Beiträge von Svanniversary

    Den Smiley hast Du aber bemerkt, oder?
    Ich musste nur schmunzeln, weil ich tatsächlich genau mit so einem Kommentar gerechnet hatte. Wenn man nur mal eben schnell schaut, findet man als erstes den Fahrrad-Mehrzeckstreifen. Wenn man dann etwas tiefer sucht, stellt man fest, dass der Begriff anscheinend nicht so einwandfrei belegt ist und in verschiedenen Zusammenhängen (wie ja auch hier ersichtlich) verwendet wird, u.a. auch für die Streifen auf Land- und Bundesstraßen.

    Ehm. Der "Mehrzwecksteifen" ist eigentlich ein Radweg, der parallel auf der Straße geführt wird. Dieser darf nur befahren werden, wenn Verkehr von vorne nicht passt oder wenn er überfahren werden muss um abzubiegen.
    Befahren um jemanden überholen zu lassen ist, da bin ich mir recht sicher, nicht erlaubt.
    Ansonsten müsste man hier noch mal klären was genau ihr unter dem "Mehrzweckstreifen" versteht. Klassischerweise ist das sowas und darf im normalen Verkehrsbetrieb nicht befahren werden:

    Irgendwie wusste ich, dass sich ein Klugscheißer ;) findet, der am Fahrrad-Mehrzweckstreifen hängen bleibt. Im ersten Anlauf hatte ich auch nur den Fahrrad-Mehrzweckstreifen gefunden.


    Wenn allerdings sogar ein Landkreis diese Terminologie verwendet, ist es sicher auch für uns in Ordnung ;-), https://www.landkreisgoettinge…pe=&menuid=108&topmenu=13 (siehe ganz unten):
    "Benutzung von Mehrzweckstreifen (breite Seitenstreifen)
    An Bundesstraßen findet man im Außerortsbereich oft Mehrzweckstreifen.
    Dies sind circa 1,50 - 1,80 Meter breite, durch Markierung von der
    Fahrbahn abgetrennte, Seitenstreifen. Diese Markierung (ununterbrochener
    Breitstrich) wird oft missgedeutet und als Überfahrverbot angesehen.
    Dies ist es jedoch nicht. Mehrzweckstreifen sollen von Langsamfahrenden
    (Lkws, landwirtschaftlichen Fahrzeugen, Fahrrädern und ähnliches)
    benutzt werden; der Breitstrich darf beim Hinüberwechseln überfahren
    werden. Dem schnelleren Verkehr ist damit ein Vorbeifahren am
    langsameren Verkehr möglich. Diese Streifen dienen der
    Verkehrssicherheit und sollen den Straßen eine höhere Leistungsfähigkeit
    geben."


    Daher habe ich auch ganz korrekt den Begriff "Mehrzweckstreifen mit Breitstrich" verwendet.

    Habe eine Feldstärken-Mess-App auf dem I-Pad.
    Evtl. merkt man da schon vorher wenn's anfängt in der Luft zu brizzeln.... ;)

    Klar ;-). Das ist wie bei der Handgranate. Woran erkennt man, dass sie gleich explodiert? Sie dehnt sich aus und bildet Risse.

    So etwas nennt sich in D Mehrzweckstreifen mit Breitstrich und ist hier im Norden relativ häufig auf Bundesstraßen anzutreffen. Funktioniert hervorragend.

    Ich vermute das einfach. Gefahren bin ich die B6 noch nicht, aber da einige hier sehr gute Erfahrungen mit den Konis gemacht haben, macht man damit schon einmal nichts falsch.

    Die sind auf keinen Fall identisch. Auf der einen Seite ist da die dickere Kolbenstange und auf der anderen Seite sind die Mazda Bilstein OEM, d.h. speziell abgestimmt. Beim B6 kann man davon ausgehen, dass Bilstein die selber abgestimmt hat.


    Den Vorteil der dickeren Kolbenstange, insbesondere bei einer DQ- und Mehrlenker-Achse, sehe ich persönlich nicht, auch wenn das hier gerne mal so gesehen wird (nicht bezogen auf @Harkpabst, das war ja eine neutrale Aussage).


    Bilstein ist übrigens bekannt für sein recht "sportliches" Ventilsystem, was zu einem relativ schlechten Ansprechen (=hoppeln) führt, wie man es auch vom Mazda-Bilstein-Fahrwerk kennt. Ich denke mit so etwas muss man beim B6 auch rechnen.

    Halleluja, auch von mir volle Zustimmung ;-).


    Es macht absolut Sinn, sich das Auto erst einmal in einem gutmütigen Setup anzuschauen und sich daran zu gewöhnen und da ist die Serie richtig gut für -gutmütig, breiter Grenzbereich und beherrschbar.

    Was für eine Dämpferverstellung war das denn? Mit dem V3 kann man den MX tatsächlich sehr komfortabel einstellen. So etwas fahre ich dann im Winter immer mit den Winterreifen.


    Der Eindruck mit dem vollbeladenen Auto passt gut zur Fahrzeugphysik. Die Eigenfrequenz des Fahrzeugs berechnet sich aus Masse und Federsteifigkeit. Wenn ich mehr Masse ins Auto lade, bekomme ich den gleichen Effekt wie mit weicheren Federn - die Eigenfrequenz sinkt und das Auto wird komfortabler (bis ich dann die Federwege aufgebraucht habe und durchschlage).
    Das ist auch ein Problem bei einem konventionellen Stahlfeder-Fahrwerk bei einem Auto mit viel Beladung. Ich muss das Fahrwerk immer auf die maximalen Lasten auslegen. Leer bin ich dann z.T. schon etwas unkomfortabel unterwegs.
    Die Luftfeder kann das besser, weil ich die Federrate über den Fülldruck an die Beladung anpassen kann und gleichzeitig keinen Federweg durch die Last verliere.

    Absolute Zustimmung was den "Abflug angeht". Ich war aber eher beim normalen Fahren, bei dem das Auto vielleicht hier oder da mal leicht anrutscht. Der Profi kann das (abseits des öffentlichen Straßenverkehrs) bewusst einbauen und ausnutzen, während der normale Fahrer überrascht ist, was sein Auto da gerade tut. Und dazwischen ist die Grauzone, die man z.B. beim Fahrsicherheitstraining oder auf dem Track kennen lernen kann und mit Hilfe derer man lernt, sein Auto zu beherrschen.