Beiträge von hifi_nok

    Gegen endlose langeweile-Einstellungen könnte man auch mal 2 Kameras gleichzeitig nutzen und den Filmschnipsel auf 10 - 15 Sekunden begrenzen. Im Rahmen einer privaten Urlaubsbildchen-Erinnerung habe ich folgendes gemacht:


    Die GoPro ist am vorderen Abschlepphaken und die Sony am Fahrer-Überrollbügel.


    Die unterschiedlichen Farbtendenzen der Kameras werden softwareseitig halbwegs angepasst. Beide Filme laufen synchron, Laufzeit ca. 15 Sekunden. Musik von ZZTop, "La Grange", die Instrumentalpassage ab 2:21.
    Durch eine Motorradgruppe, die uns überholte, kam zusätzlich Dynamik in die Szene. Wichtig ist bei solchen Sachen die Synchronität der beiden Filmchen.



    Nur ein Bildchen als Ideengeber
    film.jpg

    Den Speed holt man auf der Bremse und in der Kurve....

    Bremse...???? Wo finde ich die?


    Im Berliner Umland geht's in der Regel nur geradeaus, auf den kleineren Landstraßen meistens beschränkt auf Tempo 80 oder sogar weniger. Deshalb die Frage nach der Bremse, der Tempomat ist da wichtiger.


    In dem Umfeld stehen beim 160er in der Regel 5,5 - 6-Liter auf der Uhr.


    Auf einer Altherrentour in den Alpen mit einem Kumpel kann dann auch eine >8 stehen, dann gehe ich aber von einem Anzeigefehler aus.

    Jain,


    ist mit der Anhängelast natürlich völlig richtig was du sagst. Aber es gibt in dem Zusammenhang fast immer zwei Werte für die Lasten.


    Es gibt einige ganz spezielle und sehr seltene Fälle (z. B. einige E-Autos), die zwar keine Anhängelast (Zuglast) eingetragen haben und auch keinen Anhänger ziehen dürfen, wohl aber eine Stützslast angegeben wurde. Diese Angabe wäre dann genau der Fall für den Radträger.


    Dass NUR die Stützlast angegeben wird, ist aber wirklich sehr selten.


    Für diejenigen, die sich noch nie mit dem Thema AHK beschäftigten, hier die Angaben zur AHK in der Zulassung Teil I zu unserem Wolfsburger mit Original-Zubehör-AHK


    Wichtig sind die Werte in den Feldern:


    13: Stützlast (Im Beispiel 50 Kg). Das wäre das Gewicht für Radträger incl. der aufgeschnallten Räder. Die tatsächlich vorhandene Last muss dann wiederum von der max. Zuladung des Fahrzeuges abgezogen werden.


    O.1: Anhängelast gebremster Anhänger (im Beispiel 1100 Kg)
    O.2: Anhängelast ungebremster Anhänger (im Beispiel 590 Kg)


    Diese beiden Werte beziehen sich in der Regel auf 12% Steigung


    22: Bemerkungen/die Auflagen vom Hersteller. Hier können auch Abweichungen der o. a. Angaben stehen. Oftmals KANN die Anhängelast etwas höher liegen, wenn auf 8%-Steigung reduziert wird. Diese Bemerkungen KÖNNEN aber im Einzelfall immer anders sein.


    Bei einer ABE - also keine Scheinentragung erforderlich - müssen diese Angaben in der entsprechenden Bescheinigung vorhanden sein, damit im Falle einer Kontrolle das auch geprüft werden kann.

    Nur gaaaaanz grob:


    Es gibt zwei "Gesetzesbereiche"


    Der verkehrsrechtliche Bereich: Ist alles richtig angebaut, Verkehrssicherheit usw. Dafür der TÜV/die ABE.


    Und es gibt den zivilrechtlichen Bereich, der sich aus Gewährleitung/Garantie für das Fahrzeug ergibt. Dafür hält der Händler/Mazda den Kopf hin.


    Wobei es natürlich in der Bewertung der Verkehrssicherheit eine "Schnittmenge" zwischen TÜV/ABE und Mazda gibt.

    Du schreibst den Fremdanbieter an und du willst das mit deinem Händler besprechen, sehr lobenswert. Aber warum fragst du nicht bei Mazda Deutschland nach?


    Mazda übernimmt am Ende die Garantien für die o. a. Baugruppen und nicht der Fremdanbieter. Oder übernimmt der auch evtl. Garantieansprüche, die Mazda wegen "Überlast durch AHK" ablehnt?


    Ob letztlich wirklich "Überlast" an einem Defekt Schuld war, lässt sich dann nur mit vielen Gutachten, Gegengutachten, Anwälten usw. klären.


    Ganz ehrlich, mir wäre das zu dünnes Eis.

    Es gibt nur einen für eine RECHTSVERBINDLICHE Auskunft in Sachen AHK für deutsche MX5 und das ist Mazda Deutschland.


    Die können nämlich sagen, ob für deutsche Fahrzeuge Kühlsystem, Bremsen, Kupplung, Antriebsstrang, Karosseriefestigkeit usw. eine AHK aushalten.


    Da nicht unterschieden wird, ob an einer AHK ein Radträger für ein 9 Kg Carbonfahrrad, eine Segeljolle, Motorrad, kleiner Lastenesel oder Wohnwagen "verkuppelt" wird, spielt die Art der Nutzung in der AHK-Scheineintragung keine Rolle. Wichtig sind die Angaben für Zuglasten (verschiedene Steigungen, gebremst/ungebremst, Geschwindigkeiten) und die Stützlast, die nicht über den Daumen geschätzt werden dürfen. Der Einzige, der in dieser Hinsicht nicht schätzt, ist der Hersteller. Und an den kann man sich halten, wenn plötzlich die Spaltmaße an den Türen nicht mehr stimmen, der Kühler den Anforderungen nicht gewachsen ist, das ESP kollabiert, weil hinten immer "irgendwas wackelt" ....


    Das dürfte dann ein unterhaltsamer Rechtstreit werden, wenn etwas sein sollte.


    Daher verbieten sich auch irgendwelche Vergleiche mit anderen Herstellern/Modellen. Wenn der Hersteller eine AHK für ein bestimmtes Modell ermöglicht oder nicht frei gibt, dann hat das bestimmte Gründe.


    So gab es mal für den VW Scirocco keine AHK, für den Golf aber schon. Grund: der Scirocco hatte auf Grund der flacheren Form einen kleineren Kühler.


    Bei einem MB-Coupe war der Einbau einer AHK möglich, wenn ein größerer Kühler (aus einem anderen Modell) eingebaut wird. Das gab's sogar in der Zubehörliste einen deutlichen Hinweis.

    Ich nutze nur Scenic. Habe aber letztes Jahr eine Sonderaktion genutzt und für 47,99 eine Lifetimelizenz gekauft. :thumbdown: Ist dann natürlich ärgerlich. Habe die mal angeschrieben wie das damit aussieht. Vermutlich gibt es aber was im kleingedruckten, was dann heißt wie: "....damit heißt unbegrenzt nur mit einer Mindestnutzung von 3 Jahren..."

    Genau das Kleingedruckte....


    Schau dir dazu auch mal die sog. Lifetime-Geschichten der Karten an. Wenn die Geräte technisch veraltet sind, das Kartenformat geändert wird.... gilt diese Lifetimegarantie natürlich nicht mehr.


    Wann Geräte als veraltet eingestuft werden, obliegt natürlich dem Hersteller. So kann z. B. der geräteinterne Speicher zu klein werden.

    Und "nebenbei" wurde die Weiterentwicklung von Basecamp eingestellt (das PC-Planungsprogramm von Garmin).


    Ich ahne schon wie die ( bzw. meine) Navi-Zukunft aussieht:


    Ich kaufe wieder den werbefreien Auto-Atlas, die benötigten Seiten werden ausgeschnitten und laminiert. Die Route wird mit Marker aufgemalt. Ist im höchsten Maße auf- und abwärtskompatibel und mit den Materialien der Kumpels austauschbar.


    So bin ich (und viele Kumpels) viele Jahre mit dem Motorrad durch Europa gefahren - hat auch funktioniert :D:D

    Nur kurz zu meinem Soundeindruck des Bose-Systems : größtes Problem sind die Mitten und Höhen. Die Hochtöner verzerren sehr unangenehm, Zischlaute (Stimmen, HiHats, etc.) schmerzen schon bei etwas höheren Lautstärken. Die Mitten sind sehr wenig räumlich und insgesamt unterrepräsentiert, wenig auflösend. Der Bass läuft bei mir immer auf -2, schön klingt er nie, aber so zerrt er wenigstens etwas später.


    Ich würde echt gerne mal die Eton im ND hören, leider geht mir die Anlage auch zunehmend auf den Senkel... Hatte die POW 160 im NC, war okay, mehr aber auch nicht... Da saßen die HT aber auch auf Kniehöhe, das konnte ja nicht klingen. Hatte mir eigentlich vorgenommen, nichts zu machen... Hrmpf.

    Endlich mal eine brauchbarere Klangbeschreibung als "flacher" Bass.....


    Höhenverzerrungen:
    Ein extrem umfangreiches Thema. Insbesondere wenn es um die genannten "Zischlaute" geht, die ihren Ursprung in den sog. Sibilanten der menschlichen Sprache haben (z. B. S- und Z-Laute). Das ist der Bereich irgendwo und ungefähr um 5 Khz. Die Ursache einer "zu aufdringlichen" Wiedergabe in diesem Bereich sind vielschichtig.


    Der Hochtöner kann ein schlechtes Klirrverhalten an den Tag legen. Es ist aber falsch zu sagen, dass nur das Klirrverhalten zu diesem Effekt führt. Denn ein zu stark bedämpftes System kann (muss nicht) auf der anderen Seite auch wieder feindynamische Nachteile aufweisen.


    Die "zu aufdringliche" Wiedergabe um 5 Khz kann auch bei einem wirklich gutem Hochtöner entstehen, wenn der Amplitudengang entsprechend aufgepeppt ist, um so "mehr Glanz" in den Klang zu bekommen oder diese Anhebung in Kombination mit einer Loudness-Charakteristik erfolgt. Diese Abstimmung kann dann aber schnell sehr lästig werden, wenn...


    sehr laut gehört wird oder auf Grund einer schlechten Aufnahme sich noch Verzerrungen der Aufnahme addieren. Leider gibt's schon seit Jahren mehr schlechte als gute Aufnahmequalität. Hinzu kommen Verzerrungen durch viel zu laut ausgesteuerte Aufnahmen, die permanent an der 0 dB-Grenze sind oder sogar ganze 0dbfs-Ketten entstehen (Loudness-War) und so zum Einen das Tonsignal an sich verzerren, aber auch sehr oft zu erhöhten Verzerrungen im Bereich der Digitalwandler führen könnten.


    Nicht selten zeigen gerade extrem hochwertige Lautsprecher genau diese Fehler auf und manche Hörer neigen dann dazu dem Lautsprecher ein schlechtes Attest auszustellen. Gut, das können wir bei Bose generell ausschließen, weshalb sie für viele Menschen "ganz gut" klingen, weil sie nicht in der Lage sind, solche Feinheiten zu reproduzieren.



    Der von Frostbox kritisierte Mittenbereich.
    Hier ist zu klären, was im Bereich der Lautprecher überhaupt die Mittenwiedergabe ist. In den allermeisten Erklärungen wird der Bereich mit UNGEFÄHR 1 - 2 kHz angegeben. Ich kenne die Trennfrequenz des Systems im MX nicht, vermute aber mal, dass dieser Bereich noch vom Tieftöner abgestrahlt wird. Fassen wir zusammen, muss der Tieftöner den Bass, den Grundton ein schon einen großen Bereich der Obertonanteile übertragen.


    Was genau sind diese Obertöne?
    In ganz groben Zügen: Die Frequenzspektren eines Intsruments, der menschlichen Stimme, irgendwelcher Geräusche usw, setzen sich aus EINEM Grundton und sehr vielen Obertönen zusammen. Dabei sind diese Obetöne immer ein ganzes Vielfaches des eigentlichen Grundtones. Beispiel: Die männliche Stimme liegt meistens irgendwo bei 125 Hz im Grundton. Die Obertöne sind dann 250 - 500 - 1000 - 2000 Hz usw. (ich habe hier nur die Oktav-Schritte angegeben). Das Obertonspektrum kann bis über 16 kHz reichen, ist dann aber nur noch homöopatisch. Diese Obertöne sind in ihrer Ausprägung immer unterschiedlich. Ohne diese Obertöne würde sich z. B. der Kammerton A (440 Hz) immer gleich anhören, egal ob Trompete, Geige oder Gitarre. Denn ohne Obertöne wäre der Grundton nichts weiter als ein Sinuston.


    Und damit kommen wir automatisch zum Tieftöner im MX und insbesondere dem Einbauort. Das Ding strahlt also einen großen und sehr wichtigen Anteil an Grundtönen direkt auf unsere Beine im Fußraum. Einen sinnfreieren Ort kann man sich kaum noch vorstellen - doch, vielleicht im Kofferraum.


    Sowohl messtechnisch als auch gehörmäßig lassen sich bei jedem ordentlichen Lautsprecher im Wohnzimmer Unterschiede erkennen, wenn nur schon der originale Bespannstoff rauf oder runter kommt. Wie soll denn da ein räumlicher Eindruck oder eine wirklich gute Mittenwiedergabe entstehen, wenn ich mit meinem Bein die Membran praktisch "zuhalte"? Und wenn's aus akustischer Sicht ganz doof läuft, ist auch noch ein Beifahrer mit im Auto und "hält" auch noch die zweite Membran zu.


    Ich will jetzt natürlich niemand von Basteln abhalten, basteln kann ja auch Spaß machen. Aber vielleicht wäre auch mal ein gesunder Pragmatismus angesagt, bei einer Wiedergabe im offenen japanischen Kleinwagen mit über 80 dB Grundgeräusch, dessen Chassis zum Großteil im Fußraum sind.


    OK, vielleicht fehlt mir auch die Einstellung dazu, weil meine Vorstellung von "ordentlicher Wiedergabe" doch etwas "exzentrisch" ist.