Beiträge von hifi_nok

    Scheint im Augenblick ein paar technische Probs zu geben. Hab dir bereits geantwortet, dabei dauerte das "Absenden" ewig lange. Bei einem erneuten Aufruf der Seite kam irgendwann "Server antwortet nicht". Nach ein paar Minuten lief wieder alles, aber der Beitrag war wohl im Datennirvana.



    ich bin mir nicht 100% sicher, aber ich glaube, ich habe das soagr mal bei einem Mazda-Modell gelesen, dass nach Stromunterbrechung (Sicherung defekt, Batterie abgklemmt) die Fensterheber zwei oder drei Mal rauf und runter sollen, damit die Sensorik die jeweiligen Endpunkte bekommt, um die Sicherheitsschaltung gegen Einklemmen zu kalibrieren.


    Das mit dem Gaspedal bzw. Gasgriff kenne ich vom Motorrad. Dort gibt es das sog. "ride-by-wire-System". Wie der Name vermuten lässt, wird kein mechanischer Gaszug verwendet, sondern die Übertragung der Gasgriffstellung erfolgt mittels Poti und Kabel an einen Stellmotor, der die Drosselklappe bewegt. Damit sich Poti und Stellglieder kalibrieren, ist auch hier der Weg von Anschlag zu Anschlag erforderlich.


    Ob beide Maßnahmen nach der Winterpause beim MX zwingend sind, weiß ich nicht. Aber wie schon erwähnt: Tut nicht weh und strengt nicht an" ... und schaden tut's auch nicht :D


    Übrigens beschreibt Mazda in einer Werkstattanleitung beim Austausch der Batterie, dass das Gaspedal u. a. drei Mal durchgedrückt wird.



    Vergleichbar ist es bei der Lenkung, genauer beim Lenkwinkelsensor. Damit der die genaue Mittelstellung bekommt, muss die Lenkung von Anschlag zu Anschlag bewegt werden. Dazu kann vielleicht MX505 noch viel genauere Infos geben.


    Diesen Vorgang beschreibt Mazda ebenfalls in einer Werkstattanleitung unter der Überschrift "Initialisierung des Batteriezustands (i-stop-Einstellung)"

    Ich habe meine Batterie letzten Winter abgeklemmt und zuhause alle paar Wochen an ein Ladegerät gehängt. Der Wagen ist nach 4 Monaten ohne Probleme angesprungen und gefahren. Keine Warnleuchte, kein Anlernen. Nicht mal die Einstellungen des MZD waren zurückgesetzt.
    Der Wagen stand in einer Tiefgarage und wurde mit einer atmungsaktiven Abdeckung aus Stoff vor Staub und sonstigem Dreck geschützt.

    War bei mir absolut vergleichbar.


    Vorgehensweise:


    Vor der Winterpause auf der Autobahn die Batterie nochmals "vollgepumpt".
    Dann Batterie raus und eine "Ladung" mit dem Refresh-Programm (bieten einige Ladegeräte an).
    Danach alle 4 - 5 Wochen die Batterie kurz geladen.
    Vor dem Einbau nochmal "vollpumpen" und einen Tag stehen lassen.


    Der Batterietest mit dem Säureheber ergab, dass alle Zellen gleichmäßig „bis zum Platzen“ voll waren. Nach dem Einbau nur die Zündung einschalten und dann


    Fensterheber zwei oder drei Mal komplett rauf/runter.
    Das Gaspedal zwei Mal langsam durchdrücken.


    Ob das wirklich erforderlich ist, weiß ich nicht, dauert aber insgesamt nur 30 Sekunden und strengt nicht an.


    Der Motor startete, als hätte er nie in der Winterpause gestanden.


    Jetzt Lenkung zwei Mal von Anschlag zu Anschlag.


    Der große Augenblick - was machen iLoop/iStop? Bereits am Garagentor unser Sammelgarage funzte alles wie üblich, keine Warnlämpchen, keine weiteren Arbeiten erforderlich. Selbst alle Favoriten waren noch da, also Radio-, Telefon- und Navi-Einträge.


    Zuletzt an die Tanke, Luftdruck kontrollieren und das Reifenkontrollsystem „justieren“.

    Um ganz sicher zu gehen, ob diese/s Schaltung/Relais verbaut werden darf, kann man sich beim TÜV-Süd erkundigen. Auch beim KBA kann man anfragen, da dort Typgenehmigungen durchgeführt werden.


    Theoretisch denkbar wären z. B. Prüfungen im Rahmen von EMV (ElektroMagnetische Verträglichkeit). Aber das können tatsächlich nur noch die absoluten Vollprofis beantworten.


    Hier findet man die "Grüne Liste" beim KBA. Dort kommt der Begriff "EMV" sehr häufig vor.
    https://www.kba.de/DE/Typgeneh…ene_Liste.html?nn=1378946


    Auf der Homepage des KBA findet man auch die Kontaktdaten.

    Man(n) muss alles im (Motorrad)Autofahrerleben mal erlebt haben. :D:D


    Wir sind das Joch bei Starkregen, in den Wolken (bei unter 10 Meter Sicht) und bei "Kaiserwetter" gefahren. Und auch wenn es fahrerisch nicht unbedingt zu den Highlights zählt, ist der Blick von Kehre 3 oder Kehre 4 ins Tal einfach nur ge...l (wenn man nicht gerade in einer Wokenhülle steckt)


    Allerdings hat sich in den Alpen der ganze "Auto- und Motorradtourismus" in den letzten 30 - 40 Jahren deutlich gewandelt. "Wir" sind damals Teile der ligurischen Grenzkammstraße mit den Motorrädern gefahren und haben dabei sehr freundliche Eingeborene getroffen, die uns immer einen Kaffee anboten. Heute berichten Motorradfahrer, dass sie beschimpft wurden.


    Woran liegt das wohl?

    Ich glaube nicht.


    Vor 3 Jahren haben wir mit unserem Pensionswirt im Grödnertal, der gleichzeitig in der Kommunalpolitik tätig ist, über die Zukunft des Auto-/Motorradtoursimus in den Alpen geplaudert.


    Es ging natürlich um die Ideen und Pläne rund um die Sella, aber das kann im Prinzip für die ganzen Hotspots gelten. Natürlich war eines meiner Argumente zum Thema "Sperrungen in der Sella", dass dann die Motorradfahrer wegbleiben, was wohl deutliche Einbußen für den lokalen Tourismus bedeuten würde. O-Ton unseres Wirtes: "Schau dich um, wir brauchen die Motorradfahrer nicht mehr". Und das stimmt sogar. Der immer weiter wachsende Rad- und Wandertourismus kompensiert den "Ausfall" der Motorradfahrer locker.


    Zwar findet man dazu bisher nichts in den ganzen öffentlichen Diskussionen und Beiträgen, aber es wäre denkbar, dass das Eintrittsgeld am Joch z. B. mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung kombiniert wird, vergleichbar mit der Zufahrt zu den "Drei Zinnen". In weiterer Zukunft auch denkbar: "Nur für e-Autos".


    Insbesondere wenn man sich in Südtirol um die Anerkennung des Jochs zum UNESCO-Welterbe bemüht, wäre ein "Rennstreckenrummelplatz" eher kontraproduktiv.

    Da stimme ich Merten124 völlig zu.


    Vor allem, wenn man bedenkt, dass mit dem "Ausbau" der Strecke 1820 begonnen wurde. Und die hatten damals keine Planierraupen und große LKW. Seit 1820 hat sich auch die Streckenführug im Wesentlichen nicht verändert. In Tirol ist man bemüht, dass die Straße zum UNESCO-Welterbe anerkannt wird.


    Seit Jahren immer wieder ein Thema ist die Maut auf dem Stilfser Joch. Im Augenblick sieht es wohl so aus, dass ab 2019 "Eintritt" verlangt wird. Dafür wird so eine Art "Erlebnisraum Stilfser Joch" eingerichtet. Die Hoffnungen dabei sind weniger Verkehrsaufkommen bei zusätzlichen Einnahmen zum Erhalt der Straße.


    Weitere Infos:
    https://www.dervinschger.it/de…ch-als-erlebnisraum-24153


    Da gibt es bei mir ums Eck aber tausend mal tollere Bergrennstrecken (Ransel, Preßberg). Die auch fahrtechnisch viel höheren Anspruch stellen und viel mehr Spaß vermitteln.

    Hab ich was verpasst????


    Das Stilfser Joch ist keine Bergrennstrecke. Es handelt sich um eine ganz normale Alpenstraße, auf der öffentlicher Straßenverkehr stattfindet (abgesehen von besonderen Veranstaltungen)


    Sorry, aber so einen Mist habe ich seit Jahren bei den Motorradfahrern gehört und gelesen. Ergebnis: Die gleichen "Rennfahrer" regen sich jetzt über die ganzen Streckensperrungen oder massiven Geschwindigkeitsbegrenzungen auf.

    @hifi_nok
    Mazda hat aber das Navi nicht selbstentwickelt. Das ist auch nur eingekauft. Dementsprechend wird das schwierig mit Weiterentwicklung und Veröffentlichen von Schnittstellen.

    Das ist völlig richtig, aber es gibt im Kern zwei Vorgehensweisen:


    Als Autohersteller schreibe ich (z. B. zum Navi) ein Pflichtenheft, in dem exakt und hochpräzise festgelegt wird, was das Gerät/die Softi können muss. Die nächste Überlegung wäre, ob ich mir einen Hersteller suche, der meine Wünsche in einem finanziellen Rahmen umsetzt oder ich evtl. sogar eine eigene Softi-Schmiede ins Leben rufe.


    oder


    Ich schaue mich im Markt um, was es an "Fertigprodukten" zu welchem Preis gibt und kaufe ohne größere Einflussnahme auf das fertige Produkt.



    Genau an er Stelle beinhaltet die externe Navi-Lösung eine Menge Charme. Im Prinzip müsste nur das Armaturenbrett so gestaltet werden, dass ein Navi vernünftig montiert werden kann, dazu ein 12-Volt Stromanschluss. Würde es dann noch ein "spezielles" Mazda-Navi geben, hat der Kunde die Wahl zwischen einem - vielleicht - eher "einfachen Garmin/Mazda-Werksnavi" (siehe oben das BMW-Beispiel) oder einem HighTech-Dingens eines Fremdanbieters.


    Vielleicht hätte Mazda sogar Vorteile, weil man sich den ganzen Zauber um Kartenupdates spart und dies dem Navi-Hersteller überlässt. Auch der Kunde hätte Vorteile. Wenn vielleicht irgendwann das "Mazda-Navi" für die Bedürfnisse nicht mehr ausreicht, wird einfach ein anderes Navi angeklemmt.


    Bleibt die kaufmännische und strategische Überlegung. Wie viele würde sowas nutzen? Wie nimmt es der Kunde an?


    Das gibt wahrscheinlich eine ergebnisoffene Diskussion.