Nachdem ich meine 2019er Annie jetzt schon ein bisschen länger bewege, bin ich extrem positiv überrascht, wie viel besser die Lenkung ggü. meinem G160 ist.
Die neue Lenkungskennlinie finde ich eher subtil besser. Es ist etwas straffer und ich finde auch die Linearität besser. Sehr gut gemacht, aber eher im Bereich Feintuning.
Was mich aber überrascht hat ist, dass die Hardware offensichtlich deutlich besser ist.
Ich hatte an anderer Stelle schon einmal darauf hingewiesen, dass nahezu alle DualPinion Lenkungen ein Problem mit hoher Reibung haben. Das führt auf der einen Seite dazu, dass das Lenkrad nicht bis ganz in die Nulllage zurück läuft, sonder mit ein paar Grad Restwinkel stecken bleibt und auf der anderen Seite fährt man schnell mal leichte Zickzack-Linien, weil die Lenkung steckt und erst ab einem etwas höheren Lenkwinkel losläuft. Das führt dann zu einem minimal zu großem Lenkeinschlag, den man dann sofort wieder zurück nehmen muss. Das Ganze fühlt sich ein bisschen wie ein schlechter Geradeauslauf an.
Die aktuelle Lenkung in meiner G184 Annie ist richtig gut. Beim G160, MJ 2017, ist die Lenkung auch mit mehr als 30 tkm nie bis in die Mitte zurück gelaufen, sondern bei 5-10° stehen geblieben. Den Rest musste man dann manuell nachlenken.
Die Lenkung der Annie läuft jetzt schon, nach nur wenigen hundert km, in die Mitte zurück, so dass man fast keinen Restwinkel mehr wahrnimmt. Richtig gut und das merkt man auch im Lenkgefühl, dass sehr feinfühlig und sensibel ist. Das Auto spricht auf kleinste Lenkwinkel an und man muss nur wenig korrigieren.
Habe ich da einfach Glück gehabt und eine Lenkung mit wenig Reibung erwischt, oder hat Mazda da nachgebessert? Was habt Ihr für ein Gefühl mit den 2019er Modellen? Läuft die Lenkung bei 80 km/h bis in die Nulllage, oder bleibt sie vorher stehen?