Beiträge von Skoddy

    In den nächsten Tagen kommt meiner runter. Es wird das Neomax N verbaut. Die Serienräder mit ET 45 sollen bleiben.


    Jetzt sieht das Ganze etwas komisch aus, tiefer, aber Räder zu weit innen. SPS empfiehlt 40/50 er Platten. Mir persönlich ist das etwas zu prollig. Vorne könnte die Geometrie etwas leiden, tendiere vorne zu 18er Platten, hinten etwas mehr.


    Was sind Vor-/Nachteile der 40/50er Vwrbreiterung? Was meint Ihr?

    190 PS und 145 Nm bei 200 kg Trocken werden schon etwas besser gehen.

    Als Exfahrer in dieser Leistungsklasse (ZX10, Fireblade) kann ich Dir nur sagen dass es einen Heidenspaß macht solche Rennsemmeln zu bewegen. Schnell waren sie aber auch deshalb weil sie fahrwerkstechnisch einfach klasse waren, weniger wegen der Leistung.


    Das Problem war, die Kraft bei Landstraßentempo auf die Straße zu bringen. Ein gut gehender Supersportler mit 600 oder 750 Kubikzentimeterchen war in der Längsdynamik auf der Landstraße nicht wirklich langsamer. Der konnte halt den Hahn bis Anschlag aufreißen, wogegen ich mehr damit beschäftigter das Vorderrad zu kontrollieren. Auf der Nordschleife ist das natürlich ein andres Thema. Da braucht es neben Fahrwerk und Streckenkenntnis auch ein bisschen Bums.


    Daher: Du gewöhnst Dich an jede Leistung. Irgendwann ist durch die Physik eine Grenze erreicht. Genau da stehen die Supersportler im Moment.


    Ich würde sogar eher dazu tendieren mir eine 600er Drehorgel zu kaufen. Reizt mich irgendwie mehr als schwarze Striche am Kurvenausgang auf die Straße zu malen.

    Ich möchte das Thema nochmal zum Leben erwecken. Ab Dezember war an nur wenigen Tagen Fahrwetter. Das hat sich glücklicherweise geändert :)


    Ich hab die gleiche Konfiguration, 184er mit Sportpaket, also den Bilsteins und Sperre. Bei mir ist es wie oben schon geschrieben genau anders herum. Gas ohne Übersteuern erzeugt einen größeren Kurvenradius. Gaswegnahme lässt den Wagen eindrehen. Kurvenfahrten mit wechselnder Last erzeugen daher bei mir eine Unruhe im Kurvenverlauf.


    Für mich ist das mit meinem Wissensstand plausibel. Unter Last greift die Sperre und die Drehzahlen der Hinterräder möchten sich aneinander angleichen. Das kurveninnere Rad will also schneller, das äußere langsamer drehen, was genau diesen von mir beobachteten Effekt erzeugen müsste. Damit schiebt die Antriebsachse den Wagen unter Last in Richtung geradeaus.


    Wo ist jetzt mein Denkfehler?

    Die Übersetzung - und ich meine die Gesamtübersetzung direkter Gang (also letzter Gang, kein Schongang) plus Achsgetriebe wird immer so ausgelegt, dass die Nenndrehzahl (da wird die Nennleistung erreicht) getroffen wird, damit auch Vmax erreicht wird. Abweichungen in der Nenndrehzahl sind zu vermeiden.

    Alle Schalt-NDs haben die gleiche Übersetzung. Hier wird 220 Km/h gefahren, was in etwa der Höchstgeschwindigkeit entspricht. Die Drehzahl liegt im 6. Gang bei rund 5.800 U/min. Die Nennleistung wird außer beim 160er bei 7.000 erreicht. Das wären dann 265 Km/h Spitze. Bei aller Liebe, Rückenwind und bergab erreicht der ND dies nicht.


    Screenshot aus diesem Video