Beiträge von Svanniversary

    Über die bisherigen Reifen habe ich oft gelesen, dass diese ebenfalls zum Übersteuern neigen würden.

    Übersteuern tut das Auto und nicht der Reifen. Der hat nur ein Problem mit dem Grip, insbesondere bei Nässe. Das kann sich aber je nach Setup in Unter- oder Übersteuern ausprägen.
    Ein Reifen kann zwar durchaus subtilen Einfluss auf das Steuerverhalten eines Autos haben, aber grundsätzlich ist das eine Eigenschaft vom Fahrwerk und seiner Einstellung.

    Gab mal in Forum den Tip (auf eigene Gefahr hin) während des Gracenote-Updates das Auto auszuschalten. Somit ist die GracenoteDB beschädigt und wird nicht mehr verwendet - ein Update soll aber jederzeit wieder möglich sein.

    Ja, funktioniert und war nach dem nächsten MZD-Update auch leider wieder aktiv. Nur die Datenbank aktualisieren und dann ungefähr in der Mitte die Zündung ausschalten.
    (Disclaimer: Ich übernehme keine Haftung, wenn es doch schief läuft. Wie immer auf eigene Gefahr.)

    Ach quatsch. Nicht mies machen lassen.


    Ein wenig Gewöhnung an das Auto, damit die Bedienung einwandfrei funktioniert, wäre gut vor einem ersten Training. Die Belastung für das Auto ist auch etwas höher als normal, so dass es ruhig eingefahren sein sollte. Ich denke so nach 2.000 - 3.000 km macht das für beide, Auto und Fahrer Sinn.

    Ja, das V3 hat ein anderes Ventilsystem und den Vorteil der getrennten Verstellbarkeit in Zug/Druck. Mein (rein subjektiver Eindruck) war, dass das V3 in der Grundeinstellung eine Spur straffer dämpft, als das ST-X.


    Das ST-X ist ein sehr schöner Kompromiss zwischen Sportlichkeit und Komfort, insbesondere für die normale Landstraße. Das V3 hat über die Verstellung mehr Potential und Freiheitsgrade und lässt sich ggf. auch sehr kompromisslos in Richtung mehr Fahrdynamik für den Track drehen. Ich sehe persönlich auch einen großen Vorteil darin, dass Fahrwerk in Verbindung mit den Winterreifen etwas weicher stellen zu könne, während ich im Sommer ganz dicht an der Voreinstellung bin.


    D.h. also, wenn es eher in Richtung kompromisslose Fahrdynamik geht und Du in der Verstellung Vorteile siehst, macht das V3 Sinn. Als normales Alltags-Fahrwerk für die Landstraße macht man mit dem ST-X aber definitiv nichts falsch.

    @Mike, wie Andreas schreibt, bloß nicht verrückt machen lassen und die Probefahrt genießen. Du bist hier bei weitem nicht der Erste, der als Anfänger oder Ungeübter so ein Auto fährt.


    Wichtig ist, dass man mit dem Gas sensibel umgeht und sich vom sportlichen Fahrverhalten nicht dazu verleiten lässt es gleich zu zügig anzugehen. Ansonsten ist das Auto sehr brav und die modernen Systeme wie DSC und ASR helfen im Zweifelsfall.


    Ich sehe überhaupt kein Problem darin, dass Du Dir auch mit wenig Erfahrung einen MX holst. Dann erst einmal an das Auto gewöhnen und das eine oder andere Fahrsicherheitstraining machen und Du fährst routinierter und sicherer, als so mancher andere, der seit 30 Jahren seinen Stiefel durchzieht ;-).

    Ich denke nicht. So richtig ausprobiert habe ich das aber noch nicht, da ich noch nie eine Vollbremsung bis in den Stillstand machen musste. Ich finde das eigentlich ganz gut, wie das bei VW gelöst ist. Eine Vollbremsung bis in den Stillstand heißt in der Regel "Gefahrensituation" und davor wird dann gleich mit Warnblinker gewarnt.

    Wichtig in dem Zusammenhang ist, dass man alle drei Begriffe ganz sauber trennt,
    - Sachmängelhaftung/Gewährleistung (gesetzlich geregelt)
    - Garantie (freiwillige Leistung des Herstellers für einen gewissen Zeitraum, der Hersteller darf die Konditionen festlegen)
    - Kulanz (freiwillige Leistung des Herstellers im einzelnen Schadensfall).


    Ggf. findet man mit Google mehr zu den Themen, so dass ich es dabei belassen möchte. Wichtig ist, dass man das gedanklich sauber trennt.


    Bei den freiwilligen Leistungen tun sich die Händler und Hersteller definitiv leichter, wenn das Auto dort gekauft und gewartet wurde, da es insbesondere ein Instrument der Kundenbindung und -zufriedenheit ist.
    Daher handhabe ich das auch wie @Ronotto und lasse mein Auto in der Vertragswerkstatt warten, insbesondere da so teure Dinge wie Dach und Getriebe auf Kulanz laufen.

    Die (bezahlte) Garantie sollte funktionieren, solange die freie Werkstatt alle Arbeiten nach dem Stand der Technik ausgeführt hat. Kulanz, als absolut freiwillige Leistung, mit Kostenbeteiligung von Händler und Hersteller, wird man mit großer Wahrscheinlichkeit abschreiben können.

    Die Warnblinker beim MX-5 blinken solange bis man die Verzögerung aufhebt, d.h. nur solange die starke Verzögerung anliegt. Ausmachen muss man sie also nicht. Das konnte/musste ich gerade gestern mal wieder ausprobieren.


    Bei VW ist das ähnlich. Nur wenn man bis in den Stillstand bremst und stehen bleibt geht der Warnblinker an um den Folgeverkehr zu warnen.