Natürlich hängt das alles auch ganz stark von den persönlichen Bedürfnissen ab, die man sich im Vorfeld auch mal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen sollte.
Für den gelegentlichen Einsatz könnte so eine Sportuhr/Fitnesstracker funktionieren. Aber neben der Akkulaufzeit spielt auch eine Rolle, wie groß der Trackspeicher ist. Man kann damit nämlich nicht unbegrenzt aufzeichnen. Ich habe zur Polar M430 nichts gefunden, wie groß dieser Speicher ist und was passiert, wenn er voll ist. Überschreibt er dann die ältesten Punkte oder stellt er die Arbeit ein?
Da man ohne PC, installierter Polar-Softi und i-net-Zugang die Daten auch nicht aus der Uhr rausbekommt, ist das ein Punkt, der im Vorfeld einer Reise unbedingt getestet werden sollte.
Ich vermute mal jetzt einfach, dass es bei anderen Uhren ähnlich funktioniert.
Bei der Speicherkapazität muss dann wieder zwischen der maximalen Größe des einzelnen Tracks und der Gesamtkapazität unterschieden werden. Manchmal dürfen Tracks nicht mehr als 10.000 Punkte haben, manchmal gibt's eine zeitliche Grenze, manchmal auch eine MB-Grenze.
Wer also zur Dokumentation seines Urlaubes Trackaufzeichnung machen möchte, muss sich im Vorfeld überlegen, wie er seine Tracks organisieren möchte und welche Speicherkapazitäten er für die Tracks hat. Kann man z. B. die Tracks tageweise abspeichern? Kann man evtl. auch auf die Aufzeichnung Einfluss nehmen, in dem z. B der Zeitintervall der einzelnen Aufzeichnungspunkte verändert werden kann (z. B. alle 2 Sekunden) oder kann nach bestimmten Entfernungen ein Punkt gesetzt werden (z. B. alle 250 Meter). Die dritte Möglichkeit wäre: Aufzeichnung bei Richtungsänderung. Aus diesen Möglichkeiten ergeben sich massive Unterschiede in der möglichen Tracklänge, wenn es z. B. eine 10.000-Punkte-Grenze gibt.
Leider sind die Gerätschaften, die diese Konfigurationsmöglichkeiten bieten, mittlerweile seeeeeehr selten geworden. Im Consumer-Bereich dürfte das gar nicht mehr vorhanden sein.
Der Urlaubs-Idealfall ist natürlich, wenn für die Trackaufzeichnung einzelne Tracks auf einer Speicherkarte abgelegt werden können.
Denkbar wäre dann z. B. folgendes Szenario:
Vormittag MX-Tour in den Dolomiten, nachmittag Wanderung bei den Drei Zinnen. Jetzt könnte man die Tracks exakt auch so abspeichern.
Das ist natürlich das Parade-Beispiel, was die o. g. Handheald-GPS-Navis in Perfektion beherrschen.
Wer das Werkzeug "Trackaufzeichnung" mal genauer betrachtet, wird schnell feststellen, dass es für eine "Reisedokumentation" ein enorm sinnvolles Anwendungsgebiet ist. Daher beachtet meinen ersten Satz. Versucht die eigenen Bedürfnisse zu definieren und danach sucht die Geräte aus.