Beiträge von hifi_nok

    Sepp, das Problem mit dem anhaftenden Dreck hast du immer, insbesondere, wenn Fett/Silikon frisch aufgetragen ist und dabei nicht "sparsam" umgegangen wird. Wie so oft: Die Dosis macht's. Ob das Dichtungen für das Cabrio-Verdeck, Tauchlampen, Unterwasserkameras, Kaffemaschinen, Wasserhähne... sind, spielt dabei keine Rolle.

    Silikon aus der Tube ist für O-Ringe optimal. Etwas Silikon zwischen die Fingerkuppen und den SAUBEREN O-Ring damit vorsichtig "eimassieren". Es geht nur darum, dass das Gummi geschmeidig bleibt, mit dem Fett soll nichts abgedichtet werden. Daher sparsam verwenden und lieber zwischendurch wiederholen.


    Klar gehen diese ganzen Pflegestifte aus dem Kfz-Bereich. Oftmals ist halt nur das Problem, dass man an versteckte Stellen oder "verschachtelte" Gummiprofile schwerer rankommt.

    OK, zurück zum Ursprung ;)


    Wolfram hat in #31 ein paar Sachen angesprochen, die ich sehr ähnlich sehe. Allerdings sollte man auch so ehrlich sein und hinterfragen, ob das alles noch "zeitgemäß" ist, insbesondere die Sache mit dem Sound. Siehe auch die Diskussionen dazu in der Motorrad-Fraktion.


    Nun, zumindest wenn's geradeaus geht können E-Fahrzeuge schon Spaß machen. Ich hatte mal ein E-Motorrad gefahren, da dachte ich, mir werden bei "vollem Hahn" die Arme aus dem Oberkörper gerissen. Ansonsten fuhr sich das Ding relativ "normal" und klassenüblich.


    Ich sehe da eher ein Problem in der weltweiten Vermarktung. Nicht überall auf dem Planeten ist man Willens und technisch bereit, die Infrastrukturen für e-Mobilität aufzubauen. Manche rudern sogar wieder zurück, aus welchen Gründen auch immer.


    China reduziert die e-Förderung:

    https://www.focus.de/auto/ratgeber/kosten/hohe-belastung-fuer-steuerzahler-china-stellt-kaufpraemien-fuer-elektroautos-ein_id_34373210.html


    Dafür werden kleine Verbrenner gefördert:

    https://www.focus.de/auto/news/china-foerdert-den-verbrennungsmotor_id_111986014.html


    Betrachtet man weiterhin allein die starken Unterschiede in Europa in Sachen e-Autos (Norden recht hoher Verbreitungsgrad, Süden und Osten eher weniger), ist es schon nicht ganz trivial, wie man solch ein Nischenprodukt für einen weltweiten Markt konzipiert, ohne dass er seinen ursprünglichen "Charakter" verliert.

    Dann hat ja Norwegen inzwischen streufreie Straßen ;)


    Warum sagt ihr nicht einfach "bin (noch) kein Freund von e-Mobilität" und gut ist :)

    Schweden:

    Schweden: Stromnetze bremsen Elektroautos aus | Energyload
    In schwedischen Städten wird der Strom knapp, die alten Stromnetze sind nicht auf Elektroautos vorbereitet. Warum das eigentlich gar kein Problem ist.
    energyload.eu


    Zitat aus dem Artikel:

    In den Ortsnetzen von Großstädten wie Stockholm wird der Strom allerdings knapp. Wie Bloomberg berichtet, übersteigt die Nachfrage inzwischen die Netzkapazität, weil neben neuen Ladestationen auch andere große Verbraucher ans Netz gehen, etwa Wohnanlagen und neue U-Bahn-Linien.


    Unserer norwegische Verwandtschaft berichtete mir, dass dort bei gleichzeitiger Nutzung vieler e-Autos, die Ladesäulen runterregeln. Ob's stimmt, weiß ich nicht, aber warum sollten die deswegen Unsinn erzählen.


    Insofern kochen also die Schweden und die Norweger auch nur mit Wasser. Oder nutzen zumindest die gleichen "Spielregeln" zur Konzeption von E-Netzen.

    Ich persönlich halte nichts von der ewigen Panikmache selbsternannter Experten oder Leuten/Politiker, die sich aus der Versenkung mal wieder an die Oberfläche katapultieren möchten. :)

    Nur mal nebenbei...


    Niemand hier hat Panik geschoben.


    Ich würde die Leute bei Siemens nicht unbedingt als "selbsternannte Fachleute" bezeichnen. Siemens plant, baut, administriert Stromnetze und baut ganz nebenbei die komplette "Hardware", angefangen von Turbinen bis hin zu Umschaltwerken oder Transformatoren.


    Natürlich muss ein Stromnetz für die Max-Belastung konzipiert werden. Jeder "Draht", angefangen vom Klingeldraht, über die Starterkabel im Auto bis hin zu Überlandleitungen oder Überseekabel, unterliegt Normen und Belastungsprüfungen. Danach richten sich weitere Maßnahmen, wie max. z. B. Kabellängen, Absicherungen, Sicherheitsabstände, Umgebungstemperaturen usw. Da kann nicht nach "Durchschnittsbelastungen" gebaut werden. Hier nur ein klitzekleines Lesebespiel:

    https://www.vde-verlag.de/buecher/leseprobe/9783800746910_PROBE_01.pdf


    Zitat aus dem pdf:

    Die Strombelastbarkeit ist der unter bestimmten Bedingungen höchstzulässige Strom, bei dem der Leiter an keiner Stelle über die zulässige Betriebstemperatur erwärmt wird.


    Eine häufige Alternative ist, dass bei gleichzeitiger Ladung von vielen e-Fahrzeugen die Leistung an der Ladesäule gedrosselt wird, wodurch sich selbstverständlich die Ladedauer erhöht. Steht aber auch im Papier der "selbsternannten Siemens-Fachleute". Oder andersrum: Das Gespräch beim Laden einer ganzen "MX-Horde" im Ladepark dauert länger.

    Bevor der MX5 vollelektrisch ist (wenn überhaupt) gibt es so viele Ladeparks, das man in einer Gruppe bei einer Pause viele Elektro- statt Benzingespräche führen kann. ;)

    Wetten würde ich darauf nicht.


    Siemens hatte sich dazu schon einige Gedanken gemacht. Dabei geht es nicht um die "Strommenge", sondern um die Netze für den Transport. Das Papier ist ca. 2 Jahre alt:


    Wie viele Elektromobile verträgt das Stromnetz?
    Was Verteilnetzbetreiber tun müssen, um ihre Netze für die Zukunft der Mobilität fit zu machen.
    new.siemens.com


    Ganz amüsant ist in dem Papier, dass von "digitalisierten Netzmodellen" gesprochen wird. Ja, nee, ist klar. Nur mal zur Erinnerung: Hier wurden zur Pandemie-Datenerfassung Faxe verschickt.


    Zurzeit hat die Bundesnetzagentur davor Angst, dass die ganzen Heizlüfter, die in den letzten Wochen verkauft wurden, im Winter eingeschaltet werden.

    Energiekrise: Verbände warnen vor Heizen mit Heizlüftern
    Gas wird immer teurer. Also die Wohnung im nächsten Winter stattdessen mit strombetriebenen Heizlüftern heizen? Keine gute Idee, sagen Verbraucherschützer -…
    www.tagesschau.de


    Wenn dann in Zukunft noch 100.000de Gasherde gegen E-Herde getauscht werden sollten, dazu abertausende Gasthermen usw., "glühen die Drähte".

    Stromsaugendes Handy, auf dem oftmals permanent die Drive-App für das Garmin-Navi läuft, dazu die Olympus-App für die GPS-Aufzeichnung zur späteren Georeferenzierung der Fotos, dazu ein kleines USB-Ladegerät für die Action-Cam/Fotoapparat (im Getränkehalter).


    Deshalb habe ich die 12-Volt-Steckdose angezapft, siehe hier


    Damit der Kabelsalat nicht ausufert, habe ich mir so etwas geholt und fast unsichtbar verlegt. Diese mehrfach-Ladekabel gibt's in den unterschiedlichsten Längen und Steckervarianten. In den meisten Fällen sind das "reine" Stromkabel, es gibt aber Varianten, wo auf EINEM Gerätestecker auch das Datensignal übertragen wird.


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    Genau wie MrPink setze ich das RamMount-System ein. Neben dem obligatorischen Saugnapfhalter, wird auch die große Tough-Claw eingesetzt, um die Kamera am Überrollbügel zu befestigen. Je nach eingestelltem Bildwinkel kann der Innenraum mit ins Bild oder der obere Scheibenrahmen ist am unteren Bildrand


    Das wäre dann in etwa dieser Aufbau

    RAM Mounts Tough-Claw GoPro Kamerahalterung - B-Kugel (1 Zoll), kleine Tough-Claw, mittlerer Verbindungsarm
    Die RAM Mounts Tough-Claw Verbundstoff-Kompletthalterung mit Adapter für Action Kameras eignet sich ideal für die werkzeugfreie Anbringung an Motorra…
    rammounts.de


    Achtung: NUR die große Klammer passt an den Überrollbügel, die kleine Klammer nicht.


    Hier ansatzweise mit der Sony FDR X3000 zu erkennen, ich nutze dazu den langen RamMount-Haltearm

    rammount.jpg



    Das ganze System ist so stabil, dass es auch als Stativersatz an einem Geländer, Zaun, Tisch o. ä. eine Vollformat-DSLR aushält. Die kleine Klammer ist ideal für das Radl oder aber für den angeschraubten Abschlepphaken des MX


    Eine schöne Perspektive ergibt sich mit dem Saugnapf vorm Fahrer-Rückspiegel. Je nach Bildwinkel ist Haube, Vorderrad und Frontscheibenrahmen mit drauf.


    Egal ob mit Klammer oder Saugnapf, denkt daran, die Kamera mit einem kleinen Bändsel zu sichern. Mir ist zwar noch nie eine Kamera abgefallen und dem Nachfolgenden auf die Motothaube geknallt, ich möchte aber auch nicht der erste sein, dem das passiert.

    Icke

    Diese Geschichten mit ausgeschlossene Reisegebiete oder "sportlicher Fahrstil" hast du doch auch jetzt schon. Je nach Versicherung und Tarif werden auch dort bestimmte Länder (vor allem außerhalb der EU/Europa) vom Versicherungsschutz ausgeklammert. Versicherer bieten kleine Kästchen an, die deinen Fahrstil "überwachen" und so Einfluss auf den Tarif genommen werden kann.


    Aber auch Autoverleiher schränkten die Nutzung für bestimmte Länder schon immer ein. Also das ist nix ungewöhnliches.



    Überhaupt ist doch "Miete/Abo" in weiten Teilen der Gesellschaft schon völlig normal. Musikstreaming-Dienste sind doch nichts anderes, als "Mietmusik" im Abo. Dazu Netflix & Co. Einige Software-Produkte gibt es ausschließlich als Abo (z. B. Adobe Photoshop). Im Kern ist auch für viele das Handy nichts weiter als ein Abo/eine Miete, die über den Telefon-Tarif abgewickelt wird.


    Und wenn sich "Papa" im Mietmodell seine PV-Anlage auf's Dach stellt, warum soll sich "Junior" nicht seinen ID3 im Abo holen? Wieso dann auch noch eine Action-Cam für den ID3 kaufen, wenn man sie hier mieten kann? Und ganz nebenbei freut sich "Mama" über ihr Friseur-Abo.


    Insofern ist die Entwicklung Auto-Abo/Miete nur folgerichtig.


    Was aber nicht heißt, dass ich diesen Trend gut finde. Ein Handy wird gekauft und wenn der Akku platt ist, wird das Ding aufgeschraubt und der Akku gewechselt. Ich kot...e schon, weil ich Photoshop/Lightroom nur im Abo bekomme.


    Es bleibt abzuwarten, ob und wenn ja, wie Tesla das Mietmodell durchzieht. Mittlerweile hat Tesla für mich in etwa einen Status wie Apple und Musk ist der "neue Steve Jobs". Beide haben ihre streng Gläubigen, die nur wegen eines neuen Handy - oder Auto? - vor dem Laden übernachten. Ob sich andere Firmen diesem Auto-Abo-Trend dann stärker öffnen oder dagegen halten, ist die nächste Frage.