Beiträge von Svanniversary

    Ich sage mal ganz diplomatisch, es gibt einen Haufen Alternativen und auch hier gilt wie üblich "you get, what you pay for", und zwar sowohl hinsichtlich Oberflächenschutz, als auch hinsichtlich Funktion und Haltbarkeit.


    VMaxx bietet sicher ein überragendes Preis-/Leistungsverhältnis, aber wenn man mehr ausgibt, dann bekommt man auch noch andere Qualitäten.


    Das soll jetzt überhaupt nicht heißen, dass das VMaxx nicht gut ist, oder nichts taugt. Keine Ahnung, ich habe es noch nicht in der Hand gehabt und bin es auch noch nicht gefahren.


    Was ich weiß ist, dass man von SPS, KW, oder Oehlins für mehr Geld ganz hervorragende Fahrwerke bekommt ;) .

    Ich muss ja echt gestehen, dass ich mich zum Fan der G184 Serien-Anlage entwickele. Die ist völlig dröhnfrei, unter 4.000 1/min dezent und darüber ein wenig kerniger. Gefällt mir super und wenn man dann noch den von @Detlef genannten Gewichtsvorteil berücksichtigt, passt das für mich. Also diesmal bleibt es Serie.

    Das ist am Ende immer so. Natürlich sind das eklatante Fahrfehler, aber das nützt dem untrainierten, unerfahrenen Fahrer auch nichts. Für die kam es dann sicher plötzlich und unerwartet.

    Das unberechenbarste Fahrzeug, was ich je gefahren habe, war ein Polo. Auch hier ist zu differenzieren. Es war der WRC mit seinen 200 oder 220PS (weiß ich nicht mehr). Dieses Fahrzeug war/ist definitiv übermotorisiert. Helferlein waren ununterbrochen überfordert.

    Da könnte ich jetzt aber genauso sagen, dann lag es wohl an nicht angepasster Fahrweise und mangelnder Erfahrung. Das ist doch der Punkt. Nicht jedes Auto ist für jeden völlig easy handhabbar. Und das gilt ganz sicher genauso für den MX-5.


    Klar die Helferlein sind ein starkes Argument. Aber, ich wiederhole mich, wenn die alles retten könnten, dann dürften ja Autos mit ESC keine Unfälle mehr haben. Ist aber nicht so.
    Und ohne Helferlein wird das Auto echt spannend. Habe ich im Prüfgelände und auf dem Eissee ausprobiert. Da muss man hellwach sein und ein bisschen Erfahrung schadet auch nicht.

    Zu schnell vom Gas kann tatsächlich zum Problem werden? Mir ist der Lastenwechsel bewusst, hätte aber nicht gedacht, dass das schon ausschlaggebend sein kann. Ich mache das leider relativ oft im Ecosport gerade, dass ich nach schnellerem Beschleunigen locker mal eben die Hälfte vom Gas nehme um angepasster zu fahren. Wäre das problematisch im MX? Generell: würdest du sagen, dass der 184PS 2.0 für mich ebenso machbar ist mit Übung? Der scheint ja nochmals eine Stange "übermotorisierter" in Relation mit der Hecksituation und dem Sperr. Diff. zu sein, oder irre ich mich wieder?

    Ja, im Gegensatz zum Fronttriebler muss man beim Lastwechsel noch etwas mehr aufpassen mit Hinterradantrieb. Das ist umso kritischer, je glatter die Straße ist. D.h. trocken kaum ein Thema, nass schon eher und im Winter muss man schon ein bisschen sensibel sein.
    Das Sperr-Diff. macht zwar schon etwas aus, aber das grundsätzliche Verhalten ist schon sehr ähnlich.


    Klar ist auch ein G184 für Dich machbar. Da muss man einfach noch ein bisschen sensibler sein und sich gut dran gewöhnen, aber am Ende sind das schon gut fahrbare Autos. Da bin ja ganz bei @Detlef, dass man mit gut angepasster Fahrweise nicht so viel falsch machen kann.
    Du hast den wichtigsten Schritt hinter Dir. Du bist sensibilisiert und leidest offensichtlich nicht an Selbstüberschätzung. Super Voraussetzungen und wenn Du einen G184 möchtest, würde ich genau das machen.

    Hast du hierzu einen Graphen o.ä. oder weist du grob gefühlt wie die Kurve des Eingriffs des ESC in abh. zur Geschwindigkeit verläuft? Darf ich mal fragen welchen Mixxer du fährst und wie deine Wagenhistorie so war :D ?

    Nein leider nicht. Da habe ich nur mein Popometer. Bis 50-60 km/h lässt es relativ viel Schwimmwinkel zu, also so dass das Heck auch mal ein wenig kommt. Darüber wird es dann kontinuierlich geschwindigkeitsabhängig in den Eingriffen immer restriktiver und ab ca. 100 - 120 km/h nimmt es das Auto an die kurze Leine und lässt fast nichts mehr zu.


    Ich hatte bis vor kurzen einen G160 Sportsline und fahre jetzt einen 30th Anniversary, also einen G184. In der Historie habe ich viel mit Allradfahrzeugen zu tun gehabt, die ich abgestimmt habe. Das ist tendenziell sehr ähnlich, wie Hinterradantrieb. Ansonsten bin ich vom 3er BMW, über diverse Golf GTI und auch mal einen Cayman S, oder 911 GT3 RS privat, oder dienstlich schon diverse Autos gefahren.

    Das ist echt unsinnig. Wer jetzt noch eine möchte kann entspannt darauf warten, dass die ersten nach ein bis zwei Jahren zu bestimmt normalen Preisen verkauft werden.


    Aber dennoch ist die Annie mit ihrer Farbe und Ausstattung für mich etwas ganz besonderes und ganz sicher nicht nur irgendein MX-5 ;) .

    Ein VW Käfer ist schwerer zu bewegen.
    Egal in welchem Marken- oder Modellbezogenen Forum, es ist immer das jeweilige Auto, welches nur Perfektionisten beherrschen.

    Es gibt anspruchsvollere Autos, wie z.B. einen 911er, einen Cayman, oder einen MR2 und es gibt einfachere Autos, wie z.B. einen Fokus, einen Passat, oder Polo.


    Man kann das doch durchaus etwas differenzierter sehen.
    Im Gegensatz zu 90% des Mainstreams fährt sich der MX-5 spaßiger und agiler, was aber leider auch beinhaltet, dass er anspruchsvoller ist, wenn es mal eng wird.


    Ist ja auch nicht schlimm, aber ich finde es gut, wenn man sich das mal bewusst macht und ggf. seine Konsequenzen zieht und mit dem Auto bei dem einen oder anderen Training ein wenig übt.

    Vielleicht ist das die Antwort @Detlef. Du bist so etwas seit 20 Jahren gewohnt.
    Der eine oder andere kommt vom kreuzbraven Hatchback und dann ist die eine oder andere Fahrzeugreaktion schon sehr ungewohnt.

    Der MX5 mit Helferlein an (dafür sind sie da) ist narrensicher. Auch bei Nässe mit entsprechender Anpassung der Geschwindigkeiten.

    Du schreibst es ja selber „mit Helferlein“ und „angepasst“.
    Weder kann man voraus setzen, dass einen die Helferlein in jeder Situation retten, noch fahren alle angepasst.
    Es ist und bleibt schon ein wenig anspruchsvoll. Ansonsten dürfte es mit ESC und ABS keine Unfälle mehr geben, aber dem ist bei Weitem nicht so.
    Das ESC im MX ist stark geschwindigkeitsabhängig appliziert. Bei höherem Tempo narrensicher, aber im unteren Geschwindigkeitsbereich schon mit sehr langer Leine.
    Es gibt sie hier im Forum in ausreichender Zahl, die Unfälle die zeigen, dass das Auto eben doch nicht für jeden und in jeder Situation so einfach zu beherrschen ist.

    Wurde die Lenkung verändert?

    Sie hat auf jeden Fall seit dem RF und dann 2019 für den ST eine neue, etwas straffere Abstimmung bekommen.


    Das mit der Reibung würde eher unter Qualitätssicherung, oder Fertigungsoptimierung laufen.


    Die in meinem G160 war nicht so doll. Ab Werk sehr reibig, nach einigen tausend km dann einigermaßen i.O.
    Die Neue im G184 ist jetzt schon deutlich besser.

    Nachdem ich meine 2019er Annie jetzt schon ein bisschen länger bewege, bin ich extrem positiv überrascht, wie viel besser die Lenkung ggü. meinem G160 ist.


    Die neue Lenkungskennlinie finde ich eher subtil besser. Es ist etwas straffer und ich finde auch die Linearität besser. Sehr gut gemacht, aber eher im Bereich Feintuning.


    Was mich aber überrascht hat ist, dass die Hardware offensichtlich deutlich besser ist.
    Ich hatte an anderer Stelle schon einmal darauf hingewiesen, dass nahezu alle DualPinion Lenkungen ein Problem mit hoher Reibung haben. Das führt auf der einen Seite dazu, dass das Lenkrad nicht bis ganz in die Nulllage zurück läuft, sonder mit ein paar Grad Restwinkel stecken bleibt und auf der anderen Seite fährt man schnell mal leichte Zickzack-Linien, weil die Lenkung steckt und erst ab einem etwas höheren Lenkwinkel losläuft. Das führt dann zu einem minimal zu großem Lenkeinschlag, den man dann sofort wieder zurück nehmen muss. Das Ganze fühlt sich ein bisschen wie ein schlechter Geradeauslauf an.


    Die aktuelle Lenkung in meiner G184 Annie ist richtig gut. Beim G160, MJ 2017, ist die Lenkung auch mit mehr als 30 tkm nie bis in die Mitte zurück gelaufen, sondern bei 5-10° stehen geblieben. Den Rest musste man dann manuell nachlenken.
    Die Lenkung der Annie läuft jetzt schon, nach nur wenigen hundert km, in die Mitte zurück, so dass man fast keinen Restwinkel mehr wahrnimmt. Richtig gut und das merkt man auch im Lenkgefühl, dass sehr feinfühlig und sensibel ist. Das Auto spricht auf kleinste Lenkwinkel an und man muss nur wenig korrigieren.


    Habe ich da einfach Glück gehabt und eine Lenkung mit wenig Reibung erwischt, oder hat Mazda da nachgebessert? Was habt Ihr für ein Gefühl mit den 2019er Modellen? Läuft die Lenkung bei 80 km/h bis in die Nulllage, oder bleibt sie vorher stehen?