Scheibe?


    Der Topf ist bei manchen Herstellern korrosionsgeschützt und bei anderen nicht. Auf die Funktion hat das so, oder so keinen Einfluss.


    Die Scheibe, also den Reibring an sich, kann man nicht korrosionsschützen. Da gibt es nur Transportbeschichtungen und die werden dann im Betrieb abgerieben. Das Material ist in der Regel Stahlguss und das rostet, egal bei welchem Hersteller.
    Es hat allerdings Einfluss unter welchem Bedingungen das Auto gelagert wird und wie offen die Räder sind, so dass Spritzwasser an die Scheiben kommt.
    Solange sich keine Grübchen, oder Vertiefungen bilden und sich die Scheibe immer wieder schön plan sauber läuft ist das völlig normal und kann bei jedem Auto passieren, egal ob MX-5, oder Bentley.

    Der von mir verwendete Samsung-Stick ist ja bereits recht schnell, habe mehrere Benchmark-Tests am Rechner laufen lassen, eigentlich kann es daran nicht liegen. Zumal er die hohe Leserate auch dauerhaft beibehält, und nicht aus thermischen Gründen irgendwann bei der Übertragungsrate signifikant einbricht, wie manch andere Sticks.


    Wie lange sind denn bei dir die Wartezeiten ab Start bis zum Beginn der Wiedergabe und bis du dann durch die Kathegorien wie "Interpret" etc. navigieren kannst?

    Ich glaube gar nicht, dass die Geschwindigkeit der wichtigste Faktor ist. Wenn es aufgrund mangelnder Kompatibilität Probleme gibt, ist es wahrscheinlich egal wie schnell der Stick ist.
    Bei mir fängt die Musik in einem Bereich von 10-20 s an zu spielen und dann kann man auch durch die Sammlung navigieren.


    Der Stick kostet aktuell mit klickbarem Gutschein nur knapp über 8 € bei Amazon. Für das Geld ggf. einen Versuch wert.

    So etwas ist schon super und für den Rennsport mit Sicherheit sinnvoll. Für den normalen Betrieb reicht mir die praxistauglichere I.L.-Strebe. Mit den Streben, die über den Motor reichen, gibt es dann schnell mal Probleme bei der Wartung und die Motorzugänglichkeit allgemein leidet. Das wäre für mich nicht praxistauglich. Aber technisch natürlich noch einmal eine Nummer besser.