Beiträge von hifi_nok

    Kleben ist halt eine recht komplexe Angelegenheit. Im Heimbereich bereiten sehr oft div. Kunststoffe Probleme bei einer Klebeverbindung.


    Es können aber auch ganze Karosserien geklebt werden oder sogar Flugzeugrümpfe, aber das ist schon HighTech.


    Richtig aufwändig wird's, wenn Oberflächen geklebt werden sollen, die eigentlich nicht geklebt werden können, z. B. Nickelteile auf Pulverbeschichtung. Da können dann Oberflächen sogar mit einem Plasma "beschossen" werden, um die Oberflächen "klebefähig" zu machen. Sehr oft lassen sich dabei die "Klebebuden" nicht in die Karten gucken.


    Wehe ein Zulieferer ändert dabei nur Details, z. B. bei der chem. Zusammensetzung der Pulverbeschichtung ....


    Da geht's dann aber um Klebungen, die nicht mehr getrennt werden (dürfen/können).

    Wie denn das?? =O

    Wie der Name schon sagt: Klebegewichte.


    Wie immer gilt beim Kleben: sauberer und fettfreier Untergrund.


    Es ist also denkbar, dass die Klebefläche nicht sauber/entfettet war, als das Gewicht aufgeklebt wurde.


    Nicht ganz undenkbar: Pulverbeschichtung auf der Felge und Klebegewichte sind in seltenen Fällen nicht ganz problemlos.


    Und es liegt in der Natur der Sache, dass Klebegewichte auch wieder entfernt werden müssen, so dass "unlösbare Verklebungen" nicht ratsam sind.


    Aber auch Gewichte zum "raufkloppen" können schon mal ein verlustbehaftetes Eigenleben führen.


    Abfallende Gewichte kommen in beiden Montagearten zwar sehr selten vor, kann aber passieren.



    Ergänzung:

    Hab hier noch ein ganz nettes Papier zu Klebegewichten entdeckt:

    https://www.traxjh.com/sites/default/files/TRAX_why_do_adhesive_weights_fall_off_DE_web.pdf

    hallo? das ist doch alles mist.... wer rechnet denn damit einen Unfall zu bauen und dann alle Teile dokumentieren zu müssen?

    Gerechnet habe ich auch nicht damit, dass mir einer mit 2,4 Promille im Schädel den Leasingwagen total zertrümmert. Alle Veränderungen die gemacht wurden, waren mit der Leasingfirma abgesprochen und wenn erforerlich im Brief eingetragen. Das Auto war Totalschaden, die Bank nahm sich die Entschädigung nach Gutachten von der gegnerischen Versicherung... das war's. Man darf nie vergessen, auch wenn man Halter ist, der Eigentümer des Leasingfahrzeuges ist die Bank/Hersteller/Händler.


    Gerechnet habe ich auch nicht damit, dass mein Motorrad (war mein Eigentum) im Winterlager aus der Garage geklaut wird. Ich musste detailliert nachweisen, was ich an zusätzlichen Anbauteilen/Einbauten hatte. Nicht grundlos hatte ich alles per Foto und Rechnungen fein sauber dokumentriert. Erst nach genauer Prüfung aller Fotos und Unterlagen durch den Sachverständigen wurde alles zum Wiederbeschaffungwert erstattet.


    Bei Leasingfahrzeugen ist es ähnlich wie mit einer Mietwohnung. Machen kann man viel, aber man muss die Risiken kennen und vieles mit dem Vermieter im Vorfeld absprechen.

    Wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, müssen auch sämtlich Änderungen am Fahrzeug mit dem Leasing - Geber, Mazda oder wer auch immer, abgesprochen und festgehalten werden.
    Habe ich auch nicht gemacht, aber rechtlich war das glaube ich gesetzt. Muss einem nur klar sein.

    Läuft dann ganz doof... Man wird in einen Unfall verwickelt, die Fuhre wird vom Unfallort gleich zur Werkstatt gebracht und dann stürzt sich der Unfallgutachter der gegnerischen Versicherung d'rüber. Und schon sind Verbreiterung/Tieferlegung, besondere Felgen, Anbauteile usw. des Leasingfahrzeuges dokumentiert.


    Wie das alles geregelt wird, liegt dann einzig und allein am guten Willen aller Beteiligten.


    Lesenswert

    Was darf ich bei einem Leasingfahrzeug verändern?

    Ich wäre allerdings auch dafür, dass man die Höhe des Strafmaßes dem zu versteuernden Jahreseinkommen anpassen würde, ähnlich wie in Finnland und weiteren Ländern.

    Dann würde es jeden mehr oder weniger gleich treffen im Geldbeutel und einen höheren Effekt erzielen, meine Meinung.

    Abgesehen davon, dass es das bei uns auch gibt, kann das dann richtig teuer werden, hier z. B. im Sept. in der CH


    Schweiz: 43km/h zu viel - Millionärin soll extrem hohe Strafe zahlen
    Eine Schweizer Verkehrssünderin wird kräftig zur Kasse gebeten. Was die Richter ihr aufbrummen - und was die ursprüngliche Strafe war.
    www.morgenpost.de


    Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Im ersten Urteil über 400.000 Chf und nur weil der Prozess so lange dauerte, wurde die Strafe halbiert.


    Dabei ist das ein Strafmaß, was gar nicht so ungewöhnlich ist. 85 Tagessätze, also rund drei Monate. Egal, wie hoch da das Einkommen ist, es sind und bleiben rund 3 Monatsgehälter.


    Apropos CH

    Hier mal die Tarife

    Tempolimit und Geschwindigkeitsüberschreitungen
    Auf Autobahnen gilt 120 km/h, auf Autostrassen 100 km/h, auf Haupt- und Nebenstrassen ausserhalb von Ortschaften 80 km/h und innerhalb von Ortschaften 50 km/h.
    www.ch.ch


    In der Tabelle findet man "Anzeige". Das heißt, es gibt Post vom Staatsanwalt, die Strafe richtet sich letztlich nach den Vermögensverhältnissen/Einkommen. Ab "21 d'rüber" ist dann auch der Führerschein für mind. 1 Monat weg.


    Da sieht man dann auch den Unterschied zwischen Deutschen und Schweizern. Während hier beim geplanten Fahrverbot eine Revolution anlief nach dem Motto "die Demokratie ist in Gefahr", sagen die meisten Schweizer: "wieso aufregen, wir kennen doch die Spielregeln."

    Ab wann "zählt" man denn selbst, sogar als MX5-Fahrer dazu?

    Bisschen tiefer als Offroad ab Werk, Spoiler, Frontlippe oder sonstiges? Das sind nämlich die ersten, augenscheinlichen Gründe für die Poser-Beamten, einen erst mal pauschal raus zu ziehen und zu kontrollieren!

    Na und?


    Grundsätzlich sind das bauliche Veränderungen am Fahrzeug, in einigen wenigen Fällen müssen sogar Einzelabhnahmen erfolgen. Im Rahmen einer Verkehrsüberprüfung ist das also ein völlig legitimes Mittel diese Umbauten zu überprüfen. Im Zweifel kann sogar eine Vorführung beim TÜV erforderlich werden.


    Genau so kann die Rennleitung einen "fetten" Benz kontrollieren, der zwar edel und teuer aussieht, aber bei genauerem Hinsehen ist das eine Rostlaube mit springenden Rädern, weil die Stoßdämpfer ausgelutscht sind.


    Das unnütze Hin- und Herfahren ist in der Praxis schwer zu beweisen, da müssen schon weitere Begleitumstände hinzukommen, z. B. das "Stolzieren" auf einer belebten Straße vor einer grölenden Menge. Wer auf Parkplatzsuche dreimal um den Block fahren muss, fällt nicht unter diesen Tatbestand, auch wenn er einen tiefergelegten MX hat.


    Im Übrigen hilft ein Blick in den § 30 StVO

    Auszug

    Unnützes Hin- und Herfahren ist innerhalb geschlossener Ortschaften verboten, wenn Andere dadurch belästigt werden.

    Ganzer Text

    Da müssen schon mal zwei Tatbestände erfüllt sein:

    innerhalb geschlossener Ortschaften

    Andere belästigt


    Abgesehen davon ist der ganze erste Absatz des § 30 sehr "weich" formuliert, so dass es weder für die Rennleitung noch für den Autofahrer einfach ist, ein klare Entscheidung zu fällen. Unterm Strich werden also die Gerichte immer wieder Einzelfallentscheidungen fällen müssen. Aber auch die Gerichte fällen Urteile, die oftmals mehr Fragen als Antworten aufwerfen, hier z. B. aus einer Begründung:


    Unnötig ist eine Lärmbelästigung, die bei der Benutzung des Fahrzeugs über das bei sachgerechter Nutzung notwendige Maß hinaus entsteht. Das Verbot gilt bereits dann, wenn die abstrakte Gefahr von Beeinträchtigungen anderer besteht, ohne dass die konkrete Beeinträchtigung bestimmter Personen festgestellt werden müsste. Maßgeblich ist insoweit, ob die konkrete Beeinträchtigung die Schwelle der Zumutbarkeit überschreitet. Ob die Grenze der Zumutbarkeit im konkreten Einzelfall überschritten wird, muss nicht durch eine lärmtechnische Messung ermittelt werden. Es ist eine Gesamtbeurteilung unter Berücksichtigung von Einzelfallumständen, wie zum Beispiel der Tageszeit, dem Fahrzeugstandort einschließlich der vorhandenen Geräuschkulisse und dem Gebietscharakter vorzunehmen.

    Ganzer Text


    Während innerhalb geschlossener Ortschaften nach halbwegs Klarheit und Duchsetzbarkeit im Rahmen des Möglichen ist, wird's außerhalb geschlossener Ortschaften schon schwieriger mit Begründungen.

    Siehe hier



    Unnützes Hin- und Herfahren.... Kurzum: Ein typisches "Meisterwerk" des Verkehrsministeriums.

    Keine Ahnung ob das wirklich der Lautsprecher ist oder mein Empfinden und die ganze Testerei...

    Neee, das ist tatsächlich so, dass sich Lautsprecher etwas verändern. Zwar wird heftig darüber diskutiert, ob und wie stark sich das bemerkbar macht oder wie lange diese Einspielphase dauert, aber es gibt diese Einspielphase. Das ist sogar an den Chassis messbar.


    Die Veränderungen in der Einspielphase verlaufen nicht geradlinig, sondern nehmen mit dem "Alter" ab. Beim Bass-Chassis "lockern" sich Zentrierspinne und Membran etwas, was Auswirkung auf die Thiele-Small-Parameter hat. Ein Effekt ist z. B., dass die untere Grenzfrequenz etwas nach unten tutscht, der Bass geht "tiefer". Beim Hochtöner gibt's diese Einspielphase grundsätzlich auch, ist aber manchmal nicht so ausgeprägt wahrnehmbar. Denn beim Hochtöner spielt das Arbeitsprinzip eine wichtige Rolle. Folien-Speaker (z. B. Magnetostaten) können da sehr deutlich reagieren, allerdings spielt diese Bauformen im Kfz-Bereich keine Rolle.


    Bei den namhaften Lautsprecherherstellern werden die Weichen natürlich auf eingespielte Chassis abgestimmt. Allerdings ist nicht auszuschließen, dass Hersteller ihre Lautprecher auch so konzipieren, dass sie "out of the box" gut funktionieren. Insbesondere, wenn im Handel keine Zeit für die Einspielphase ist, hätten damit diese Lautsprecher Vorteile in einer "quick & dirty-Vorführung".


    Inwieweit das alles bei einer Umsetzung im Cabrio von Wichtigkeit ist, ist eine andere Frage.

    Es gibt ja einige Nutzer, die Zusatzgeräte betreiben und dafür Strom benötigen. Wer dabei aber auch auf einfachen Rückbau achten will/muss (z. B. Leasingfahrzeuge) hat im MX5 mit einer einzigen Steckdose (die noch schwer erreichbar im Fußraum liegt) kein einfaches Spiel.


    Wer externes Navi, 2A-Ladestrom für's Handy und die Option der Steckdose nutzen möchte, der kommt um eine kleine Bastelarbeit nicht vorbei.


    Ich habe das Problem wie folgt gelöst:

    Basis ist ein 12-Volt-Stecker, von dem eine Kfz-Steckdose und ein zweites (abgesichertes) Kabel abgeht. Für dieses Kabel habe ich sog. AMP-Stecker aus dem Modellbau-Bereich verwendet. Diese sind leicht verfügbar, verpolungssicher und halten Ströme bis 10 A aus (was in meinem Fall aber nicht erforderlich ist).

    mx5_strom_02.jpg



    An diesen AMP-Stecker können weitere Zusatzgeräte angeklemmt werden oder wie hier ein Y-Verteiler.

    mx5_strom_03.jpg



    Hier ein 12V -> USB-Wandler, der bis zu 2A Ladestrom zur Verfügung stellt, so dass auch größere Handy schnell und zuverlässig geladen werden können. Am zweiten Stecker des Y-Verteilers kommt in meinem Fall die Navi-Stromversorgung.

    mx5_strom_04.jpg


    Hauptproblem ist eigentlich nur, das ganze Kabelzeugs klapperfrei und sicher zu befestigen. Die zusätzliche 12-Volt-Steckdose habe ich am Teppich befestigt, so dass sie etwas leichter zu erreichen ist, als die Original-Steckdose. Hierzu mit einem heißgemachten Nagel/Pieker ein paar kleine Löcher in den Teppich bohren und die Steckdose mit Kabelbinder befestigen (durch den heißen Nagel/Pieker werden die Fasern verschmolzen und reißen nicht weiter aus). Die kleinen Löcher sieht man später beim Entfernen nicht. Insgesamt keine Löcher, keine "Stromdiebe", spurloser Rückbau in wenigen Minuten.


    Die ganze Sache hat in unserem MX fast 5 Jahre völlig problemlos funktioniert und wartet jetzt auf den Einsatz im neuen MX.

    Die Belastbarkeit (in Watt) hat nur eine einzige Aussage: Wenn ich die angegebene elektrische Leistung zuführe, geht der Lautsprecher nicht kaputt. Die Dauerbelastbarkeit wird dabei meist immer noch so ermittelt wie zu Zeiten der alten DIN 45324: Rosa Rauschen, 30 Sekunden ein, 60 Sekunden aus (wenn ich das richtig im Kopf habe). Diese Angabe enthält keinerlei Information über die dabei abgegebene Schallleistung oder den Schalldruckpegel (somit auch den Wirkungsgrad) oder gar dabei auftretende Verzerrungen.

    Auch hierzu noch eine kleine Ergänzung.


    Harkpabst, ich bin mir auch nicht mehr sicher, ob dazu auch die Ermittlung der Temperatur an der Schwingspule gehörte. Das war ja in den Frühtagen oft so, dass die Spule im wahrsten Sinne des Wortes "abrauchte".


    Zwar wird dieser Wert bei fast allen Herstellern angegeben, aber wahrscheinlich eher aus "Tradition". Denn allen seriösen Entwicklern ist klar, dass diese Angabe für den Alltag Unsinn ist.


    Im Alltag hören wir nicht mit Rauschtönen, sondern mit dynamikreichen Musiksignalen. Daher war diese Messmethode schon in den Frühtagen der HiFi-Norm sehr heftig umstritten.


    Was passiert, wenn ein Chassis einen sehr heftigen Stromimpuls erhält? Wir können natürlich sehen, dass ein Chassis eine große Auslenkung macht. In der Frühzeit war es nicht selten, dass der Schwingspulenträger im "Boden" des Luftspaltes aufschlug. Dann bestand die Gefahr, dass der Schwingspulenträger Schaden nahm und z. B. im Luftspalt fröhlich schabte. Mittlerweile ist das ein sehr seltener Konstruktionsfehler. "Heute" wird der Membranhub in erster Linie über die Sicke begrenzt. Zwar kann es dann ebenfalls so etwas wie ein Anschlaggeräusch geben, aber die Ursache ist anders. Wir können das mit einem Stück Papier nachvollziehen. Wir halten ein Blatt Papier mit beiden Händen und "schieben" es zusammen. Dann entsteht diese Welle im Papier. Jetzt ziehen wir ruckartig das Papier auseinander und wir hören eine Art Knallgeräusch. Das Gleiche passiert bei der Sicke. Moderne Sicken halten das auch aus, allerdings nicht im Dauerbetrieb und irgendwann reißt auch unser Blatt Papier oder eben die Sicke ;)


    Wir können aber daraus weiter schließen, dass dadurch auch extreme Anforderungen an die Verklebung zwischen Sicke und Membran erforderlich werden.


    Allerdings gibt es bei Überlast deutliche akustische Warnhinweise. Zum Einen natürlich dieses "Anschlagknallen", Aber lange vorher wird das Klangbild komprimiert und erzeugt dadurch massive Verzerrungen. Wer Ohren hat hört somit schon, wenn das Chassis in den Grenzbereich kommt. Jedenfalls bei einem Musiksignal.


    Was an der Stelle so gut wie nie betrachtet wird, dass das eigentliche Problem der Verstärker ist. Wer auf die akustischen Warnsignale achtet, kann gefahrlos auch einen kleinen Kompakt-Lautsprecher mit einer Monsterendstufe betreiben. Und es wird nie etwas passieren.


    Wer aber einen Minimal-Low-Budget-Billig-Amp mit 50 Watt an einem großen "250 Watt-Lautsprecher" anschließt, kann diesen Lautsprecher ganz schnell abschießen. Werden Verstärker im Grenzbereich betrieben, kann sogenanntes Clipping entstehen. Dieses Clipping besteht aus hochfrequenten Verzerrungen (daher meistens sogar unhörbar) die enorm viel Energie in den Hochtöner jagen. Das halten die nicht lange aus. Je nach Schutzmaßnahmen und Arbeitsprinzip (z. B. Bändchen) dauert es nur Bruchteile von Sekunden!!! zum Totalschaden. Piezo-Strahler sind eigentlich überhaupt nicht kaputt zu bekommen. Klingen aber dafür sche....


    Das heißt also, die eigentliche Gefahr lauert im Verstärker und die Angabe der max. Belastbarkeit eines Lautsprechers ist eine trügerische Sicherheit.