Beiträge von hifi_nok

    Simply the best....


    Die Ram-Mount Tough Claw. Aufpassen, gibt's in unterschiedlichen Größen und Kugeldurchmesser.


    Die Große passt locker um den Überrollbügel und kann im unendlichen Adapterprogramm von Ram-Mount an jede Situation oder Kamera angepasst werden.


    Die kleine Klammer passt auf den originalen Abschlepphaken oder auch an dünneren Rahmenzügen vom Fahrrad, Sturzbügel vom Motorrad....


    Hier die kleine Klammer
    https://rammounts-germany.com/…el-1-zoll-rap-b-400u.html


    Und die Kugel für die GoPro-Aufnahme
    https://rammounts-germany.com/…ugel-rap-b-202u-gop1.html

    Ja, du hast recht, es sind noch nicht alle Geschehnisse rund um das Hören abschließend erforscht und auch verstanden, zumal es ja oftmals auch um Hörpsychologie und Hörphysiologie geht. Also einmal die rein "mechanischen" Prozesse und einmal die Auswirkung auf die Gefühlswelt. So wirkt auch der Schädelknochen in den Hörprozess ein, was aber bei weiten noch nicht abschließend erforscht ist.


    Völlig unklar ist die Sache mit der Hörpsychologie. Das kennen wir alle: Obwohl eine Mücke sehr leise vor sich hinsurrt, kann sie uns den Schlaf rauben. Das wiederum führt zu anderen Nebenwirkungen, bis hin zu großem Stress, weil wir vielleicht Müde zur Arbeit müssen. Und obwohl uns eine Mücke um den Schlaf bringen kann, können nicht wenige bei Meeresrauschen oder an einem Wildbach in einen komatösen Tiefschlaf fallen.


    Aber allein die die Zahlen der hörgeschädigten Kinder zeigen, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen Lärmbelastung und Hörschäden gibt.
    Nur ein Artikel von unzähligen zum Thema Hörschäden bei Kindern/Jugendlichen


    Viele Jugendliche haben Hörschäden, ohne es zu wissen
    Viele Jugendliche haben wegen zu lauter Musik Hörschäden. Oft wissen sie aber nichts davon. Dabei ist eine frühe Diagnose wichtig.
    www.morgenpost.de


    Aber der Sound vom Motor und Auspuff ist natürlich nicht vergleichbar mit dem hier beschriebenen Windgeräuschen auf Autobahnen, die merklich unangenehmer sind.

    Angenehmer vielleicht (was natürlich immer im Auge des Betrachters liegt). Aber dem Ohr ist es völlig egal, ob 89 dB vom satt bollernden Auspuff, von Kindergebrüll, einer Kreissäge, "geile" Musik ... kommen. Das ist alles egal.


    Im Ohr wandeln extrem feine Härchen den Schall in elektrische Impulse um. Sind diese Härchen beschädigt, wachsen sie nicht nach. Daher sind lärmbedingte Hörschäden nicht heilbar.

    (Angepasster Gehörschutz reizt mich auch sehr, aber irgendwie fehlt da noch die Bereitschaft so "viel" Geld dafür auszugeben, auch wenn sie mir mein Gehör retten... ich glaub es gab auch Varianten, bei denen man In-Ear Kopfhörer anschließen konnte. Das wäre noch genial... muss mich doch nochmal damit beschäftigen.)

    Bei einer Ortoplastik gibt's auch Unterschiede in der "Ausstattung" und Beschaffenheit, daher schwankt da auch der Preis. Ich hab für meine 90 Euro bezahlt, dafür gehen sie jetzt in die 7. Saison. Als Aufbewahrungsort habe ich mir noch beim Outdoorausrüster einen kleinen schraubbaren Aluzylinder geholt, um die 6 Euro.


    Meint ihr sog. Noice-Cancelling-In-Ear-Hörer?


    Die wirken zum Teil enorm - aber vorsicht, sie könnten auch Geräusche unterdrücken, die im Straßenverkehr wahrgenommen werden sollten.


    Eine Übersicht:
    https://www.computerbild.de/ar…-Sennheiser-17802795.html

    Aber einem Bandgitaristen sagt man ja auch nicht, dass er den falschen Beruf gewählt hat.

    Obwohl...


    Ein Großteil der Berufsmusiker hat Gehörschäden! Sie sprechen nur nicht gerne d'rüber:


    Hörschäden - Der richtige Schutz für Musiker
    Profimusiker leiden im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung fast viermal häufiger an Hörschäden. Und sie haben auch ein deutlich erhöhtes Risiko, einen Tinnitus…
    www.deutschlandfunk.de


    Schwerhörigkeit bei Berufsmusikern | Medscape




    Weil die Frage aufkam.


    Ich hab mal aus freier Hand eine iPhone-Mess-App zwischen die Sitze gehalten. Da blitzelte was von über 90 dB auf (mit offenem Dach, Seitenfenster unten, Landstraße, direkter Gang). Da aber die Messung mehr einer "ungefähr-Schätzung" entsprach, ist das nicht sonderlich aussagekräftig.


    Michael, ich weiß ja nicht, was du für Messtechnik einsetzt, aber vielleicht kannst du auch auch eine Frequenzanalyse durchführen.


    Das ist soweit richtig, dass auch die Einwirkdauer sehr wichtig ist. Aber die Einwirkdauer ist kumulierend! Bleiben wir bei deinen Werten, so heißt das, dass die Einwirkdauer PRO Tag gilt.


    Allein eine Fahrt durch einen Autobahntunnel mit Tempo 80 kann Werte von über 100 dB erreichen. Damit haben wir nur noch Minutenbereiche an Einwirkdauer.


    Was bedeutet aber überhaupt der Unterschied von 3 dB? In den meisten Publikationen wird dieser Unterschied als "gerade so wahrnehmbar" eingestuft. Das heißt, ohne Messung wären wir im Normalfall nicht in der Lage zu unterscheiden, ob 85 dB oder 88 dB anliegen .


    Wenn wir von "doppelt so laut" reden, ist es eine rein subjektive Größenordnung, die technisch ungefähr 10 dB ausmacht.


    Blöderweise ist unser Ohr kein Messmikro und wir empfinden die verschiedenen Frequenzen unterschiedlich laut. So werden tiefere Frequenzen nicht ganz so laut empfunden, wie mittlere Frequenzen, trotzdem werden hohe Pegel ans Ohr gedrückt. Wer hierzu mehr wissen möchte, kann mit dem Begriff "Fletcher-Munson-Kurve" googeln.


    Es kam der Hinweis auf die Lärmangabe im Fahrzeugschein. Die betrifft nicht die Lärmmessung im Innern. Die Messung im Fahrzeuginnern kann durch Luftverwirbelungen am Kopf massiv abweichen. Jeder Mopedfahrer kann davon ein Lied singen. Dort wirken sich schon Details wie Visierbefestigung oder Anströmwinkel der Verkleidungsscheibe extrem aus. Von daher kann die Körpergröße und auch die Sitzposition im Cabrio Einfluss nehmen.


    Vor allem deshalb kann und darf die Frage nicht als Aprilscherz gewertet werden. Und wenn es einem im Cabrio nicht so laut vorkommt - vielleicht liegt auch schon eine deftige Hörschädigung vor?

    Ergänzend zum Kommentar von Michael...


    Man kann das gar nicht oft genug sagen, Hörschäden durch Lärm sind irreversibel. Ab 85 dB ist seitens der Berufsgenossenschaften ein Gehörschutz vorgeschrieben! Ab 80 dB sollte der Arbeitgeber Lärmschutz zur Verfügung stellen.


    Ein entfernterer Bekannter ist Hörgeräteakustiker. Vor einigen Jahren war sein größter Kundenstamm Ü65, jetzt liegt er bei Ü45.


    Auch der Tipp von Michael zum Hörgeräteakustiker zu gehen, ist hervorragend. Der ermittelt nämlich erst einmal den Ist-Zustand und passt dann eine sog. Otoplastik an (meistens aus Silikon). Dadurch wird gewährleistet, dass keine Überdämpfung stattfindet, die dann dazu führen könnten, dass man die Signalhörner der Rettungsdienste/Polizei nicht mehr rechtzeitig wahrnehmen kann.


    Aber auch die "Tannenbäume" aus dem Motorradbereich können sehr gute Dienste leisten.


    Ganz persönliche Erfahrung: Ich fahre eigentlich fast nie ohne. Mein gutes Gewissen auf dem Beifahresitz wollte den Schutz anfangs auch nicht. Mittlerweile ist der Griff zu Gehörschutz bei Überlandfahrten so selbstverständlich wie der Griff zum Gurt.

    Wenn das Zeug auf den Lack kommt, kann es bei einer Nach- Neulackierung zu Problemen kommen.

    Wäre bei einer Lackierung (und deren Ursachenbekämpfung) wohl ein kleineres Übel. Außerdem gibt's Silikonentferner.


    Tipp: Silikonspray auf einen Pinsel sprühen und damit die Gummis pflegen. Mit dem Pinsel kann man sehr zielgerichtet und auch in schwer zugänglichen Ecken/Profilen die Gummis pflegen. Viele denken, dass Gummipflege nur im Winter wichtig ist. Aber insbesondere beim Cabrio sind die Dichtgummis starker UV-Strahlung ausgesetzt und die macht das Gummi spröde.