Beiträge von hifi_nok

    Das mit den Fitnesstrackern/Sportuhren hat mich neugierig gemacht.


    Hab‘s heute probiert mit einer Polar M430-„Sportuhr“


    Über die Polar-Homepage ein neues Uhren-Profil erstellt, „sonstige Outdooraktivität“
    Anzeige auf Display: Uhrzeit, Distanz, Max-Speed, Speed-Schnitt, Höhe, Höhenmeter.


    Nach der Tour kann der Track auf der Polar-Seite aus der Uhr ausgelesen und auf der Karte gezeigt werden. Geschwindigkeits- und Höhenprofil werden ebenfalls angezeigt. Als Favorit kann der Track dort auch gespeichert werden.


    Man kann den Track auch von der Polar-Seite ins gpx-Format exportieren und dann mit speziellen Programmen weiterbearbeiten (z. B. Garmin Basecamp, QuoVadis, RouteConverter usw.). Je nach Programm-Möglichkeiten können dann daraus Routen für’s Navi-Gerät bearbeitet, ausgewertet, weitergegeben und archiviert werden.


    Insgesamt klappt das gar nicht schlecht. Etwas mehr Arbeit beim Auslesen und Übertragen in die Navi-Software durch den Zwischenschritt über die Polar-Homepage.


    Nachteil: Evtl. einen recht hohen Strombedarf der Uhr beachten.




    Noch eine klitzekleine Anmerkung zur Höhenmessung per GPS
    Ich habe mal einige meiner Bilddaten eingesehen. Auf dem Col de la Bonnete wird die Höhe auf dem „Orientierungstisch“ mit 2802 Meter angegeben. Die Olympus-App auf dem iPhone für die Georeferenzierung ermittelte 2798 Meter - also 4 Meter Abweichung. Das wäre die ganz normale GPS-Ungenauigkeit.

    GPS-Aufzeichnung hat die Sony auch.



    Ob 4K-Video wirklich erstrebenswert ist.... Abgesehen vom Speicherplatz ist auch die Nachbearbeitung extrem rechenintensiv und nicht jede Softi kann das überhaupt.


    Mein Motto: Lieber gutes Full-HD, als mängelbehaftetes/ruckelndes 4K.


    Für die Sony gilt:
    Bei Full-HD mit 50 fps reicht es mit einer 128 GB-Karte für gute 5 Stunden Aufnahmzeit
    4K mit 25 fps = ungefähr 4,5 Stunden
    oder rund 21.000 jpg-Fotos



    Aber ob's gute Fotos gibt...???


    Alle 60 Sekunden ein Bild bedeutet ja auch entsprechende Wegstrecke und da können sich Aufnahmesituationen massiv verändern. Angefangen vom Licht bis hin zur Perspektive. Da sind gute Fotos eher ein Zufallsprodukt. Bei einer 4-Stunden Tour kommen mind. 240 Bilder zusammen, die dann auch wieder gesichtet werden müssen.


    Tendenziell würde ich da auch eher bestimmte Streckenpassagen filmen, als einfach alle 60 Sek. ein Foto zu machen.

    Die Sony FDR X3000 hat eine wirklich gute Bildqualität und kann alle 60 Sek ein Bild machen. Preislich liegt sie auch in deinem Bereich.


    Diese Funktion nennt sich Timelaps und ist eigentlich für Zeitrafferfilme gedacht. Bei Action-Cam wirst du da kaum andere Zeitvorgaben finden als den Bereich zwischen 2 Sek - 60 Sek.


    Vielleicht eine gangbare Alternative: EIne Fernbedienung am Armaturenbrett, mit der du manuell die Kamera auslösen könntest. Bei der Sony hast du dann auch gleichzeitig das Bild in Echtzeit auf einem kleinen Kontrollmonitor.


    Hauptproblem dabei - wie du schon erwähntest - wird die Stromversorgung sein. Ohne externe Stromzufuhr wird das mit einem Tagestripp nix. Oder ungefähr einmal in der Stunde Akkuwechsel. Entweder benötigst du dann eine entsprechende Anzahl Akkus oder aber ein kleines Ladegerät, um während der Fahrt laden zu können.


    Die besseren Kameras (mit entsprechender Fotoqualität) lassen aber auch während der Aufzeichnung eine externe Stromversorgung zu. Dann hast du natürlich das Problem, dass mit angeschlossenem Kabel entweder kein Schutzgehäuse mehr genutzt werden kann oder aber die Wasserdichtigkeit ist nicht mehr gewährleistet.




    Zetlich ganz andere Einstellmöglichkeiten gibt es mit DSLR oder anderen Systemkameras (z. B. MFT). Dort gibt's Kameras, die ebenfalls über eine vergleichbare integrierte Funktion verfügen, dort allerdings wesentlich umfangreicher einstellbar (stark hersteller- und modellabhängig). Dann könntest du z. B. alle 5 Minuten oder auch jede Stunde auslösen lassen. Manche sogar einmal täglich. Aber abgesehen mal von der Größe und dem Gewicht der Kameras (Anbringung), ist dort ebenfalls der Strom das Problem.

    ... mit einer Smartwatch, viele haben ja ein Barometer eingebaut, so kann man die Höhenunterschiede zusammen mit den GPS-Daten ermitteln.

    Super-Tipp. Auch viele Fitness-Tracker haben diese Option.


    Ergänzung
    Für die Höhenermittlung ist ein Barometer nicht zwingend. Diese Info kann auch aus dem GPS-Signal berechnet werden.


    Die Ungenauigkeiten in der Ermittlung der Höhendaten werden sich bei beiden Prinzipien in der Consumer-Liga nicht viel nehmen.


    Beim geplante Einsatz geht es mir nur um die Möglichkeit, das Urlaubsvideo entsprechend aufpeppen zu können.

    Dazu kann man aber auch ganz banale Karten nehmen und die Route grob einmalen.


    Eine gute Zusammenstellung von Kartenmaterial gibt's hier.


    Eine Softi für die Erstellung einer Reiseroute auf dem Monitor ist z. B. Vasco da Gama


    UNBEDINGT beachten: Die Urheberrechte für die (Karten)Nutzung unterscheiden sich stark. Wer also im Foto-/Videoclub oder anderen öffentlichen Veranstaltungen solche Sachen zeigen möchte, sollte sich da genau sachkundig machen.

    Zur Ausgangsfrage:


    Kommt darauf an, was deine Bedürfnisse sind.


    Einige Apps wurden ja schon genannt.


    Alternativen:
    Ein kleines Outdoor-Handheald-Navi (z. B. Garmin etrex 20 oder gpsmap 64). Läuft mit ganz banalen AA-Batterien/Akkus den ganzen Tag. Hat den Vorteil, dass es auch als vollwertiges Navigerät beim Wandern, Stadterkundung, Kanu, Rad, Segeln, Motorrad... genutzt werden kann.


    Einige Geräte beherrschen auch die Track-Back-Navigation. Je nach Gerät können Routen, Tracks, POI usw. ausgetauscht werden (bei Garmin im GPX-Format).


    Durch frei erhältliche OSM-Karten an alle Einsatzgebiete anpassbar und zukunftsicher. Die Tracks können somit auch gleich auf der Karte gesichtet werden. Natürlich ist kein Internet oder WLAN erforderlich, alles funktioniert offline.


    Auf Wunsch können die ganzen Statistik-Werte wie Durschnittsgeschwindigkeit, Max-Geschwindigkeit, Höhe, Zeit in Bewegung, Gesamtzeit, Kilometerzähler, Höhenmeter ... permanent auf dem Display eingeblendet werden. Den Tripmaster erhält man praktisch als Dreingabe (zumindest bei den genannten Geräten).


    Durch PC-Software (bei Garmin z. B mit dem kostenlosen Basecamp) lassen sich dann die Tracks auf verschiedenste Art und Weise verwalten, archivieren und natürlich auch auswerten.


    Nachteil: Durch die ganzen Funktionnen und Möglichkeiten ist die Bedienung nicht immer selbsterklärend - vorsichtig formuliert. Eine gewisse Einarbeitungszeit und Beschäftigung mit der Gesamtmaterie ist zwingend.


    Achtung: Wer ein Handheald-GPS auch auf größere Reisen mitnehmen will, muss sich im Vorfeld erkundigen, ob im Zielland GPS-Geräte erlaubt sind! Sonst kann es Ärger geben.




    Durch fehlende Möglichkeiten beim MZD (z. B. Routenimport) könnten auch Motorrad-Navis interessant werden (z. B. Garmin Zumo). Die haben in der Regel eine Trackaufzeichnung integriert, die dann ebenfalls als GPX-Datei exportiert werden kann. Im Prinzip, Möglichkeiten und Nachteile ähnlich wie die Handhealds, nur dass die Geräte größer sind, oftmals eine Stromversorgung benötigen und die Anbringung muss gelöst werden. Bei den Karten besteht nicht immer die grenzenlose Freiheit OSM-Karten zu nutzen.




    Einige Foto-Apps beherrschen ebenfalls die Trackaufzeichnung. Damit können dann später die gemachten Fotos georeferenziert werden. Das heißt, es werden die GPS-Daten in die Fotodateien geschrieben. Zwar kann man das auch mit sog. GPS-Loggern machen, dort dann aber in der Regel nur bei JPG-Bildern. Wer aber auch seine RAW-Formate mit GPS-Daten versehen will/muss, benötigt in der Regel proprietäre Systeme.


    Hier z. B. von Olympus


    Fotoapparate mit integriertem GPS-Logger schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe. Die Fotos werden mit GPS-Daten versehen und bei manchen Geräten kann der Track auch extrahiert werden oder mit der Softi des Kameraherstellers auch mit einer Karte verbunden werden. Dazu muss aber die Kamera über die GPS-Funktion verfügen, dass der Track permanent aufgezeichnet wird.

    In den Auswertungsmöglichkeiten sind die Foto-Lösungen aber nicht ganz so optimal für Auto-/Motorradnutzer.

    Na ja...


    Wenn der Verdacht besteht, das an dem Teil, was eigentlich eine ABE hat, eine Veränderung vorgenommen wurde, sieht die Sache anders aus.


    So könnte theoretisch z. B. Polsterwolle aus der Tüte "ausgebrannt" sein. Obwohl äußerlich alles korrekt erscheint, ist eine Veränderung erfolgt.


    Was auch möglich sein könnte ist, dass zwar eine ABE vorliegt, aber der Anbau nicht korrekt erfolgte, was evtl. bveim Auspuff zu einer Undichtigkeit führt.


    Denn auch die Art der Montage kann Bestandteil der ABE sein.


    Da dies im EInzelfall nicht immer vor Ort geprüft werden kann, bleiben die genannten Möglichkeiten.

    Wir kommen gerade von der Cote d Azur und sind dann auch die dortigen Autobahnen gefahren. Tunnel an Tunnel. Richtig Klasse, wenn vor und hinter einem auch noch LKW fahren. Ohne Gehörschutz kaum machbar - egal, ob man 60 Km/h oder 110 Km/h auf dem Tacho hat.




    Zu deiner letzten Anmerkung, Kuddel...


    Es gibt mittlerweile Motorrad-Interessengruppen, die ganz klar eine härtere Gangart seitens der Rennleitung und Gesetzgebung gegenüber "lauten Auspuffanlagen" fordern. Der Hintergrund ist natürlich nicht ganz uneigennützig, denn immer mehr Streckensperrungen wegen Lärm zeigen ihre Wirkung.


    Und mittlerweile wird in den ganzen Diskussionen auch auf die Auspuffanlagen einiger "sportlichen Autos" hingewiesen.


    Beispiel
    https://www.motorradonline.de/…aeder-doch-nicht-so-laut/

    Wenn man etwas mehr Geld anlegt und der Akustiker richtig gut arbeitet, macht er erst eine Messung und passt dann mit unterschiedlichen Filtern jeden Stöpsel perfekt an. Denn meistens hören die Ohren über den gesamten Frequenzbereich unterschiedlich. Ziel sollte es sein, dass der Stöpsel gut dämpft, gleichzeitig aber keine "Überdämpfung" erfolgt. Denn es müssen natürlich noch die ganzen Umweltgeräusche wahrgenommen werden können, wie Hupen oder andere akustischen Signale.


    Insbesondere diejenigen, die die Stöpsel im Cabrio UND auf dem Moped einsetzen, sollten sich für eine gefilterte Stöpselvariante entscheiden, da unterm Helm ja noch eine weitere Dämpfung erfolgt.


    Soll der Abdruck für die Ortoplastik perfekt werden, guckt der Akustiker erst einmal ins Ohr und entscheidet dann, ob der Ohrenarzt eine Reiningung durchführen soll.


    Erklärt dem Ohrenarzt, dass es für eine Ortoplastik ist, damit er wirklich sehr gründlich arbeitet. Beim Ohrenarzt dauert es dann ungefähr 10 Minuten.


    Je sauberer der Gehörgang beim Abdruck ist, desto besser passt später der Ohrstöpsel. Das heißt, er sitzt fest und das ohne jeglichen Druck.



    Bitte unbedingt beachten: Auf keinen Fall mit Wattestäbchen selbst die Ohren reinigen. Die Gefahr ist sehr groß, dass dadurch Fettreste und Dreck in den Gehörgang gedrückt werden und sich ein "Pfropfen" bildet. Auch keine besonderen "Reinigungssprays" benutzen. Das Ohr soll NICHT "entfettet" werden.


    Beim GESUNDEN Ohr muss der Gehörgang im Normalfall auch nicht gereinigt werden. Wäre dem so, hätte uns die Natur dünnere Finger gegeben.



    Übrigens, für die HiFi-Fans...
    In-Ear-Kopfhörer sind nicht jedermanns Sache. Denn wenn sie nicht perfekt sitzen, klingen sie sche.... Weil aber die In-Ear-Hörer in der Regel nicht perfekt sitzen, drücken sie, man hat ein Fremdkörpergefühl und sie können nicht dicht abschließen. Dadurch bleibt der Druckkammer-Effekt aus. Der ist aber nötig, damit der Bassbereich korrekt funktioniert.


    Es gibt aber eine Lösung: eigens angepasste In-Ear-Hörer. In der Topausstattung mit 2 Basstreibern und einem Hochtöner! Nicht billig, aber jeden Cent wert.


    Angenehmer Nebeneffekt. Weil sie perfekt sitzen und somit dicht abschließen, werden Umweltgeräusche recht deutlich gedämpft. Dadurch kann der Abhörpegel niedriger ausfallen, man hört also leiser.

    Nächste Baustelle


    Zum anderen ist es auch so, dass wir unsere POI-Suche überarbeitet haben. Statt Bikertreffs und Gebirgspässen gibt es jetzt Burgen oder Grillplätze.

    Wozu?


    Schon allein in dieser Gesprächsrunde gibt's dazu unterschiedliche Auffassungen. POI-Listen* könnten auch als Download bereitgestellt werden. Dann kann jeder Nutzer selbst entscheiden, ob er lieber Motorradtreffpunkte, Zeltplätze, Burgen, Museen, Biergärten oder Mazda-Werkstätten installieren möchte. Alle zusammen geht natürlich auch ;)


    Lösungsansatz:
    Calimoto könnte solche Listen bereitstellen,
    die Nutzer können sich ihre Listen selbst erstellen oder
    Quellen im i-net nutzen


    Daraus ergibt sich die Möglichkeit, dass die POI nicht ausufern (und somit die Suche erschweren), sondern für meine Bedürfnisse angepasst werden können. Ich muss z. B. nicht alle Alpenpässe als POI laden, wenn ich nur in den franz. Seealpen unterwegs bin.





    *Für die, die nicht wissen, was POI sind: Das sind nichts weiter als Wegpunkte, die zu einer Gruppe zusammengefasst werden und ein einheitliches Symbol haben. Je nachdem was das System hergibt, können auch weitere Informationen hinterlegt werden, z. B. Telefonnummer.