Das mit dem Fahrwerk u. dem Fahrverhalten war dann auf schlechten Straßen.
Merkt man es denn, wenn der Restfederweg erreicht ist? Vom Aufsetzen waren wir Lichtjahre entfernt.
Mir hat das Fahrverhalten nicht mehr gefallen. Hat mich an eine Kart auf demolierter Bahn erinnert. Dies dient nur der Beschreibung, da noch nicht erlebt. Das Fahren war anstrengend und unangenehm.
Nein, mit Durchschlagen hat das nichts zu tun. Die Druckanschläge setzen weich ein, erhöhen aber trotzdem die Radlastschwankung am jeweiligen Rad. Für mich passt das sehr gut zu Deiner Beschreibung des unruhigen Fahrverhaltens, auch wenn andere sagen
ich weiß, unmöglich
Sorry, für die kleine Pointe und, dass das Zitat natürlich völlig aus dem Kontext gerissen ist.
Ich glaube hier gibt es immer wieder ein grundlegendes Mißverständnis. Es sagt niemand (zumindest ich nicht), dass die Tieferlegungsfedern nicht funktionieren. Man kommt aber mit denen viel eher in Fahrzustände, bei denen es nicht mehr optimal passt und das Auto dann anfängt über eine Achse zu schieben, zu schwingen, oder allgemein unruhig zu werden. Das kann man durch Erfahrung z.T. kompensieren und das führt auch nicht dazu, dass das Fahrzeug unbeherrschbar oder unsicher wird. Es geht aber auch einfach besser, mit einem speziell ausgelegten Fahrwerk, wie z.B. Serie oder einem guten Gewindefahrwerk.
Schwarz/weiß Malerei halte ich hier für völlig überflüssig und unnötig. Hier geht es um technische Nuancen und Schattierungen und gerade ein erfahrener Fahrer sollte das auch merken.
Und da sind wir wieder bei meiner Grundthese warum die Diskussion immer wieder schwierig wird. Wer kann unter allen Bedingungen in jeder Fahrsituation sein Auto so gut beherrschen und beurteilen, dass er genau sagen kann, hier war es die Straße, hier das Fahrwerk und hier der eigene Fahrfehler, der zu einem bestimmten Fahrzeugverhalten geführt hat? Wir bilden für so eine Beurteilung Leute in der Firma monatelang aus. Aber hier im Forum kann das jeder ;-). Merk ich nicht, nicht so schlimm, fährt doch toll...
Wer wirklich an dem Thema Fahrdynamik und gutem Auto fahren interessiert ist, sollte genau da ansetzen. Sicherheitstrainings im Grenzbereich so oft wie möglich, sauberes Fahren im Alltag und nach und nach wird man zumindest eine Idee bekommen, ob es am eigenen Fahrstil, am Fahrwerk, oder etwas anderem lag, wenn das Auto sich anders verhält, als man erwartet hat. Und dann kann man sich auch Gedanken machen, ob das aktuelle Setup noch zu den eigenen Ansprüchen passt, oder ob man selber die limitierende Größe im Auto ist.
So, ich denke jetzt ist es wahrscheinlich mal wieder so weit, dass ich Haue kassiere ;-). Also los...