Beiträge von hifi_nok

    Um ganz sicher zu gehen, ob diese/s Schaltung/Relais verbaut werden darf, kann man sich beim TÜV-Süd erkundigen. Auch beim KBA kann man anfragen, da dort Typgenehmigungen durchgeführt werden.


    Theoretisch denkbar wären z. B. Prüfungen im Rahmen von EMV (ElektroMagnetische Verträglichkeit). Aber das können tatsächlich nur noch die absoluten Vollprofis beantworten.


    Hier findet man die "Grüne Liste" beim KBA. Dort kommt der Begriff "EMV" sehr häufig vor.
    https://www.kba.de/DE/Typgeneh…ene_Liste.html?nn=1378946


    Auf der Homepage des KBA findet man auch die Kontaktdaten.

    Man(n) muss alles im (Motorrad)Autofahrerleben mal erlebt haben. :D:D


    Wir sind das Joch bei Starkregen, in den Wolken (bei unter 10 Meter Sicht) und bei "Kaiserwetter" gefahren. Und auch wenn es fahrerisch nicht unbedingt zu den Highlights zählt, ist der Blick von Kehre 3 oder Kehre 4 ins Tal einfach nur ge...l (wenn man nicht gerade in einer Wokenhülle steckt)


    Allerdings hat sich in den Alpen der ganze "Auto- und Motorradtourismus" in den letzten 30 - 40 Jahren deutlich gewandelt. "Wir" sind damals Teile der ligurischen Grenzkammstraße mit den Motorrädern gefahren und haben dabei sehr freundliche Eingeborene getroffen, die uns immer einen Kaffee anboten. Heute berichten Motorradfahrer, dass sie beschimpft wurden.


    Woran liegt das wohl?

    Ich glaube nicht.


    Vor 3 Jahren haben wir mit unserem Pensionswirt im Grödnertal, der gleichzeitig in der Kommunalpolitik tätig ist, über die Zukunft des Auto-/Motorradtoursimus in den Alpen geplaudert.


    Es ging natürlich um die Ideen und Pläne rund um die Sella, aber das kann im Prinzip für die ganzen Hotspots gelten. Natürlich war eines meiner Argumente zum Thema "Sperrungen in der Sella", dass dann die Motorradfahrer wegbleiben, was wohl deutliche Einbußen für den lokalen Tourismus bedeuten würde. O-Ton unseres Wirtes: "Schau dich um, wir brauchen die Motorradfahrer nicht mehr". Und das stimmt sogar. Der immer weiter wachsende Rad- und Wandertourismus kompensiert den "Ausfall" der Motorradfahrer locker.


    Zwar findet man dazu bisher nichts in den ganzen öffentlichen Diskussionen und Beiträgen, aber es wäre denkbar, dass das Eintrittsgeld am Joch z. B. mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung kombiniert wird, vergleichbar mit der Zufahrt zu den "Drei Zinnen". In weiterer Zukunft auch denkbar: "Nur für e-Autos".


    Insbesondere wenn man sich in Südtirol um die Anerkennung des Jochs zum UNESCO-Welterbe bemüht, wäre ein "Rennstreckenrummelplatz" eher kontraproduktiv.

    Da stimme ich Merten124 völlig zu.


    Vor allem, wenn man bedenkt, dass mit dem "Ausbau" der Strecke 1820 begonnen wurde. Und die hatten damals keine Planierraupen und große LKW. Seit 1820 hat sich auch die Streckenführug im Wesentlichen nicht verändert. In Tirol ist man bemüht, dass die Straße zum UNESCO-Welterbe anerkannt wird.


    Seit Jahren immer wieder ein Thema ist die Maut auf dem Stilfser Joch. Im Augenblick sieht es wohl so aus, dass ab 2019 "Eintritt" verlangt wird. Dafür wird so eine Art "Erlebnisraum Stilfser Joch" eingerichtet. Die Hoffnungen dabei sind weniger Verkehrsaufkommen bei zusätzlichen Einnahmen zum Erhalt der Straße.


    Weitere Infos:
    https://www.dervinschger.it/de…ch-als-erlebnisraum-24153


    Da gibt es bei mir ums Eck aber tausend mal tollere Bergrennstrecken (Ransel, Preßberg). Die auch fahrtechnisch viel höheren Anspruch stellen und viel mehr Spaß vermitteln.

    Hab ich was verpasst????


    Das Stilfser Joch ist keine Bergrennstrecke. Es handelt sich um eine ganz normale Alpenstraße, auf der öffentlicher Straßenverkehr stattfindet (abgesehen von besonderen Veranstaltungen)


    Sorry, aber so einen Mist habe ich seit Jahren bei den Motorradfahrern gehört und gelesen. Ergebnis: Die gleichen "Rennfahrer" regen sich jetzt über die ganzen Streckensperrungen oder massiven Geschwindigkeitsbegrenzungen auf.

    @hifi_nok
    Mazda hat aber das Navi nicht selbstentwickelt. Das ist auch nur eingekauft. Dementsprechend wird das schwierig mit Weiterentwicklung und Veröffentlichen von Schnittstellen.

    Das ist völlig richtig, aber es gibt im Kern zwei Vorgehensweisen:


    Als Autohersteller schreibe ich (z. B. zum Navi) ein Pflichtenheft, in dem exakt und hochpräzise festgelegt wird, was das Gerät/die Softi können muss. Die nächste Überlegung wäre, ob ich mir einen Hersteller suche, der meine Wünsche in einem finanziellen Rahmen umsetzt oder ich evtl. sogar eine eigene Softi-Schmiede ins Leben rufe.


    oder


    Ich schaue mich im Markt um, was es an "Fertigprodukten" zu welchem Preis gibt und kaufe ohne größere Einflussnahme auf das fertige Produkt.



    Genau an er Stelle beinhaltet die externe Navi-Lösung eine Menge Charme. Im Prinzip müsste nur das Armaturenbrett so gestaltet werden, dass ein Navi vernünftig montiert werden kann, dazu ein 12-Volt Stromanschluss. Würde es dann noch ein "spezielles" Mazda-Navi geben, hat der Kunde die Wahl zwischen einem - vielleicht - eher "einfachen Garmin/Mazda-Werksnavi" (siehe oben das BMW-Beispiel) oder einem HighTech-Dingens eines Fremdanbieters.


    Vielleicht hätte Mazda sogar Vorteile, weil man sich den ganzen Zauber um Kartenupdates spart und dies dem Navi-Hersteller überlässt. Auch der Kunde hätte Vorteile. Wenn vielleicht irgendwann das "Mazda-Navi" für die Bedürfnisse nicht mehr ausreicht, wird einfach ein anderes Navi angeklemmt.


    Bleibt die kaufmännische und strategische Überlegung. Wie viele würde sowas nutzen? Wie nimmt es der Kunde an?


    Das gibt wahrscheinlich eine ergebnisoffene Diskussion.

    .... Ich meinte eher, dass der Mehrwert erkannt wurde. Welcher Autobauer hat diese enge Verbindung bis dato erkannt?

    Hmmm, ja, nee, weiß nicht....


    Welcher Mehrwert eigentlich? Dass ich "noch mehr" Musik hören kann? Dass ich auf in der Cloud gespeicherte Navi-Routen zugreifen kann?


    Bei näherer Betrachtung bleibt eigentlich nur eine kleine Freisprecheinrichtung übrig, damit man mit dem Handy telefonieren kann. Der Rest an moderner Kommunikation ließe sich auch direkt ins Autoradio einbauen.

    Ich träume immer noch davon, dass egal wo ich bin, ich mein Handy auf irgend eine Art und Weise anschließe und ich habe meinen voll funktionsfähigen Computer zur Hand.

    Es wird ein Traum bleiben, der im Geflecht der Lizenzen, Patente und dem Streben nach Marktanateilen wohl nicht real wird.




    Von den ganz banalen Dingen wie "Handy kaputt, was nu - geht mein Leben dem Ende entgegen?" ganz zu schweigen. :D